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Wie kann ich erkennen, dass mein Hund "genervt" ist? (Körpersprache, Verhalten, Signale etc.). Dort wird eben gesagt, dass der Hund schon lange vor dem Beissen ankündigt, diese Zeichen aber sehr oft nicht erkannt werden. Was sind diese Zeichen?
Na ja, lange würde ich jetzt nicht pauschal sagen, es kommt eben auf die Situation drauf an. Wenn jetzt zum Beispiel ein Kind auf dem Boden krabbelt, und der Hund im Körbchen in der Nähe liegt, wir der Hund früher zeigen dass es ihm unangenehm ist, als wenn das Unwohlsein plötzlich entsteht. Es gibt also große Unterschiede.
Auch zeigt ein Hund nicht immer erst durch Drohhaltung, dass es ihm unangenehm wird, sondern auch durch beschwichtigende Körpersignale. Bei Zoe ist das zum beispiel eine leicht (!) geduckte Haltung, hecheln, Ohrenanlegen und wenn's ihr dann echt zuviel wird fängt sie an zu schleichen und zu fixieren.
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Es wird dort auch geschrieben, dass das Hauptproblem "Distanzlosigkeit" ist (Problem bei Kindern). Was heisst das genau? Wieviel darf ich knuddeln, mit dem Hund raufen, küssen, umarmen und was ist noch Distanzlosigkeit?
Das kann man genauso wenig pauschalisieren. Erstmal kommt's auf den Hund an, dann auf das Kind und dann auch noch auf die Situation. Das eine Kind ist vorsichtiger als das andere, selbst wenn sich beide über den Hund beugen, der eine Hund hat kein Problem damit wenn ihm mal ein Büschel Fell ausgerissen wird und ein anderer mag sich nicht mal anfassen lassen von Kleineren.
Man muss einfach genau auf die Signale des Hundes achten. Außerdem würde ich sagen: weniger ist mehr! Lieber mehr Distanz!
Über meinen Hund darf sich kein Kind beugen, ihn anfassen (das mag sie überhaupt nicht) oder an der Leine festhalten. Ich sehe, dass es ihr unangenehm ist außerdem haben wir da auch schon schlechte Erfahrungen gesammelt :/
Aber wie gesagt das kommt ganz auf den Hund an 