Beiträge von TheBoys

    und dadurch dass medial vermittelt wurde, es gäbe da Zusammenhänge wurde das Verbot verabschiedet

    Das stimmt einfach nicht und wird nicht wahrer, nur weil man es wiederholt.

    Ja, der Vorfall wurde übelst ausgeschalchtet, um Stimmung zu machen, aber er war nicht der Grund für das Verbot und deshalb sehe ich einem erneuten Versuch des Verbots da relativ entspannt entgegen.
    Denn um das "richtig" aufzuziehen, braucht es einfach mehr, als das, was die Tierschutz- und Hundeschulmafia in der Hand hat.

    Formfehler sind Formfehler!

    Und auch dazu... Will jetzt nicht Haare spalten, aber das was da passiert ist, ist nicht nur ein Formfehler, auch wenn Krone und ORF nicht müde werden, es als solches zu bezeichnen. Wenn ein Politiker Gesetze erlässt, die nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fallen, ist das wesentlich schwerwiegender. Es ist nicht nur Amtsmissbrauch, sondern auch verfassungswidrig und das als Formfehler zu betiteln, ist... kreativ.
    Das Urteil des VfGH lautet daher klar auf "Gesetzteswidrig" nicht Formfehler!

    Nein.
    Einfach nein.

    Meine Hunde sind nicht zur Belustigung und Bespaßung der Welt da. Wer was knuddeln will,soll sich nen Plüschhund holen.
    Dabei ist es mir vollkommen egal, ob die Hunde es zulassen oder toll finden würdn (Spoiler: zwei von drei wären not amused).

    Also, dass die hundebubble sehr toxisch ist, war mir klar.

    Es hat nix mit toxisch zu tun, wenn Menschen einem mal nicht nach dem Mund reden und einen nicht unterstützen, sich die eigene missliche Lage schön zu reden.
    Du hast um Hilfe geschrieen, weil du nicht mehr wusstest, wie es weitergehen soll und jetzt da die Antwort lautet: Du musst etwas ändern und die Bringschuld liegt bei dir - nicht beim Hund, nicht bei deinem Ex, nicht bei Tierheimen und Co - versuchst du dich rauszureden und die zu Beginn so unüberwindbaren Probleme runterzuspielen.

    Ich habe schon
    in ein ein Hundesportverein zu gehen, um ihn artgerecht, auszulasten aber dort ist er komplett falsch aufgehoben, weil er sich nicht auf Dauer konzentrieren kann und frustriert wird.

    Dein Hund konnte sich also keine fünf Minuten auf eine Aufgabe konzentrieren, wenn er mit dir und einem gebrauchshundeerfahrenen Trainer allein auf einer Wiese stand?
    Und lass mich raten, anstatt dem Hund das dann kleinschrittig beizubringen, hat man nach ein paar Trainingseinheiten hingeschmissen und sich den nächsten Trainer gesucht, der einem gesagt hat, dass man das richtige gemacht hat und der Hund auf jeden Fall Einzeltraining braucht und keine rassegerechte Auslastung.

    Immer das selbe und wenn es nicht so traurig für diese Hunde wäre, wäre es zum Lachen.

    Hoffentlich kommt da keiner auf die Idee, das 'richtig' aufzuziehen.

    Da muss die Unterstellung der Pseudotierschützer und kommerziellen Hundetrainer erst einmal faktisch belegt werden.
    Ohne Vetternwirtschaft und Freundschaftsdienste aus der Politik, wie es beim ersten Verbot war, wird das eher unwahrscheinlich.

    Bislang haben alle derartigen Verbote (wie zB auch die Gefahrenhundeverordnungen) ausschließlich auf Populismus, politischer Willkür und mangelndem organisiertem Protest bestehen können und nie auf faktenbasierter, real nachweisbarer Bedrohung.
    Will es also hemand "richtig" aufziehen, wird er an der mangelnden Beweisbarkeit seiner Anschuldigungen scheitern.

    Zwei Fragen werden hier bislang konsequent ignoriert.
    Die nach dem Züchten können wir uns dadurch selbst beantworten, da wird es keinen geben.
    Interessanter wäre aber die nach der Auslastung. Wenn ich hier so Sachen lesen, wie dass man plant, den Hund in der Mittagspause mit ner halben Stunde Schnüffelspiele auszulasten, klingt das für mich einfach danach, dass man immer noch nicht begriffen hat, was für einen Typ Hund man da im Haus hat und was es bedeutet, einen Gebrauchshund vernünftig auszulasten und zu beschäftigen.

