Beiträge von Rein19

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    :loudly_crying_face:

    Am 24. Februar 2026 mussten wir schweren Herzens unsere Hündin einschläfern lassen. Sie war eine Elohündin und im stolzen Alter von 10 Jahren und acht Monate. Noch zwei Wochen zuvor schien es ihr gut zu gehen, doch plötzlich fiel uns ihre stolperig Gangart auf. Daraufhin vereinbarten wir einen Termin beim Tierarzt und fuhren am 20. Februar 2026 zur Untersuchung. Die Untersuchung zeigte, dass sie sich beim Strecken der hinteren Gelenke unwohl fühlte.

    Diagnose und Verlauf

    Am Montag, dem 23. Februar 2026, wurde sie geröntgt und anschließend besprochen, was ihr fehlte. Unser Hund litt unter Koxarthrose, einer neurologischen Schwäche und zahlreichen Blasensteinen. Bereits im Dezember 2025 waren wir beim Tierarzt, weil sie sehr häufig Urin absetzte. Es wurden Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt, wobei eine Blasenentzündung festgestellt wurde. Ein Ultraschall der Blase erfolgte nicht, sonst hätte man die Steine entdecken können. Sie erhielt zehn Tage lang Antibiotika und verhielt sich daraufhin wieder normal, abgesehen von ihrer Gangart.

    Entwicklung der Symptome

    ( Neurologischen Schwäche)

    Mit der Zeit verlor sie die Kontrolle über ihre Hinterpfoten. Laut Tierärztin litt sie an degenerativer Myelopathie (DM), einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung, die zu Schwäche und schließlich zur Lähmung der Hinterbeine führt. Besonders betroffen sind mittelalte bis ältere Hunde. Eine Heilung ist nicht möglich. Unsere Hündin hatte also gleich drei schwere gesundheitliche Baustellen.

    Die Entscheidung

    Wir standen vor der Frage, ob wir die Blasensteine operativ entfernen lassen sollten. Doch dies hätte bedeutet, dass sie vier bis sechs Wochen nicht in der Lage gewesen wäre aufzustehen – und durch die degenerative Myelopathie wäre sie dauerhaft nicht mehr in der Lage gewesen aufzustehen. Deshalb beschlossen wir gemeinsam, meine Frau, die Tierärztin und ich, sie einschläfern zu lassen, um ihr weitere Qualen zu ersparen. Diese Entscheidung fiel uns sehr schwer.

    Nach dem Abschied

    Auch jetzt, drei Wochen nach dem Abschied, habe wir immer noch Gewissensbisse und fragen uns, ob alles richtig war. Später einen neuen Hund anschaffen wollen wir uns nicht, da wir beide zu alt sind und keine Verantwortung für ein Hund, der 10 bis 15 Jahre alt werden kann zu übernehmen.