Beiträge von Sekky

    DerFrechdax

    Das wäre kontraproduktiv. Da das Büro das Katzenzimmer ist.

    Aktuell schlafen alle 3 Tiere. Die Katzen oben und der Hund unten ruhig auf dem Sofa. Wenn er die Katzen hört wufft er mal kurz beruhigt auch aber schnell. Ich schätze auch, einfach erstmal ankommen lassen. Und abwarten dass er sich an die neuen Geräusche und Gerüche gewöhnt. Wenn wir so weiter machen sind wir denke ich auf einem guten Weg. Trotzdem involviere ich einen Hundetrainer. Ich verstehe auch dass im forum hier viel Spekulation ist, da ihr natürlich nur sehr begrenzte Infos habt. Mir geht es ja auch hauptsächlich um grundlegende Einschätzungen und tips ohne konkret und blind alles umzusetzen ohne mein eigenes Hirn zu benutzen. Und eure Meinungen helfen mir ja such gut weiter.

    Kleines Update:

    Der Hund ist jetzt nachts wieder bei uns im Schlafzimmer, wird an der kurzen Leine durch die Katzenetage geführt und sieht sie dabei. Tut ihm sehr gut. Wir versuchen einfach normal an den Katzen vorbei zu gehen und einer von uns Menschen streichelt die Katzen dabei. Dass er sieht: die gehören dazu.

    Aktueller Eindruck: er lässt sich führen, aber stemmt sich ein bisschen gegen den holzboden beim vorbei gehen. Er hat eher etwas Angst als Jagtgefühle wenn er näher dran ist. Morgens wenn wir runter gehen sitzen sie immer in der Nähe der Tür, da hat er auch heute morgen glaube ich einfach erschrocken.

    Nachts liegt er auf seinem Kissen beim Bett. Wenn er draußen im Flur die Fellnasen hört steht er auf und bellt nicht aber "wufft"/brummt wenn ihr wisst was ich meine. Wie reagieren darauf ruhig mit "aufs Kissen". Beim ersten oder zweiten Mal hört er dann und geht auf seinen Platz. Das wird mit einem "fein" quittiert. Mit der Zeit habe ich nachts das Gefühl reagiert er weniger auf Geräusche.


    Unten im Wohnzimmer ähnlich tagsüber. Aber gerade da wird es ihm von den Katzen aber nicht leicht gemacht. Denn die sind super neugierig, haben keine Angst vor ihm und sitzen gerne mal auf der anderen Seite der Tür, maunzen sogar weil sie ja rein wollen (Katzen halt) auch hier wieder wenn er meldet - "aufs kissen" wenn er das macht und ruhig bleibt- "fein" streichler. Da habe ich auch das Gefühl es wird weniger mit dem Melden.


    Parallel habe ich mal Kontakt zu zwei Hundetrainern aufgenommen um ins Training einzusteigen. Da habe ich ja sowieso Interesse dran. Zumindest für die Grundlagen erlernen.

    Also Türen bleiben auf jeden Fall zu, auch wenn wir nicht da sein. Das auf jeden Fall! Das mit dem selbstbelohnenden Verhalten verstehe ich jetzt, macht Sinn, nicht ignorieren, ruhiges "Nein/Stopp" oder was auch immer, nicht laut werden. Ich nehme bisher mit:

    - Hund mit ins Schlafzimmer, durch Katzenterritorium, aber angeleint. Soll/Darf er die Katzen beim Transfer sehen oder lieber Türen Zu, nach Transfer wieder auf?

    - Wenn Hund an der zu-nen Tür die Katzen hört und bellt/fiebt wenn wir nächtigen NICHT ignorieren da selbstbelohnend, sondern umorientieren (er mag Hundeleberwurst gern) Ansprechen - von Tür weglenken, ggf. auf seinen Platz buxieren, Sitz und Platz machen lassen wenn ruhe - belohnen. Immer so weiter, bis das Tabbeln vor der Tür normal, er nicht mehr reagiert

    - Parallel immer mal wieder zwischen den Tieren Sichtkontakt herstellen, natürlich mit Leine, ggf. Maulkorb und die Katzen streicheln - Signal: "Die gehören jetzt dazu, zum Rudel" - belohnen wenn ruhigbleibt.

    was sagt ihr bisher zu dem gelernten?

    Hektorine  ich komme mit ihm super klar, er hat mich sofort als wir uns kennen lernten akzeptiert, schaut mich auch an wenn er wissen will was wir jetzt machen. (z.B. wenn meine Freundin schonmal hoch ins Bett geht und ich noch im Wohnzimmer bin, schaut er auch mich an, bleibt oft bei mir wenn ich bleibe. Er kuschelt sich auch gerne mal an mich abends und schläft. Wenn ich dann später hinterher gehe, und sage: "so los gehts" dann kommt er mit hoch, oder er bleibt auf der Treppe stehen und wartet bis ich auch da bin. Hund und ich kommen super klar.

    Danke schön schonmal für die guten und zügigen Antworten. Also bis vor einem Jahr hatten die Eltern meiner Freundin eine Katze, die zwei haben sich blendend verstanden. Die kannte er aber auch schon als Welpe. Andere Katzen beim Gassi gehen knurrt er an und würde hinterherlaufen wenn er nicht an der Leine wäre, stemmt sich dann richtig ins Halsband, aber ich denke nicht dass er sie körperlich angreifen würde, da er auch sonst eher schüchtern und ängstlich ist wenn es "hart auf hart" kommen würde.

    Allerdings wie gesagt habe ich keine bis kaum Erfahrung mit dem Verhalten von Hunden, da seid ihr schon sehr hilfreich. Wie könnten wir jetzt konkret vorgehen. Unsere Ideen:
    - ich habe gelesen Verhalten was man nicht möchte ignorieren, also nicht laut "Aus/Nein" rufen, sondern lieber Verhalten was man verstärken möchte belohnen. Aber wie Schritt für Schritt konkret kann sowas aussehen? Ist ein bestimmtes "nein" oder so bei nicht gewünschtem Verhalten ok? Gibt es ein gutes Buch oder andere Quellen die ich mir anlesen kann die passen?

    Möglichkeit 1: Hund bleibt komplett unten im Wohnzimmer/Erdgeschoss, wir schlafen im 1OG im Schlafzimmer - ständiges Jammern und Bellen abends wird ignoriert, einfach aushalten.

    Möglichkeit 2: Hund kommt abends mit ins Schlafzimmer (er schläft eigentlich immer bei uns im Schlafzimmer, bis vor Katzeneinzug) allerdings muss er dann im 1OG durch die "Katzenzone" per Leine durch. Man könnte kurz die Katzenzimmertür zu machen, Hund ins Schlafzimmer und Katzenzimmertür wieder auf. Dann hört er allerdings die Katzen durch die Tür aber dann wiederum könnte man im Schlafzimmer verhalten korrigieren. (und wie korrigiert man denn dann wenn er Laut gibt)

    Zu den Fragen: Der Hund wiegt übrigens 20kg, mittelgroß, er kann die Katzen sicherlich verletzen wenn er will, aber die gehen nicht ohne Gegenwehr unter.^^ Ich schätze sogar dass wenn eine nach ihm langt rennt er weg. Aber probieren würde ich es natürlich nicht.
    Normal ist allein lassen kein Problem, aber sind wir z.B. im Garten und er ist im Haus bellt er auch viel weil er weis wir sind da, aber er kann nicht zu uns.