Beiträge von Sakura_

    Ich wohn in Lustnau, relativ weit "unten", also richtung zentrum.
    Beim Klärwerk geh ich ab und an mal Joggen. Ganz hinten auf der riesigen Wiese ist es echt schön, aber das ist von meiner Haustür aus schon eine sehr, sehr große Runde, von daher geh ich dort nicht allzu oft hin.
    Wohnst du auch in Lustnau ? Habe schon überlegt, ob ich dich mal irgendwo gesehn hab, aber ich glaub nicht :smile:

    Die kleine Lea haben wir schon einmal getroffen. Normalerweise mag Jenna kleine Hunde total, vor allem kleine weiße Wuschelhunde ;)
    Aber da war komplett tote Hose. Weiß nicht, ob es ander damaligen Wärme lag oder an dem größeren Hund, der dort mit bei war. Da hat ist meine Nase nämlich manchmal anfangs unsicher und gehemmt. Sie hat aber auch große Freunde, total verschieden.
    was hast du denn für Hunde ? :smile:

    Ich danke euch :hug:
    Also meine Mitbewohner sind 3 Jungs, die im Grunde genommen nicht wirklich viel mit Hunden am Hut haben. Der eine ist Tierfreund. Die anderen beiden sidn zwar mit Hunden aufgewachsen, aber sind nicht wirklich drauf angewiesen mit Hunden zu leben. Jenna kennt aber schon alle und mag sie sogar (was bei ihr nicht selbstverständlich ist). Und umgekehrt ist es komsicherweise auch so gewesen. Erst wurde gemurrt, wegen der ganzen Haare, dem Dreck usw.
    Und dann kam der Hund und ich musste sie schon ermahnen, Jenna mal in Ruhe zu lassen und NICHT zu füttern :roll:
    Jetzt wieder dasselbe. Begeisterung ist nicht ausgebrochen, wegen der Haare am Boden usw. Ich habe nun gesagt, ich kümmer mich um den Boden. Wohlgemerkt, unsere Küche sieht manchmal echt saumäßig aus.....aber das nimmt ja keiner zur Kenntnis.
    Also ich brauch noch die Zusage von einem der Jungs. Die drei sind eh fast den ganzen Tag außerhalb, Partys werden hier vielleicht 2 x jährlich gefeiert, sonst ist sehr selten Besuch da. Eigentlich sind wir eine recht ruhige WG, verhältnismäßig.

    WENN alles klappt, dann kann ich sie ECHT am wochenende holen, JETZT am wochenende !!!! Das ist so unvorstellbar, dass ich es noch gar nicht begreifen kann! Leider brauch ich noch die eine Genehmigung des Mitbewohners, dann noch die Zusage einer Freundin, die über 4 Wochen ab und zu vorbeikommt und Jenna zu sich nimmt, da ich ein 4 wochen lange Praktikum habe, das ganztags geht. Momentan wäre Jenna von 8 Uhr bis 12.30 Uhr allein, ab da wäre ich dann für sie da. Vorher gehen wir morgens natürlich auch. Dann kommen 4 Wochen Praktikum, in der ich hoffentlich meine Sitterin bekommen kann.
    Oh man, Leute, ich bin so furchtbar voller Hoffnung und aufgeregt und nervös und hibbelig :rollsmile:

    Ich muss mal ein wenig meinen Frust ablassen und suche Bestärkung (falls ihr anderer Meinung seid, sollt ihr das natürlich auch sagen). Jenna ist zurzeit bei meinen Eltern, weil ich beruflich für einige Zeit leider sehr eingespannt war.
    Nun ist es endlich wieder so weit: SIe darf wiederkommen und ihr könnt euch nicht ansatzweise vorstellen, wie mein Herz hüpft und mein Magen vor hüpfenden Schmetterlingen verrückt spielt :herzen2:
    Viel zu lange habe ich auf diesen Moment gewartet, und jetzt, plötzlich und unerwartet ist er viel eher als gedacht eingetroffen. Und nun darf sie immer bleiben, nie wieder will ich sie weggeben!
    Nun aber das große "Aber":
    Von allen Seiten hagelt es Kritik, wie ich es wagen könnte, den HUnd in einer Wohnung zu halten. Noch dazu wohne ich in einer 4er WG und habe nur ein Zimmer. Ich sei ein großer Tierquäler, das arme Tier auf furchtbar engen Raum zu sperren! Und es dann auch noch ab und zu allein zu lassen, machmal etwas kürzer, machmal länger ! Ich bin nicht arbeitslos, Hausfrau oder selbstständig und nein, ich habe auch nicht das Geld für ein schickes EFH im Grünen.
    Bis vor einem Jahr habe ich mit Jenna in einer 20 qm Wohnung gewohnt, direkt am Naturschutzgebiet, mit Garten. EIn Schritt vor die Gartentür und schon war ich im Wald. Ich hatte nie das Gefühl, dass sie sich auf irgendeine Art und Weise "quält" oder viel mehr Platz braucht. Natürlich, ein wenig mehr hätte es ruhig sein können. Aber das ganze Drumherum ist doch so viel wichtiger!
    Bewegung draußen, geistige Auslastung, Bindung zum richtigen Menschen! Wir haben regelmäßig Hundefreunde getroffen, ich war 3 bis 4 mal wöchentlich 5 bis 10 km mit ihr joggen, wir haben Mantrailing gemacht und auch sonst tägliches Spielprogramm. Ich liebe dieses Wesen mehr als andere auf der Welt und unsere Bindung ist etwas Besonderes. Zählt das nicht viel mehr ?
    Wohlgemerkt, die Vorwürfe kommen von "Nicht-Hundeleuten", alle Hundefreunde hier, die mich kennen, wissen, wie gut Jenna es bei mir hat und wie wohl sie sich fühlt.
    Mein Zimmer ist klein, ja, aber wir haben ja auch einen großen Flur, eine Küche und ein Wohnzimmer, in die sie reindarf. Und jetzt sind es bis zum Wald auch nur etwa 5 Minuten Fußweg.

