Beiträge von Schnuckelina68

    Auch wenn ich mir gewünscht hätte, ein bisschen mehr von Euren Erfahrungen profitieren zu können, haben wir es hinbekommen.

    Die Hündin ist jetzt seit einer Woche bei der anderen Pflegedame. Sie hatte Zeit, bei ihr ist es ruhiger, ich hatte Termine. Der Platz ist wie geschaffen für sie.

    Gestern waren sie kurz bei uns, Futter holen (sie sollte ursprünglich morgen wieder zu mir, bleibt aber jetzt dort). Die Hündin hat sich so mega gefreut, uns zu sehen. Auch GG. Unser erwachsener Sohn war da, als sie kam, kein Thema. Große Freude.

    Nächstes WE kommt die Besitzerin heim. Mal schauen, wieviel Hilfe sie zulässt. Wir würden ihr halt einen größeren Spaziergang abnehmen, so dass die Hündin einfach mehr rauskommt. Wir hoffen, dass sie es zulässt, ein Netz aufzuspannen. Spaziergänger, Schlafplätze, so dass die Hündin bei ihr bleiben kann.

    flying-paws Darf ich nochmal auf das Kontrollverhalten zurückkommen?

    Die Hündin schlägt ja an, wenn sie etwas hört. Das ist auch okay. Sie hat sich an viele Geräusche hier schon gewöhnt. Ich rufe sie, da ist sie dann auch beruhigt.

    Ich habe aber das Gefühl, dass sie GG versucht zu kontrollieren.

    Den bellt sie doch immer mal an. Wenn er morgens aus dem Schlafzimmer kommt. Sie beruhigt sich dann schon, biedert sich ihm an.

    Wenn er von der Eckbank aufsteht, gehts im Normalfall. Da liegt sie am Boden, selten bellt sie dann. Das hat sich schon ganz gut gegeben. Das Bellen hatte sie anfangs immer, wenn er aufgestanden ist. Er kann auch normal in der Wohnung umhergehen. Sie beobachtet das allerdings schon. Ich schicke sie dann auch mal in ihr Bett zurück.

    Allerdings abend oftmals, wenn er sich auf der Couch aufsetzt. Sie liegt stundenlang bei ihm, ganz entspannt. Dann verlasse ich die Couch, sie geht mit. Wenn sie zurückgeht und er nicht mehr auf der Couch liegt, sondern sitzt, bellt sie ihn an.

    Wie damit umgehen? Soll er sie konsequent zurechtweisen? Aus? Nein? Ins Bett schicken? Meine Aufgabe?

    Hier mal ein Bild von ihr, gar nicht so einfach.

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    SkippyG. Die andere Pflegedame hatte eine kurze SMS von ihr bekommen, in welches Krankenhaus sie verlegt wurde. Wir nehmen an, dass es eine geriatrische Station ist. Sie würde sich melden, wenn es etwas Neues gibt. Ob sie dann klarkommt - keine Ahnung, wir wissen ja nicht, was fehlt. Sie ist eh schon ziemlich schlecht zu Fuß, also kann alles möglich sein. Wir würden sie ja auch unterstützen, dann würden wir halt die größeren Runden übernehmen. Aber das muss die Besitzerin auch zulassen.

    Mit der anderen Pflegedame hatte ich gestern länger telefoniert, weil ich mit ihr Termine absprechen wollte. Sie hatte auch gesagt, wir sollten uns überlegen, was ist, wenn die Besitzerin es nicht kann. Familie ist da wohl nicht da bis auf einen Neffen weit weg. Die Pflegedame würde sie nehmen, allerdings bräuchte sie ein Backup, weil sie wohl die Enkelbetreuung zugesagt hat. Da muss sie dann in eine andere Stadt und kann wohl die Hündin nicht mitnehmen. Wenn sie jemanden hat, wo sie so was auffangen kann, wäre sie bereit. Ich habe klar kommuniziert, dass ich nicht der Dauerplatz bin, mir evtl. Backup vorstellen könnte. Vielleicht brauchen wir da aber noch jemanden. Aber somit ist die Hündin jetzt erstmal versorgt.

