Beiträge von celinetpr

    Also, meine haben in dem Alter eingeatmet, ausgeatmet, vor sich hin gespielt und die Seele baumeln lassen.

    Möchte natürlich unser „Fehlverhalten“ nicht dauernd damit entschuldigen, dass wir Ersthundehalter sind, aber natürlich lässt man sich (oder ich mich) auch im Internet beeinflussen. Da schien es mir jetzt nicht ungewöhnlich, mit seinem (jungen) Hund zu trainieren. Das Tagesprogramm sah so natürlich nicht aus, als er noch ein kleiner Welpe war. Bei ihr im Training sind wir erst seit er 5 Monate alt ist.

    Den Gedanken, dass bestimmte Dinge trainieret werden müssen, fand ich daher nicht verkehrt.

    Weißt Du eigentlich wofür ein Spitz gezüchtet ist? Auf dem Hof abhängen. Das war's.

    Das weiß ich, aber ist es nicht auch bei einem Spitz gut, wenn er auf den Rückruf hört und im besten Fall nicht einfach was vom Boden aufnimmt? Ich mache ja keine Zirkusakrobatik mit ihm, ich hoffe, das kam nicht falsch rüber. Unsere Trainingseinheiten dauern meist 5 Minuten, allerhöchstens mal 10 Minuten. Und Suchspiele mag er gern. Aber ich bin absolut offen für Ratschläge zur besseren Tagesgestaltung ☺️

    Wow. Also bei dem Tagesprogramm wären alle meine Hunde nicht nur steil gegangen, die wären vermutlich neben den Wänden hoch, auch noch die Decke entlang gelaufen. :emoticons_look:

    Okay, interessant das mal so zu hören. Also ich bin super offen für Ratschläge, aber nachdem wir im Training so angemeckert wurden, er hätte zu wenig Auslastung, ist das jetzt natürlich frustrierend, dass hier nun mehrfach die Meinung kam, wir haben es dadurch selber verstärkt 😬

    Wow, das klingt nach echt viel. Meine erwachsenen Hunde wären bei täglich so viel Programm durch mit der Welt.

    Das haben wir so mit der Trainerin erarbeitet, die der Meinung war, wir lasten ihn zu wenig aus.

    Gibt es Tage, wo ihr einfach mal langweilig Gassi geht? Also nur bummeln, Strecke machen, Schnüffeln lassen etc? Ihne Training, ohne Spiel und ohne grosse Anforderungen.

    Wie gesagt, ich versuche vor allem abends auch mal „Nichtstun“ zu priorisieren, aber das verstärkt dann o.g. Verhalten.

    Mein Bauchgefühl hat mir zwischendrin auch gesagt, dass es zu viel sein könnte, aber dann bin ich mal auf Insta und Co unterwegs oder spreche mit meiner Trainerin und sehe, was andere Hunde in dem Alter schon machen und denke dann fast wieder, wir würden zu wenig tun.

    Ruhe in den Hund reinbringen und immer noch mehr Ruhe war damals die Ansage der
    Trainerin. Es war trotzdem eine schwierige Zeit.

    Hast du da vielleicht noch Tipps, wie wir das am besten gestalten? Eigentlich finde ich unseren Alltag schon relativ ruhig, aber natürlich ist das nur meine Wahrnehmung und für einen (aufgedrehten) Junghund eventuell doch zu viel. Den aktuellen Tagesablauf haben wir mit unserer Trainerin „erarbeitet“.

    Ich will dir aber etwas Mut machen: Als diese Zeit vorbei war, wurde er ein ganz toller Hund.
    Zu allen freundlich, super gehorsam und sehr verkuschelt.

    Danke auf jeden Fall fürs Mutmachen! Freundlich ist er zum Glück zu eigentlich jedem (also eher spitz-untypisch :D) und es ist um Gottes Willen auch nicht alles schlecht, aber die aktuelle Situation belastet uns doch extrem..

    Wie sieht euer Tatesablauf aaus?

    Er weckt uns meist gegen 5 Uhr, dann gehen wir kurz raus zum Lösen und am Wochenende schlafen wir dann - je nachdem - noch so bis 7 oder 8 Uhr weiter. Er dann auch. Dann gibt es sein Frühstück und danach gehen wir meistens so 20-30 Minuten spazieren. Er hat die Möglichkeit zu schnüffeln, wir spielen oder machen Suchspiele etc. Im Laufe des Vormittags versuchen wir dann darauf zu achten, dass er genügend Ruhe bekommt (eher schwierig, wenn wir beide da sind - leider) und zwischendurch, wenn er wach ist, gibt es kurze Spieleinheiten oder wir trainieren zusammen oder es gibt irgendein Denkspiel etc. Zwischendurch gibt es dann Mittagessen und wir gehen mal zum Lösen raus. Nachmittags machen wir meistens eine größere Runde, so 45-60 Minuten, aber nicht nur durchgängig laufen, sondern auch hier wieder Spiel und Training. Suchen, Rückruf usw. Danach gibt es meist einen Kauartikel oder Kong und dann schläft er. Allerdings gibt es auch Tage, an denen er danach überhaupt nicht gut runterkommt und demnach auch viel zu wenig Ruhezeit hat. Abends versuchen wir daher, die Dinge hier ruhig zu halten. Mal gibt es eine ruhige Aktivität, z.B. Schnüffelteppich oder Tuch, mal üben wir auch „einfach Nichtstun“. Dann gibt’s irgendwann Abendessen und die letzte Runde, danach schläft er dann zum Glück auch immer recht problemlos. Dazwischen ist leider viel Beißerei, so wie heute :crying_face:


    Unter der Woche verschiebt sich alles etwas an Aktivitäten, da wir natürlich auch arbeiten müssen. Das oben wäre eher so ein Samstag.

