Hallo zusammen,
ich benötige eure Erfahrungen, Meinungen usw.
Ich habe einen 14 Jährigen Zwergpinscher, er hatte Anfang 2025 einen Kreatinin Wert von 3 und Harnstoff lag bei ca. 80. Phosphat normal.
Hämoglobin und Hämatokrit, Kalium, Natrium usw. Alles normal.
Unsere TA hat uns sofort die SUC Therapie gegeben, welche wir jeden 2 Tag gegeben haben und zwei mal täglich sollten wir eine Reneel geben morgens und abends.
Danach wurden die BW im Juni 2025 kontrolliert, Krea war wieder im Normalbereich bei 1,6 der Harnstoff war noch etwas erhöht bei 50. Phosphat auch hier normal.
Hämoglobin und Hämatokrit, Kalium, Natrium usw. Alles normal.
Unsere TA sagte wir können die SUC Therapie und das Reneel absetzen. Somit haben wir das getan.
Im Juli hatte er ein Loch im Auge bekommen, weil wohl keine Tränen Flüssigkeit vorhanden war. Die Tierärzte in der Klinik haben uns 4 Medis (Augentropfen) mitgeben diese sollten jeden Tag 7 mal getropft werden mit einem Abstand von ca. 20 Minuten. Hier habe ich bei jedem Kontrolltermin gefragt, ob sich diese Tropfen auf seine Nieren auswirken können, da er ja eine Nierenschwäche hatte und Luck nur ein Körpergewicht von 7,5 kg hat. Die Tierärztin in der Klinik sagte nein die Menge wäre wohl zu gering.
Nach einem Monat (August) ging es ihm aufeinmal sehr schlecht, er hatte sich übergeben, wollte nichts fressen, war teilnahmslos. Die Tropfen haben wir sofort alle abgesetzt.
Ein BB wurde am 04.09.25 gemacht. Krea war bei 6 und der Harnstoff lag bei über 200. totaler Schock. Phosphat lag bei 10.
Hämoglobin und Hämatokrit, Kalium, Natrium usw. Alles normal.
In der Tierklinik wurde ein Ultraschall gemacht, hier konnte man feststellen, dass Rinde und Mark bei den Nieren nicht mehr differenzieren werden konnte. Also chronische Niereninsuffizienz.
Man sagte uns direkt er würde in den nächsten Tagen sterben.
Sie wollten ihn für 3 Tage Infusionstherapie da behalten und 72 Std Infusionen per Vene verabreichen.
Leider war Luck in seinen 14 Jahren nie alleine und hat es somit auch nie gelernt.
Wir hatten den Luxus, dass Oma und Opa auf ihn aufgepasst haben, wenn einer von uns etwas erledigen musste. Oma und Opa hatte natürlich immer Freude :).
Somit war es keine Option ihn da alleine zu lassen, dies wäre das schlimmste für ihn.
Die Klinik hat auch nicht erlaubt, das einer von uns da bleibt.
Unsere Haustierärztin hat gesagt, dann fängt Sie sofort mit Subkutanen Infusionen an, diese helfen auch sehr gut, wie die Intravenösen, wobei Sie kein Fan von den Intravenösen sei, weil diese nicht immer gut sind.
Somit hat Luck jeden zweiten Tag die subkutanen Infusionen erhalten, dazu Kräuter für die Niere und Porusone, für die Toxine( eigentlich für Katzen) aber für Hunde wirkt es wohl genauso dazu das SUC und Reneel zwei mal täglich.
Am 31.10.25 wurden die BW kontrolliert, Krea auf 3 runter, Harnstoff auf 78 runter. Phosphat auf 6 runter.
Hämoglobin und Hämatokrit, Kalium, Natrium usw. Alles normal.
Luck hat gefressen war munter. Er hat Vetconcept bekommen Low Protein Nassfutter.
Unsere Tierärztin sagte er wäre ein wahrer Kämpfer, andere Hunde wären schon längst 5 mal gestorben.
Also haben wir so weiter gemacht.
Ab ca. Weihnachten 2025 haben wir gemerkt, dass es ihm nicht so gut ging, er hat sich nicht jedem Essen übergeben aber er hat sich übergeben.
Er hat auch angefangen zu mäkeln und wollte nicht mehr alles fressen, was er vorher so gefressen hat.
Wir haben somit für ihn gekocht. Aber auch das war nicht immer seins.
Wir sind dann vor Weihnachten zu unserer Tierärztin, sie sagte wir müssen die subkutanen Infusionen erhöhen, somit wurden diese öfter gemacht. Zusätzlich bekam er etwas gegen Übelkeit gespritzt und für den Magen.
Er hat weiterhin gefressen aber mäkelig. Sehr wenig.
Wir mussten ihn richtig animieren. ( Aber was tut man nicht alles für sein Tier)
Da es nicht besser wurde hat unsere TA ein Blutbild machen lassen am 08.01.26.
Wir waren einfach nur schockiert, Krea bei 5,8 und Harnstoff bei 140. Phosphat bei 12.