    Beim Hundespaziergang heute morgen hatte ich auch zwei Angebote. Mir hat dann ein Päarchen in meinem Alter (Mitte 50) mit zwei Hunden sofort ihre Telefonnummer gegegeben, sie hatten die Hündin erkannt. Ich erzählte ihnen das Problem, sie waren sofort bereit, einzuspringen. Sie hüten wohl auch immer mal wieder andere Hunde.

    Es nützt nur alles nichts, wenn die Besitzerin wieder ihren Stiefel durchzieht und wieder nur ad hoc kommt, wenn wirklich die Hütte brennt. Keiner will den Hund wegnehmen, im Gegenteil würde hier jeder sie so unterstützen, dass sie die Hündin möglichst lange behalten kann.

    Bleibt spannend.

    Serkö Ich weiß eigentlich so gut wie nichts über den Hund. Ich kenne die Frau ja nur vom Sehen mit ein bisschen Smalltalk und Hündin streicheln. Sie hatte eine betagte Hündin, die dann starb, irgendwann sah ich sie mit der schwarzen Hündin. Sie war damals ca. 1 Jahr, woher sie sie hat, keine Ahnung. Ich glaube mich zu erinnern, irgendwie aus dem Tierschutz, aber ich bin mir nicht sicher. Ich fand es da schon unverantwortlich, mit Ende 70 einen so jungen Hund zu nehmen. Zumal sie ihr ja nicht mal die Bewegung geben kann.

    Ich denke nicht, dass die Hündin wirklich reinrassig ist, wenn ich mir die Bilder im Netz anschaue. Das Fell ist m.E. nicht lang genug. Sie ist so schlecht zu fotographieren, ich lade mal ein Foto hoch, auf dem man sie besser sieht.

    Gestern kam durch Hinweis meiner Physio auf, welche Rasse bei der Hündin mit dabei sein kann. Es ist ziemlich eindeutig: Kroatischer Schäferhund. Ich kannte diese Rasse gar nicht, passt auch zu ihrem Verhalten. Jetzt wird auch die Bellerei klar.

    Es zeigt aber auch, dass diese Hündin eigentlich der total falsche Hund für eine alte Frau ist, die am Stock geht.

    Die Hündin lernt auch ziemlich schnell.

    Sie kennt den Bettbefehl, sie bleibt auf Kommando, auch wenn sie es gerne mal von selbst auflöst, geht aber dann wieder ins Bett. Dann warte ich und löse auf.

    Die kennt das "Fertig" von GG, wenn er mit den Streicheleinheiten aufhört.

    Sie reagiert auf "So". Zeichen von GG, dass er jetzt aufsteht.

    Sie kann Sitz, Platz, Bleib, Pfote und High Five.

    Sie hat einen Ball, wo sie gecheckt hat, dass man den rumschubsten muss, dass Leckerli rausfallen.

    Sie hat binnen ein paar Tagen gelernt, dass die Geräusche aus dem Schulhof normal sind. Nicht alle, aber ziemlich gut.

    Guten Morgen,

    ich schreibe einfach mal weiter, um auch die Fortschritte festzuhalten.

    Wir haben eine weitere Verbesserung, für die kurze Zeit finde ich das absolut toll.

    Wenn GG kommt, schlägt sie an. Sie läuft Richtung Türe, wuuuuuwuuuuwuuu, GG setzt sich auf die Bank, sie läuft zu ihm, ohne Bellen, Streicheleinheit, er steht auf, sie zeigt Freude auf dem Weg zu mir.

    Sie hat ein Problem, wenn er unvermittelt aufsteht, das versuchen wir zu vermeiden. Also z.B., wenn sie unter dem Tisch ist, steht er nicht auf. Ich stehe auf, verlasse die Küche, sie folgt mir, er steht auf. Dann kann er auch problemlos in der Wohnung umhergehen.

    Gestern waren wir auf der Couch. Sie zwischen uns (Eckcouch), Streicheleinheiten von GG, ein Bild für Götter. Hund entspannt, Bauch gekrault. Wirklich entspannt, keine Unterwürfigkeit.

