Vermutlich ist es eine Mischung aus Beiden, denn sie zeigt doch einen deutlichen Nystagmus (Augenzittern). Aber das wird dann hoffentlich abgeklärt.
Beiträge von LoupiLou
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Danke. Das hilft etwas.
Ich hoffe wirklich, dass sich dieser flaue Magen in den nächsten Tagen legt. Ich bin Diabetikerin und ironischerweise ist es nicht gut, wenn ich nur einmal am Tag eine kleine Mahlzeit esse, aber mehr kriege ich im Moment nicht runter.
Nani geht es gut und sie benimmt sich wirklich vorbildlich. Sie kaut nichts an, außer ihre Kauartikel. Sie hat gestern (an ihrem zweiten Tag hier) sogar schon ihr Schweineohr "verbuddelt" was mir zeigt, dass sie sich hier häuslich einrichtet. Sie meldet, wenn sie muss (was absolut fantastisch ist) und benimmt sich auch an der Leine sehr gut. Zerrt nicht und nichts.
Ihre neurologischen Einschränkungen scheinen aber heftiger zu sein als mir ursprünglich mitgeteilt wurde. Ihre Augen halten nie still, sie scheint Probleme damit zu haben, Dinge zu fixieren und setzt sich draußen gar nicht selten hin, um zu beobachten, statt wie ein "normaler Hund" durchgängig rumzulaufen. Wir haben nächste Woche einen Termin beim Tierarzt, ich hoffe, das bringt dahingehend auch nochmal etwas Klarheit.
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Ich will und werde ihr Zeit geben.
Um mein eigenes Nervensystem auszutricksen, sage ich mir konstant "Halt' erstmal drei Monate durch und schau' dann weiter", nur dieses Bauchgrummeln geht nicht weg. Ich esse sogar weniger, obwohl ich eher zum Kummerfressen neige. -
Da mein Vorstellungsthread geschlossen wurde, hier nochmal mein Post in der Hoffnung auf hilfreichen Rat.
Hi. Ich bin Loupi, 36 Jahre alt, wohne in Nordfriesland und habe mir vor wenigen Tagen eine Hündin mit Handicap angeschafft.
Sie heißt Nani, hatte in ihrer Vergangenheit einen schweren Autounfall, der sie motorisch und neurologisch etwas auffällig zurückgelassen hat, woraufhin ihr ursprünglicher Halter sie nicht mehr wollte. Daraufhin kam sie in einen italienischen Shelter, wo sie dann von deutschen Tierschützern gefunden und auf eine Pflegestelle nach Deutschland gebracht wurde.
Ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich war ohnehin auf der Suche nach einer Hundeseele, der ich eine wohlverdiente, zweite Chance geben kann.
Nun ist sie bei mir. Sie ist sehr süß und für das, was sie durchhat, zeigt sie mustergütiges Verhalten.
Das Problem bin ich.
Ich glaube, man nennt es "Puppy Blues" in Fachkreisen. Seitdem sie hier ist läuft mein Sympathikus auf Hochtouren. Mein flauer Magen verschwindet nicht und ich ertappe mich immer wieder bei den Gedanken "Was hast du dir nur dabei gedacht?"
Ich will sie aber auch nicht wieder hergeben. Sie wurde so viel rumgereicht und hat so eine lange Reise hinter sich und einer meiner Freunde hat mich extra von hier oben 10 Stunden nach Berlin und zurückgefahren, um sie zu holen.
Ich war mir so sicher. Sie ist weder mein erster Hund noch bin ich unerfahren im Umgang mit gehandicappten Lebewesen. Und wie gesagt: Sie ist süß, sogar stubenrein, macht nichts kaputt. Und trotzdem sitze ich hier und mein Körper (nicht mein Verstand. Auf bewusster Ebene weiß ich, dass ich alles richtig mache und dass es ihr bei mir gut geht) will mich davon überzeugen, dass ihre Anschaffung ein Fehler war.
Was mache ich nur?
Bitte helft mir.