    Was genau macht euer Trainer mit euch, welche Form von Auslastung hat er euch gezeigt und betreibt ihr regelmäßig?

    Wenn du den Hund schon an der Leine nicht vom Kläffen abhalten kannst, wirst du da auch wenn er allein im Zwinger hockt nicht schaffen. Hunde, die es gewohnt sind, kommen damit klar, sicher. Aber gerade beim Dobermann ist da Training nötig und Gewöhnung (ja im Ausland macht man das halt dann mit Strom oder man hat die Zwingeranlagen irgendwo im nirgendwo, wo es keinen stört, wenn die Hunde den ganzen Tag bellen, also kein hilfreiches Statement, dass es da auch geht).

    So bitter das klingt: Ich würde über Einschläfern nachdenken, bevor der arme Hund nur noch draußen vor sich hin vegetiert.

    Sorry, aber das ist komplett übertrieben.
    Man hat hier einen Hund, den kompetente Personen offensichtlich problemlos führen können. Würde man alles einschläfern, was im Tierheim schlechte Vermittlungschancen hat, wären die Tierkörperbeseitigungsanlagen sehr beschäftigt.

    Da heißt es jetzt halt mal, Arsch zusammenkneifen und Verantwortung für den Mist übernehmen, den man gebaut hat. Denn es ist nicht nur die Schuld des Ex, zur aktuellen Situation hat die TE ein ordentliches Schippchen beigesteuert.
    Und wenn man es selber nicht auf die Kette bekommt, dann heißt es halt in die Tasche greifen und jemanden dafür bezahlen, der es hinkriegt. Ja, ist in der aktuellen Lebenssituation scheiße, aber wie gesagt, da ist allein der Mensch dafür verantwortlich.
    Nein, ein führungsloser Gebrauchshund vom Vermehrer (und nach vielmehr klingt das hier nicht) ist nix, was man an jeder Ecke wie geschnitten Brot los wird, aber auch kein Ding der Unmöglichkeit in der Vermittlung.

    Das Verbot hatte nichts mit irgendeinem Vorfall zu tun.
    Der wurde maximal als Ausrede hintenangehängt. Das war ein politisches Geschenk eines einzelnen Politikers (an seinem letzten Amtstag wohlgemerkt) an seine Busenfreunde im Tierschutz- und Hundeschulgewerbe.

    Du hast den Hund in vier Jahren nicht so weit geregelt bekommen, dass du ihn im Alltag normal führen und händeln kannst. Das wird sich während einer Schwangerschaft und später mit einem Baby garantiert nicht ändern, wenn es für den Hund noch mehr Einschränkungen gibt und du eigentlich nur noch weniger Zeit hast.

    Ich habe prinzipiell kein Problem mit Zwingerhaltung, aber den Hund einfach nur wegzusperren wenn das Kind da ist, ist keine sinnvolle Lösung.
    Ja, einfach wird es nicht so einen Hund zu vermitteln, aber so wie es aus dem Text klingt, scheint er ja für souveräne Hundeführer ohne große Probleme händelbar zu sein. Also dürfte der Weg heißen, vernünftige neue Halter zu suchen, ja das ist anstrengend und dauert, das ist nicht in ein, zwei Wochen getan. Wenn es einen gibt, sollte man den Züchter mit ins Boot holen (auch wenn das ganze eher nach Vermehrerwelpe aus den Kleinanzeigen klingt), wenn man einen Trainer hat, der aus der Gebrauchshundeecke, kann der vielleicht über Kontakte Vermittlungshilfe leisten und so lange muss der Hund einfach entsprechend gesichert werden.

    Weiss jemand, ob LR Hunde phänotypisch einschätzen dürfen/müssen?

    Eigentlich nein.
    Der LR muss die Identität des Hundes prüfen (Chip) und wenn in den Unterlagen (Impfpass und Versicherungsunterlagen bei Mixen) kein Hinweis auf Listenhund steht, hat der LR da eigentlich nix weiter zu beurteilen.

    Jetzt kommt halt das große aber... ist der Richter ein A***loch, kann er da halt trotzdem Ärger machen, Betrug unterstellen wenn keine Phänotypisierung durch einen Gutachter vorliegt und sich weigern, den Hund laufen zu lassen.
    Ist nicht seine Aufgabe, fällt auch nicht wirklich in seine Befugnis, aber am Ende ist man da halt schlicht augeliefert.