    Ich bin dann ins Bett. Wir haben eine Wohnung, das Büro, wo Hündin und ich schlafen, ist neben dem Wohnzimmer. GG schaut noch fern, wir haben die Türe auf. Sie geht auch zu ihm, aber als sie ihn auf der Couch sitzen sitzt, verbellt sie ihn wieder. Ich schicke sie wieder in ihr Bett. GG geht ins Bett, wir machen die Türe zu. Das ist mir momentan noch wichtig, weil er ja vielleicht in der Nacht auch mal aufstehen muss.

    Heute früh angeschlagen, als GG aufgestanden ist. Als GG das Bad verlassen hat, auch kurz gebellt, erkannt, ruhig, alles gut. Er sperrt die Schule auf, kommt wieder, ich im Bad, Hund schlägt an, läuft hin, gleiches Ritual, alles gut.

    Was habe ich geändert? Ich hatte sie konsequent in ihr Bett geschickt, aufgelöst, wenn sie ruhig war. Wenn GG jetzt kommt, mache ich Alltagssachen. Ganz normal weiter. Nach dem Motto: Schau mal, nichts gefährlich, wenn ich nicht alarmiert bin, musst Du es auch nicht sein.

    Anschlagen ist für mich okay, sie weiß ja nicht, wer kommt. Sie darf nur nicht knurren. Das tut sie im Normalfall jetzt auch nicht mehr.

    Wenn sie aufgeregt ist, holt sie ihren Bären. Das scheint irgendwie eine Kanalisierung ihrer Aufregung zu sein. Aber der Bär ist nicht zerfetzt, sie trägt ihn dann nur rum.

    Für diese paar Tage eine sehr positive Entwicklung.

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Beiträge. Sie helfen mir wirklich.


    Ich versuche mal so zu antworten, dass man mich verstehen kann.

    Zitat

    Oder steht im Raum, dass der Hund langfristig bleibt?

    Wissen wir nicht. Ich habe ja nur erfahren, die Besitzerin muss in die Klinik. Ich habe theoretisch bis zu den Osterferien mit ein paar Ausnahmen Zeit, dann fahre ich in den Urlaub, wo ich sie nicht mitnehmen kann. Die andere Pflegedame kann sie nicht die ganze Zeit über nehmen, sie hat teilweise Verpflichtungen. Also war die Idee, dass sie bis auf Ausnahmen bei uns bleibt, bis die Besitzerin wieder daheim ist oder fit genug, um den Hund wieder zu nehmen. Da wir nur wissen, sie hat Rückenschmerzen, wissen wir nicht, wie lange es dauert. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass das Ganze schon seit vor Weihnachten so geht. Die Besitzerin ist morgens mit ihr ihre Morgenrunde geschlichen, scheinbar hat den zweiten Spaziergang die Pflegedame übernommen. Seit Dezember. Die Befürchtung ist ja schon berechtigt, dass sie sich nicht mehr kümmern kann. Das ganze letzte Jahr war gesundheitlich sehr schwierig für die Besitzerin, ich sah sie ja doch fast jeden Tag laufen.

    Also stelle ich mich erstmal auf längere Zeit ein.

    Für die längere Zeit möchte ich, dass mein Mann auch die Wohnung normal betreten kann.

    Ich habe festgestellt, dass ich sie in ihr Bett schicken kann. Dort bleibt sie auch, ich löse auf. Wenn sie auflöst, schicke ich sie zurück. Das funktioniert auch ganz gut. Wenn sie bellt, schicke ich sie in ihr Bett, sie ist ruhig, mein Mann kann z.B. in die Küche. Er setzt sich, ich löse auf, sie geht zu ihm, schnuppert. Er sitzt nur da, schaut sie nicht an, er hat nur die Hand am Rande der Sitzfläche. Hier stupst sie dann vehement, lässt sich kraulen. Ich weiß, wir bestimmen, wann und ob und wie lange. Aber ist in diesem Falle nicht wichtiger, dass sie eine positive Erfahrung macht? Die Idee dahinter ist ja, dass es in ihrem Tempo geht. Kommen lassen, positive Erfahrungen.

