Beiträge von Brunibert

    Bisher habe ich ihn dort immer nur ein paar Sekunden gelassen und das Kommando dann mit "Frei" (unser Auflösekommando) beendet. Werden das aber auch wieder langsam steigern. Bei Sitz, Platz und dem Füttern (Napf ist nach Frei für Bruno, damit wir ihn ohne Chaos abstellen können) hat das ganz gut geklappt, er hat also auch bei "Decke" gewusst, was wir von ihm wollen.

    Sehr viel besser!

    Wir sind gerade dabei, tagsüber seine Decke als Ruheplatz zu etablieren, Tipp aus der Hundeschule. Da sind wir aber noch nicht soweit, dass wir ihn aus der Situation abrufen könnten. (Logisch, nach nicht mal einer Woche!!)

    Bei der Couch klappt es gut, die Situation mit am Boden knuddeln gar nicht erst entstehen zu lassen. Wenn es doch mal dazu kommt, dass er hochhüpft heben wir ihn runter, mittlerweile grummelt er dann vor sich hin und schnappt während wir ihn runter heben nach uns, aber sobald er wieder Boden unter den Füßen hat, ist es für ihn okay. Manchmal schnappt er dann zwar noch, aber nur 1/2 Mal und merkt dann selber, dass das doof ist. Mussten da die letzten 2 Abende auch keinen Spaziergang in den Flur unternehmen:smiling_face:

    Denke, dem Kleinen hat vor allem Liebe am Abend gefehlt. Das hat gefühlt den größten Unterschied gemacht :smiling_face_with_heart_eyes:

    Das heißt ihr müsst da konsequent dranbleiben und nicht das ganze ausprobieren und nach zwei Tagen sagen, dass das nicht klappt und wieder eine andere Methode anfangen.

    Gebt dem kleinen Mann die Chance das ganze zu lernen und zu verarbeiten. Das ist eine große Aufgabe für ihn.

    Danke, ja wir versuchens. Gestern hat es ganz gut geklappt, dass wir die Situation gar nicht erst haben entstehen lassen. Wahrscheinlich wollte er so Aufmerksamkeit bekommen und fand unsere Idee von abends ruhig werden und entspannen doof. Hat ganz gut geklappt, dass wir uns abwechselnd mit auf den Boden gesetzt haben. Da ist er dann auch oft auf den Schoß gehüpft und hat uns geknuddelt :hugging_face:Später hat er s trotzdem versucht, wenn der "falsche" bei ihm war. Da haben wir uns dann geräuspert oder ihn mit einem "Komm" zu uns geholt und gelobt. Mal hat s funktioniert, mal eher weniger.

    Wir haben ihn, wenn er doch mal hochgehüpft ist, konsequent kurz in den Flur gebracht und haben ihn (auch wenns schwer war...) ohne große Reaktion ausschnappen lassen. Ohne eine hektische / frustrierte / schnelle Reaktion unsererseits ist das aber viel ruhiger geblieben. Nach höchstens einer Minute hat er sich dann beruhigt und in sein Körbchen gelegt oder sich mit seinem Lieblingsspielzeug beschäftigt. In dem Moment, wo er von selbst "runtergekommen" ist, haben wir ihn dann gelobt und haben uns wieder zu ihn gesetzt.

    Beim Schnappen hat er s anscheinend als Spiel gewertet, wenn ich ihn von mir weg habe. Ohne Reaktion fand er s nämlich gleich doof und ist nicht weiter aufgedreht / hat fester zugeschnappt. Habe also so das Gefühl, dass es ein ganz großer Teil unser Fehler (zu wenig Aufmerksamkeit, wegheben als Spielaufforderung, wenn mein Freund kommt ein weiterer Spielpartner und dann noch verrückter) war, dass er sich in einen kleinen Piranha verwandelt. Wir werden den Weg so auf jeden Fall weiter gehen und habe da gerade auch ein gutes Gefühl, dass es so klappt.

    Danke euch für die Tipps schon mal! Eine Frage hätte ich da noch: Wenn wir etwas verbieten, "trifft" der Frust immer mich und fast gar nicht mehr meinen Freund, der geht da eher dazwischen, und holt Bruno von mir weg ... woran könnte es da liegen, dass Bruno nach mir schnappt statt nach meinem Freund? Auch wenn das Verbot von ihm kam? Zur Einordnung: könnte es auch der Wunsch nach seiner Aufmerksamkeit sein, da ich quasi immer da bin (Homeoffice) und Herrchen nur nach der Arbeit?