Hämoglobin und Hämatokrit waren im unteren Bereich aber noch in Ordnung.
Kalium, Natrium usw. Alles normal.
Sie sagte wir müssen die subkutanen Infusionen jetzt jeden Tag machen um die Nieren besser zu durchbluten und das die Harnstoffpflichtigen Substanzen den Körper verlassen.
Dazu etwas gegen Übelkeit, etwas für den Darm und für den Magen.
Wir haben angefangen ihm Ulmenrinde zu geben, da sie sagte er würde eine Magenschleimhautentzündung haben.
Er hatte sich auch übergeben mit immer etwas gelblichen, dies hat dann nachgelassen.
Zudem sollte er jetzt einen Phosphatbinder bekommen, vorher hatte er nur PorusOne, da sagte Sie das sein kein Phosphatbinder.
Wir haben Ipaktine probiert, sehr großen Durchfall danach, liegt wohl an der Laktose.
Dann Pronefra, danach hat er leider gekotzt.
Dann den neuen Phosphatbinder von Dechra (Firma von PorusOne) leider auch gekotzt. Danach ging es ihm richtig schlecht.
Mal war es einen Tag gut und er hat besser gefressen und andere Tage schlecht wo er nichts essen wollte.
Gepinkelt hat er normal und sein Geschäft verrichtet hat er auch normal.
Aber den Phosphatbinder haben wir nicht rein bekommen.
Nun wurde es bis jetzt nicht besser und wir sind am 21.01.26 in die Tierklinik gefahren.
Hier wurde uns wieder die Stationäre Aufnahme für 72 Stunden angeboten, da aber Luck nicht alleine sein kann und das sein Herz brechen würde, können wir das nicht machen.
Die Tierärztin war so lieb und sagte dann, sie schließt ihn an die Infusion an und wir sitzen mit ihm die Stunden da.
Allerdings keine 72 Stunden sondern immer so 5 bis 6 Stunden am Tag.
Im wurden intravenös 250ml innerhalb von 5 -6 Stunden am 21.01.26 verabreicht.
Lucks Gewicht ist auf 6,5 kg gefallen. Leider, da er nur noch so wenig gefressen hat.
Nach der ersten Infusion hatten wir sofort Erfolg er war wieder neugierig hat sich für seine Umwelt interessiert und vor allem hatte er richtig Hunger und hat gefressen wie ein Staubsauger.
In der Tierklinik sagte man uns dann das wir das 3 Tagen machen sollen.
Wir also am nächsten Tag 22.01.26 hin und es wurden wieder 250ml in 5-6 Stunden verabreicht, hier haben wir gemerkt, dass es ihm nicht gut ging. Er hat nur geschlafen und wollte nichts fressen. Es war ihm auch egal wenn ein TA ihn anfassen wollte.
Am dritten Tag haben wir das der TA in der Klinik gesagt, sie sagte ja man müsse abwarten wie es nach der dritten Infusion ist.
Wir also auch gestern 23.01.26 die Infusion machen lassen, allerdings wurden jetzt die 250ml in 8 Stunden verabreicht, da die TA sagte das die vorherigen eventuell zu schnell verabreicht wurden.
Er war viel aufmerksamer hatte Hunger und hat gegessen.
Hat mit mir sogar ein bisschen rum gespielt.
Die Tierärzte wurde auch sofort wieder angegriffen.
In der Klinik sagte man uns wir sollten Blut abnehmen, um zu schauen ob das überhaupt was gebracht hat.
Dann der große Schock.
Krea auf einmal bei 10.
Harnstoff runter auf 120.
Phosphat runter auf 9.
und jetzt auf einmal eine Anämie.
Vor ab: wir wissen nicht mit welchen Werten wir die Infusionen per Vene gestartet haben, da in der Klinik keiner Blut vorher abgenommen hat.
Wir haben nur die Referenz zum 08.01.26
Dazwischen liegen 12 Tage.
Habt ihr noch eine Idee?
Gestern Abend wollte er auch essen und war sehr aufmerksam und wollte Leckerchen haben.
Man sagt immer das wir Tierbesitzer wissen wann die Zeit gekommen ist das dass Tier gehen will.
Wir haben schön öfter darüber nachgedacht und immer wieder hat er angefangen zu fressen und mit seiner Route angefangen zu Wendeln und hat etwas gespielt.
Das zeigt einem wieder, dass die Zeit nicht gekommen ist.
Fakt ist, dass die Tierklinik sagt, dass man nichts mehr machen kann, weil unter der Infusionstherapie der Krea hoch gegangen ist, wo wir sagen, dass kann man garnicht beurteilen, weil ja keine Werte von dem 21.01 vorliegen.
Die Tierärztin sagte noch man könnte eine 24 Stunden Infusion laufen lassen.
Wie sind eure Meinungen dazu ?
Habt ihr ähnliche Erfahrungen ?
Ich freue mich über jede Nachricht.
Wir sind sehr verzweifelt. ![]()
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