    Wenn er von der Eckbank aufstehen will, gehe ich mit ihr aus dem Zimmer, damit sie sich nicht bedrängt fühlt. Heute war sie dann ruhig, als er aufstand. Sie ging zu ihm, schnupperte und zeigte dieses "Schmuse/Spielverhalten", was evtl. das Fiddeln sein könnte, das ich erst googlen musste. Ich habe nur Hunde betreut, die ich seit Welpenalter kenne, diese zeigten so etwas nicht.

    Zitat

    Darüberhinaus kann das schmusen/spielen auch Kontrollverhalten und/oder Fiddeln sein und würde damit das genaue Gegenteil zu dem, was Du erhoffst (Freude, Freundlichkeit, Mögen des Mannes) bedeuten. Das muss man aber genau anschauen, um das beurteilen zu können.

    Draußen zeigt sie das "Schmuse"Verhalten bei ziemlich jedem. Wenn die Besitzerin stehen bleibt, sich mit jemanden unterhält, dann geht die Hündin auf die andere Person zu, geht auf die Hinterfüße (springt also nicht) an die Person gegenüber, sehr vorsichtig, stupst. Sie drückt auch ihren Kopf total an denjenigen. Ich hatte aber immer das Gefühl, dass das nicht wirklich "Mögen" ist, denn die Rute war da nicht entspannt. Dieses Verhalten finden alle so süß, deshalb hatte die Besitzerin auch viele Angebote, dass sie im Falle des Falles die Hündin nehmen würden. Sie zeigte dieses Verhalten heute auch bei meinem Mann, dazu aber auch noch etwas spielerisches Verhalten.

    Was hätte das für Auswirkungen, wenn das wirklich Fiddeln wäre, muss das unterbunden werden? Wir waren ja froh, dass sie von sich aus auf ihn zugeht, obwohl er steht. Falsche Annahme?

    Mein Bestreben wäre klar, dass das Verhalten mit dem Mann stressfreier wird. Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob sie im Zweifel auch beißen würde. Ich kenne ja nur die Aussagen, sie möge keine Männer, bei ihrer Besitzerin wird sie an die Couch gebunden, wenn Männer in die Wohnung kommen. Draußen wurden oft Männer verbellt, die Besitzerin ließ das zu. Ich habe aber das Gefühl, dass die Eskalation weniger wird. Sie regt sich kurz auf, dann aber richtig, ich schicke sie in ihr Bett, sie ist ruhig. Hilfreich ist auch, wenn wir uns unten draußen treffen und er sie in die Wohnung führt. Dort lässt sie sich auch problemlos von ihm ableinen, setzt sich brav vor ihn hin. Dort bekam sie ein Leckerli.

    Zitat

    Vielleicht besteht das Problem deiner Pflegehündin auch nicht mit dem Thema "Mann", sondern, wie bei uns, bei dem Konzept "wir leben zu zweit", und dein Mann passt einfach nicht in ihr "Familien Konzept".

    Ich würde ihr einen Platz zuweisen, und wenn sie mit einem Spielzeug knurrend an deinem Mann vorbei läuft, schickt ihr sie konsequent auf ihren Platz. Im Grunde ist das ein provokatives verhalten von ihr.


    Es ist sicher so, dass sie nur das Konzept "zu zweit" kennt. Wenn Männer kommen, wird sie ja angebunden und bellt sicherlich. Sie hat somit auch keine richtig positiven Erfahrungen mit Männer. Dies möchte ich gerne ins Positive drehen. Man weiß ja nicht, was kommt. Wenn ich das schaffe, dann ist die Situation ja auch nicht so aussichtslos. Denn eines ist klar: Auf Dauer kann ich sie nicht behalten. Wir haben uns bewusst gegen einen eigenen Hund entschieden.

    Das mit dem Platz zuweisen habe ich gemacht, sie geht in ihr Bettchen. Dorthin schicke ich sie seit gestern konsequent. Sie liegt dort auch gerne freiwillig, auch die ganze Nacht. Dieser Raum ist auch ihr Rückzugsort, der Mann betritt ihn aktuell nicht.