    Auf Couch oder Bett darf er aktuell gar nicht. Hintergrund ist der, dass abtrainieren später bestimmt schwieriger ist als beibringen.

    Abbruchkommando nehme ich für Samstag mit, da kann mir die Trainerin bestimmt erklären, wie wir das gut aufbauen können.

    Schubst ihr ihn herum? Fasst ihr ihn dabei an? Was macht ihr da genau?

    Wie haltet ihr ihn davon ab?

    Wir heben ihn hoch und setzen ihn am Boden wieder ab, verbunden mit einem "Nein". Wenn bisher nur seine Vorderpfoten auf der Couch sind, schieben wir diese verbunden mit "Nein" herunter. Hier kann es gut sein, dass er das "Nein" noch nicht versteht. Anschließend spielen wir entweder kurz mit ihm, geben ein Leckerli, lassen ihm Freiraum.... Sobald wir allerdings damit aufhören, geht es genauso von vorne los.

    Frust muss man lernen, und zwar in sehr kleinen Dosen. Nicht, indem man einen Welpen immer wieder blockiert, bis er explodiert, sondern durch gutes Management: Situationen so gestalten, dass er gar nicht erst regelmäßig scheitert, frühzeitig umlenken, Distanz schaffen, bevor er hochfährt. Grenzen sind wichtig, keine Frage. Aber Welpen lernen Grenzen nicht durch Durchsetzen und körperliche Gewalt.

    Hast du hier einen konkreten Vorschlag, wie wir das "umlenken" können und gleichzeitig eine Frustatrionstoleranz aufbauen können? Werde da am Samstag auch nochmal in der Welpengruppe nachfragen... dort kam der Vorschlag, dass wir ihn mit etwas kurz ablenken sollen, da er dann sein "Ziel" Couch vergessen hat. Klappt bisher aber leider nicht...

    Es kann durchaus sein, daß Ihr im Aufbau was falsch gemacht hat, so daß der Hund das Ganze als Belohnung für "sein richtiges Verhalten" versteht und deshalb natürlich auch so weiter macht. Wieso auch nicht? Es gab doch immer wieder diese schöne Bestätigung.

    Ich würde ja ohnehin eher das richtige Verhalten belohnen wollen, und nicht erst aktiv werden, sobald das falsche Verhalten gezeigt wird.

    Wie können wir das denn erkennen? Und wie würdest du in dem Kontext richtiges Verhalten belohnen? Wenn du merkst, dass er etwas "dummes" (in Anführungsstrichen, da ja nur in unseren Augen dumm) macht z.B. mit "Komm" herholen und dann belohnen?

    Hallo,

    mein Freund und ich haben seit knapp 3 Wochen unseren jetzt 12-wöchigen Labradorwelpen Bruno bei uns. Im Großen und Ganzen klappt es ganz gut (Stubenreinheit, erste Kommandos, Benehmen im Haus, Hundeschule, ...). Leider haben wir aber ein ziemliches Problem mit dem Schnappen.

    Beim Spielen hat er die Beißhemmung mittlerweile gut im Griff und wenn er uns doch Mal erwischt, zieht er immer gleich zurück. Ganz anders aber, wenn wir Grenzen durchsetzen. Dann ist er immer sehr gefrustet und schnappt nach uns. Wenn er z.B. auf die Couch geht / gehen will und wir ihn nicht lassen, schnappt er nach dem 2. oder 3. Mal nach uns und lässt sich dann von seinem Tun auch nicht mit kurzem Spiel / Leckerli / Kommando, dass er schon kann (von Hundeschule empfohlen) ablenken. In diesem Moment ist es ihm auch egal, wenn wir Aua rufen oder den Raum verlassen....

    Mein Freund hat ihn beim Schnappen dann auch schon mal kurzfristig am Boden fixiert, weil wir keinen Ausweg mehr wussten. Allerdings ist das natürlich keine Lösung und sorgt dann eher dafür, dass er "aggressiver" auf mich losgeht und nicht mehr von meinen Klamotten/Händen etc. ablässt....

    Wie können wir ihm beibringen, dass es absolute Grenzen gibt (z.B. Couch / Bett / an Möbelstücken knabbern) und er diese einhalten muss und nicht nach uns schnappen darf, wenn wir ihn davon abhalten?