Beiträge von Brunibert

    Danke euch für die Tipps schon mal! Eine Frage hätte ich da noch: Wenn wir etwas verbieten, "trifft" der Frust immer mich und fast gar nicht mehr meinen Freund, der geht da eher dazwischen, und holt Bruno von mir weg ... woran könnte es da liegen, dass Bruno nach mir schnappt statt nach meinem Freund? Auch wenn das Verbot von ihm kam? Zur Einordnung: könnte es auch der Wunsch nach seiner Aufmerksamkeit sein, da ich quasi immer da bin (Homeoffice) und Herrchen nur nach der Arbeit?

    Auf Couch oder Bett darf er aktuell gar nicht. Hintergrund ist der, dass abtrainieren später bestimmt schwieriger ist als beibringen.

    Abbruchkommando nehme ich für Samstag mit, da kann mir die Trainerin bestimmt erklären, wie wir das gut aufbauen können.

    Schubst ihr ihn herum? Fasst ihr ihn dabei an? Was macht ihr da genau?

    Wie haltet ihr ihn davon ab?

    Wir heben ihn hoch und setzen ihn am Boden wieder ab, verbunden mit einem "Nein". Wenn bisher nur seine Vorderpfoten auf der Couch sind, schieben wir diese verbunden mit "Nein" herunter. Hier kann es gut sein, dass er das "Nein" noch nicht versteht. Anschließend spielen wir entweder kurz mit ihm, geben ein Leckerli, lassen ihm Freiraum.... Sobald wir allerdings damit aufhören, geht es genauso von vorne los.

    Frust muss man lernen, und zwar in sehr kleinen Dosen. Nicht, indem man einen Welpen immer wieder blockiert, bis er explodiert, sondern durch gutes Management: Situationen so gestalten, dass er gar nicht erst regelmäßig scheitert, frühzeitig umlenken, Distanz schaffen, bevor er hochfährt. Grenzen sind wichtig, keine Frage. Aber Welpen lernen Grenzen nicht durch Durchsetzen und körperliche Gewalt.

    Hast du hier einen konkreten Vorschlag, wie wir das "umlenken" können und gleichzeitig eine Frustatrionstoleranz aufbauen können? Werde da am Samstag auch nochmal in der Welpengruppe nachfragen... dort kam der Vorschlag, dass wir ihn mit etwas kurz ablenken sollen, da er dann sein "Ziel" Couch vergessen hat. Klappt bisher aber leider nicht...

    Es kann durchaus sein, daß Ihr im Aufbau was falsch gemacht hat, so daß der Hund das Ganze als Belohnung für "sein richtiges Verhalten" versteht und deshalb natürlich auch so weiter macht. Wieso auch nicht? Es gab doch immer wieder diese schöne Bestätigung.

    Ich würde ja ohnehin eher das richtige Verhalten belohnen wollen, und nicht erst aktiv werden, sobald das falsche Verhalten gezeigt wird.

    Wie können wir das denn erkennen? Und wie würdest du in dem Kontext richtiges Verhalten belohnen? Wenn du merkst, dass er etwas "dummes" (in Anführungsstrichen, da ja nur in unseren Augen dumm) macht z.B. mit "Komm" herholen und dann belohnen?

    Hallo,

    mein Freund und ich haben seit knapp 3 Wochen unseren jetzt 12-wöchigen Labradorwelpen Bruno bei uns. Im Großen und Ganzen klappt es ganz gut (Stubenreinheit, erste Kommandos, Benehmen im Haus, Hundeschule, ...). Leider haben wir aber ein ziemliches Problem mit dem Schnappen.

    Beim Spielen hat er die Beißhemmung mittlerweile gut im Griff und wenn er uns doch Mal erwischt, zieht er immer gleich zurück. Ganz anders aber, wenn wir Grenzen durchsetzen. Dann ist er immer sehr gefrustet und schnappt nach uns. Wenn er z.B. auf die Couch geht / gehen will und wir ihn nicht lassen, schnappt er nach dem 2. oder 3. Mal nach uns und lässt sich dann von seinem Tun auch nicht mit kurzem Spiel / Leckerli / Kommando, dass er schon kann (von Hundeschule empfohlen) ablenken. In diesem Moment ist es ihm auch egal, wenn wir Aua rufen oder den Raum verlassen....

    Mein Freund hat ihn beim Schnappen dann auch schon mal kurzfristig am Boden fixiert, weil wir keinen Ausweg mehr wussten. Allerdings ist das natürlich keine Lösung und sorgt dann eher dafür, dass er "aggressiver" auf mich losgeht und nicht mehr von meinen Klamotten/Händen etc. ablässt....

    Wie können wir ihm beibringen, dass es absolute Grenzen gibt (z.B. Couch / Bett / an Möbelstücken knabbern) und er diese einhalten muss und nicht nach uns schnappen darf, wenn wir ihn davon abhalten?