    Was meint ihr zum Thema WG und Hund ? Gibts hier noch Leute, die auf kleinem Raum mit Hund leben ? Müsst ihr euch sowas auch anhören ? Ich verbringe meine gesammte freie Zeit mit meinem Engel und werde traurig und ein wenig wütend, wenn man mir so etwas vorwirft. Ich will meine Situation nicht schön reden, aber draußen ist die Aktion, drinnen wird geschlafen. SO solls doch sein.
    Könnt ihr mich etwas aufbauen ? Ich freu mich so furchtbar doll auf meine Nougatschnute, dass es mir in diesem Moment schon wieder Freudentränen in die augen treibt und ich finde es so schade, dass sich hier niemand mit mir freuen kann.
    Oder findet ihr solche eine Haltung etwa auch unzumutbar ?

    Hey, schön, dass du dich vorher gut über deine Traumrasse informierst :smile:
    Ich habe keinen Shiba Inu, hatte über längere Zeit aber einen in meiner mantrailingtruppe dabei und konnet Besitzer und Hund daher relativ gut kennen lernen.
    Die Shiba Inus sind interessante Hunde, absolut nichts für mich als begnadeter Hütehundfan :p Aber tolle Hunde !
    Sie sind sehr selbstständig, eigensinnig und gleich fast schon mehr einer Katze als einem Hund. So hat es mir die Besitzerin beschrieben. Ihr Shiba Inu ist äußerst "sauber" und auch eher der ruhigere Typ. Er hat viel Stolz und Würde und ist nicht gerade ein Kaspar. Das wäre unter seiner Würde :roll:
    Das Mantrailing macht er gerne, aber auf eine völlig andere Art und Weise wie zb. meine Jenna. Wenn er es macht, macht er es gut, arbeitet aber ganz anders mit der Nase. Er geht sehr cool an die Arbeit ran und wenn er meint, nun ist genug, dann IST auch genug. Er hat nicht diesen "will-to-please", aber ich denke, dass willst du auch nicht, denn sonst würdest du dir eine andere Rasse suchen. Generell lässt sich dieser Shiba nie wirklich zu Spielchen hinreißen. es gibt sicher auch verspieltere, ich kenne eben nur diesen EInen.
    Ich denke, du wirst auf jeden Fall eine Menge Geduld (und Humor) bei der Erziehung gebrauchen, aber das benötigt ja jede Rasse auf ihre eigene Weise.
    Was die Anfängerfrage angeht: Das ist immer schwierig zu sagen. Es gibt Menschen, die haben schon 5 Hunde gehabt, ganz einfache, liebe, leicht erziehbare Hunde, denen mag man trotzdem keinen "schwierigeren" Hund geben. Manche Menschen eignen sich nicht für diese und jene Rasse, weil die Vorstellungen von einem Hund eine Andere ist.
    Ich bin der Meinung, wenn man eine Hundeschule besucht, sich ausreichend informiert und evt. noch KOntakt zu anderen Besitzern dieser Rasse pflegt, dann kann ein Anfänger auch eine angebliche "schwierige" Rasse halten. Vorrausgesetzt, man weiß wirklich, was auf einen zukommt und bereitet sich auf entsprechende Bedürfnisse und Verhaltensweisen der rasse vor.
    Fahr doch zu einem Züchter und sprich mit ihm, was für Vorstellungen du hast. Dir wird dort sicher geholfen, ob ein Shiba in dein Leben passen könnte, denn gute Züchter geben ihre Welpen nicht irgendwohin.

    Alles Gute :-)