Beiträge von bounty_york

    Also ich habe jetzt neue Infos, die Rechnung ist auch gekommen und hab den Hund heute gesehen und mit Spezialfutter gefüttert.

    Seine Blutwerte waren sehr gut, auch der Wert der Bauchspeicheldrüse. Er bekommt jetzt noch geplant 1 Woche lang Antibiotika. Laut Ärztin sind die Entzündungen fast weg. Die Dosis des Schmerzmittel kann auf keinen Fall erhöht werden, da er sonst stirbt. Er hat ein vergrößertes Herz und es darf unter keinen Umständen mehr gegeben werden. Das kann sein, dass er immernoch Schmerzen hat. Mir ist heute aufgefallen, dass es ihm nach Gabe des Schmerzmittels besser ging. Er wurde müde, aber vorher konnte er sich kaum entspannen und jetzt wirkt er eigentlich normal, nur etwas müder als vielleicht sonst. Nach einigen Stunden wirkt er schon viel munter! Ich füttere ihm alle 2 h mit püriertem Spezialfutter.

    Mir ist jetzt nicht ganz klar, ob es um deine Befindlichkeiten geht oder noch um den Hund.

    Habt ihr die Klinik nochmal kontaktiert?

    Natürlich um den Hund. Aber genau deshalb ist es doch wichtig zu wissen, dass das ein sehr starkes Medikament ist, wenn richtig dosiert. Aber du scheinst es ja besser zu wissen...

    Hast du überhaupt meine Beiträge vorher gelesen? Der Hund ist noch nicht mal einen Tag zuhause und zeigt keine Veränderung seit der Klinik. Ich gucke ihn mir HEUTE an und gebe ihm neues Futter. Ich weiß gerade nicht, weswegen ich die Klinik kontaktieren soll, wenn ich ihn nicht mal live gesehen habe. Sollte er wirklich so resigniert wirken wie dargestellt, werde ich heute anrufen!

    Novalgin ist, als Tablette oder Tropfen, ein ganz normales Schmerzmittel, von der Stärke fast so wie Ibuprofen oder Paracetamol, nur halt im Gegensatz dazu verträglich für Hunde und rezeptpflichtig (und halt anderer Wirkmechanismus, nicht entzündungshemmend). Intravenös ist es auch bei stärkeren Schmerzen ganz gut und wird häufig eingesetzt, eben weil es kein Opioid ist. Aber das wars auch. Ich benutze das ganz normal bei Kopfschmerzen/Migräne (zusätzlich zum Triptan) und Gelenkschmerzen, weil ich Paracetamol nicht vertrage und Ibu nicht nehmen darf. Das ist keineswegs betäubend oder hat irgendeinen Einfluss auf Wahrnehmung oder Verhalten.

    Ich empfehle auch wirklich ganz dringend, da von der Klinik nochmal ganz klare Handlungsanweisungen zu holen oder den Hund wieder vorzustellen.

    Also ich finde es schon krass, wie mir meine Erfahrung mit dem Medikament einfach abgesprochen wird. Meine Schwester hatte unerträgliche Kopfschmerzen aufgrund einer Hirnvenenthrombose und sie hat exakt dieses Medikament bekommen. Sie kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das Medikament bei hoher Dosierung sehr beruhigt, betäubungsähnlich wirkt. Sie meinte, sie fühlte sich extrem körperlich müde und konnte kaum was machen, wie auf Droge. Daher war unsere Annahme jetzt nicht so abwegig, dass es auch beim Hund so wirken KANN.

    Also nochmal zur Info, der Hund kam gestern Abend aus der Klinik und ich habe jetzt meine Mutter nochmal drauf angesprochen und sie meinte, sein Zustand habe sich seit gestern nicht verändert. Er wurde also so entlassen. Und sie hat ihm jetzt auch nochmal Leberpastete gegeben und er hat es geschluckt.

    bounty_york

    Und dass da jemand vom Personal einen Fehler gemacht/etwas übersehen hat, schließt du aus?

    Ich frage weil du dich einerseits besorgt hier meldest, weil der Hund (immer wieder!) nicht frisst, aber gleichzeitig jede mögliche Ursache zurückweist.

    Ja, ich denke ich muss das tun. Habe nur gedacht, ob ich da jetzt überreagiere, wenn ich nach einem Tag zuhause wieder anrufe. So ein bisschen Bestätigung ist auch gut. Ich muss mich jetzt da durchsetzen, denn mir geht es um den Hund.

    Habe meine Mutter jetzt auch überredet, ihn zwangszufüttern...

    Also, wir fassen zusammen: Der Hund hat in kundigen Händen unter Medikamente gefressen. Er befindet sich jetzt in unkundigen Händen, frisst nicht mehr, aber das ist alles nicht so schlimm, weil das macht der nur, weil er Medikamente bekommt.

    Das arme Tier. Hoffentlich hat es den Horror schnell hinter sich. Ich könnte heulen.

    Das stimmt so nicht. Sein Fressverhalten war dort wie zuhause identisch. Er frisst nicht alleine, aber schluckt bei Zwangsfütterung. Ich schau es mir morgen an und rufe dann in der Klinik an

    Ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach in der TK anruft. Der Hund frisst nicht und scheint voellig veraendert im Verhalten sein.

    Unsere Tipps/Erfahrungen sind kein Ersatz, im Gegensatz zum TA kennen wir den Hund nicht..

    Er war drei Nächte stationär in der Klinik. Er wurde erst gestern Abend entlassen. Glaube kaum, dass ein Hund der wohl starke Schmerzen hatte, ganz plötzlich wieder frisst. Außerdem steht er unter Schmerzmittel und Antibiotika, was den Appetit hemmen kann und zu betäubungsähnlichen Zuständen führen kann. Der Hund war doch gestern noch in der Klinik, wenn es ihm da so schlecht ging, hätten sie ihn doch nicht entlassen...

    Der kann auch abwesend vor Schmerzen sein...

    Es ist ziemlich schwierig zu erkennen, ob er Schmerzen hat. Ich war nicht dabei, aber die Tierärztin meinte wohl, dass Novalgin nach Bedarf bis zu 2x täglich gegeben werden kann. Wir erkennen aber nicht, ob er Bedarf hat. Meine Schwester hat schon Novalgin bekommen und meinte, es wirkt sehr stark und man fühlt sich wie betäubt oder ausgeknockt und so wirkt er halt auch. Andererseits könnte er aber auch Schmerzen haben. Ich schau ihn mir morgen an, ob ich denke er verhält sich so aufgrund von Schmerzen oder eher wegen des Medikaments.

    Das könnte zu schwach sein. Ihr habt ganz schön lange gewartet bis ihr gehandelt habt. Novalgin ist Metamizol, ein NICHT-Opioides Schmerzmittel.

    Man könnte es mit Buprenorphin ergänzen, das ist ein Opioid.

    Edit: Sehe gerade, dass ihr Morphin bekommen habt. Ich würde da auf nichts warten und es ihm sofort geben.

    Er war ja 3 Nächte in der Klinik und die haben ihn aufgrund der Verbesserung der Blutwerte entlassen. Ein Grund, warum wir so spät in der Klinik waren, ist auch, dass der Hund keine Anzeichen von Schmerzen gezeigt hat, also zumindest nichts von starken Schmerzen, wie sie bei einer Pankreatitis oft zu sehen sind.