    Hat der Hund einen Bereich, wo er sein kann, ohne zu euch zu gelangen? Wo er toben und spielen kann wie er will, ohne die Einrichtung zu zerstören?

    Hat er schon kennen gelernt, dass ihr auch mal nein sagt?
    Macht ihr aktuell alles mit umleiten, ablenken etc?

    Er hat eine sehr große Box. Unsere Hundetrainerin hatte erstmal dazu geraten statt eines größeren Bereichs. Die Box nimmt er aber, wie gesagt, eher schlecht an. Er geht zwar rein zum Fressen und auch wenn er Kauartikel hat oder so, aber er schläft dort nicht.

    Das Problem mit dem Bereich sehe ich auch da, dass er einen absoluten Lieblingsplatz hat und den können wir logistisch leider nicht in einen möglichen Hundebereich einbinden. Fänd ich schade. Aber wir wollten uns jetzt auf jeden Fall demnächst mal Gitter holen und dann schauen, ob und wo wir den Bereich einrichten könnten.

    „Nein“ kennt er, aber mit dem Einsetzen der Pubertät, ist das, was er hört, relativ selektiv :zipper_mouth_face:


    Momentan verlassen wir wie gesagt meistens den Raum. Wenn ich versuche, es mit Spielen umzulenken, gehts nach spätestens 2 Minuten ins Beißen über.

    Na ja, ehrlich gesagt empfinde ich dauernd gebissen werden so langsam nicht mehr nur als „Blödsinn machen“. Ich bin nun seit 2h damit beschäftigt, sobald er wach ist, den Raum zu verlassen, weil ich sonst gebissen werde. Umlenkung mit Spiel bringt dann auch nur so etwa 2 Minuten was, Alternativen nimmt er auch nicht und die Wohnung welpensicher machen ist ja schön und gut, er hat mir mittlerweile die halbe Bude umtapeziert … er ist auch schon durch mit dem Zahnwechsel, also da sollte eigentlich auch nichts mehr doll wehtun.

    Hallo zusammen,


    das hier ist mein erster Beitrag und auch, wenn ich schon einiges hier im Forum gelesen habe, würde ich zu unserem Problem gerne nochmal einen Thread eröffnen. Vielleicht kennt ja jemand das Problem und kann uns als Ersthundehalter da noch ein paar Tipps mit an die Hand geben :)


    Louie ist jetzt 6 Monate alt und er beißt enorm viel. Nicht so, dass es doll wehtut, aber er zwickt uns andauernd. Mein Gefühl ist, dass er das vor allem macht, wenn er müde ist und/oder um generell Aufmerksamkeit zu generieren. Wir sind da auch mit unserer Trainerin dran, aber irgendwie kommen wir trotzdem nicht weiter.

    Die Lösung aktuell ist, dass wir ruhig aus der Situation gehen, in einen anderen Raum und dann die Tür schließen. Das hilft manchmal nach so 3-4 Anläufen, aber manchmal hilft es auch überhaupt nicht und da ist dann erst Ende, wenn er quasi „umfällt“, weil er so müde ist und sich gegen das Schlafen nicht mehr wehren kann :( Es tut mir auch so leid für ihn, aber egal, was wir machen, wir bekommen keine Ruhe rein. Spätestens wenn wir zuhause zu zweit sind, ist bei ihm Halli Galli. Wir haben eine Box und bemühen uns auch von Anfang an, diese positiv zu verknüpfen, aber er interessiert sich kaum dafür. Alles an Unterlagen (also Decken, Körbchen etc.) ist für ihn Spielzeug und er zerfleddert es.


    Generell kaut er auf allem möglichen rum - an der Wand, den Fußleisten, an seiner Box. Alternativen interessieren ihn dann auch überhaupt nicht.


    Generell wird er auf weichen Untergründen soooo wild - Couch geht auch gar nicht mit ihm. Da hängt er mir nach 2 Minuten in den Haaren, dabei würde ich mir doch einfach nur wünschen, mal mit ihm zu kuscheln :crying_face: Natürlich weiß ich, dass ich keinen Anspruch auf Körperkontakt mit ihm habe, aber als wir uns für einen Hund entschieden haben, hätte ich es mir doch schöner vorgestellt - zumindest, dass er abends, wenn er müde ist, mal sein Köpfchen neben uns ablegt oder so.

    Ich würde unsere Bindung insgesamt eigentlich als gut beschreiben, draußen hat er eine tolle Orientierung und „fragt“ immer, bevor er was macht, aber die o.g. Aspekte deprimieren mich schon sehr.

    Kennt jemand das? Wie habt ihr daran gearbeitet?


    Liebe Grüße

    Celine & Louie