    Zitat

    Schwierig zu lesen, ich verstehe nicht, worum es geht. Dein Haus, Deine Regeln. Wenn Du auf der Couch liegen, als verwöhnt empfindest, dann lass sie nicht auf die Couch, das lernt die Hündin schnell, auch wenn sie ständig Streicheleinheiten einfordert, Du musst die Hand nonstop auf den Hund legen? kannst Du ignorieren. Gemeinsam spielen, streicheln machst Du, wenn Du das möchtest. Du bietest ja andere Sachen, mehr Spaziergänge... Dass die Hündin nicht unbedingt zu ihrem eigenen Zuhause zieht, bedeutet nicht, dass es ihr ab sofort bei Dir besser gefällt, sie nimmt es hin. Dein Mann sollte sie erstmal möglichst ignorieren, damit sie sich an ihn gewöhnen kann. Ist sie ein kleiner Hund? Ich hatte mal einen Spitzmix in Pflege, der war anfangs ziemlich ähnlich. Ist sie mit in einem Schulbüro?

    Das mit dem Nonstop die Hand auf sie legen war nur am ersten Tag. Sie war dann ruhig, hörte auf zu fiepen. Danach war das nicht mehr nötig. Inzwischen ignoriere ich auch dieses Einfordern von Streicheleinheiten. Beim Mann sind wir uns eben nicht sicher.

    Es ist ja schon mal okay, wenn sie sich mit der Situation arrangiert. Sie liegt auch nicht permanent vor der Türe, wie ich es von anderen Hunden kenne, die kurz mal bei mir waren. Sie ist bei mir. Ignorieren ist in der Mache, wie reagiert er auf Annäherungen wie dieses Stupsen? Sie ist kniehoch, Bild als Avatar, ich habe auf die Schnelle nicht rausgefunden, wie ich ein Bild hochladen kann. Nein, sie ist nicht im Schulbüro. Wir wohnen in einer Dienstwohnung in der Schule, dort hat sie ihr Bett in meinem privaten Büro/Gästezimmer. Sie kommt mit der Schule nicht wirklich in Berührung, ich gehe aktuell auch so raus, dass ich möglichst wenig Kinder treffe. Also nicht zum Schulstart oder Schluss.

    Zusammengefasst:

    Zeitspanne: Unbekannt

    Ziel: Mann soll in die Wohnung kommen können und sich dort auch bewegen, ohne verbellt zu werden. Ich kann aber schon sehr große Fortschritte zu Samstag sehen.

    War das besser verständlich? Mir schwirrt so viel im Kopf rum.

    Verstehe einer die Hunde.

    GG im Sitzen ist der Hit. Im Stehen ging es heute auch, sie hat sich an ihn geschmiegt, sogar mit ihm geblödelt. Alles im Stehen. Er durfte dann auch in der Wohnung umhergehen, ohne dass sie irgendetwas machte. Sie suchte immer wieder Kontakt zu ihm. Dann ging er duschen.

    Als er herauskam, wieder verbellen, knurren. Als erinnere sie sich nicht. Total interessant.

    Unser Sohn kam heute, etwas bringen, ich bin mit der Hündin runter ins Freie. Sie schaute Sohn an (der ist auch groß), drückte sich an ihn und forderte Streicheleinheiten. Draußen gehts auf Anhieb, in der Wohnung sind Männer wohl gefährlich.

    Aber sie fügt sich sonst gut ein. Die Geräusche in der Schule sind ihr nicht mehr so suspekt. Manchmal schlägt sie an, wenn sie bei mir hier im Büro ist und ich etwas am Rechner mache, kaum. GG ruft an, bevor er kommt, ich schaffe Wohlfühlmomente. Er kommt rein, setzt sich oben auf die Band. Hündin geht mit mir hin, sie schmust mit ihm, er kann aufstehen.

    Draußen würde sie manchmal auf Männer reagieren, aber dem kann ich vorgreifen. Sie geht dann brav vorbei.

    Sie taut auf, sie ist ganz lebendig, so kenne ich sie mit der alten Frau gar nicht. Sie freut sich rauszugehen.