Beiträge von Sekky

    Also Türen bleiben auf jeden Fall zu, auch wenn wir nicht da sein. Das auf jeden Fall! Das mit dem selbstbelohnenden Verhalten verstehe ich jetzt, macht Sinn, nicht ignorieren, ruhiges "Nein/Stopp" oder was auch immer, nicht laut werden. Ich nehme bisher mit:

    - Hund mit ins Schlafzimmer, durch Katzenterritorium, aber angeleint. Soll/Darf er die Katzen beim Transfer sehen oder lieber Türen Zu, nach Transfer wieder auf?

    - Wenn Hund an der zu-nen Tür die Katzen hört und bellt/fiebt wenn wir nächtigen NICHT ignorieren da selbstbelohnend, sondern umorientieren (er mag Hundeleberwurst gern) Ansprechen - von Tür weglenken, ggf. auf seinen Platz buxieren, Sitz und Platz machen lassen wenn ruhe - belohnen. Immer so weiter, bis das Tabbeln vor der Tür normal, er nicht mehr reagiert

    - Parallel immer mal wieder zwischen den Tieren Sichtkontakt herstellen, natürlich mit Leine, ggf. Maulkorb und die Katzen streicheln - Signal: "Die gehören jetzt dazu, zum Rudel" - belohnen wenn ruhigbleibt.

    was sagt ihr bisher zu dem gelernten?

    Hektorine  ich komme mit ihm super klar, er hat mich sofort als wir uns kennen lernten akzeptiert, schaut mich auch an wenn er wissen will was wir jetzt machen. (z.B. wenn meine Freundin schonmal hoch ins Bett geht und ich noch im Wohnzimmer bin, schaut er auch mich an, bleibt oft bei mir wenn ich bleibe. Er kuschelt sich auch gerne mal an mich abends und schläft. Wenn ich dann später hinterher gehe, und sage: "so los gehts" dann kommt er mit hoch, oder er bleibt auf der Treppe stehen und wartet bis ich auch da bin. Hund und ich kommen super klar.

    Danke schön schonmal für die guten und zügigen Antworten. Also bis vor einem Jahr hatten die Eltern meiner Freundin eine Katze, die zwei haben sich blendend verstanden. Die kannte er aber auch schon als Welpe. Andere Katzen beim Gassi gehen knurrt er an und würde hinterherlaufen wenn er nicht an der Leine wäre, stemmt sich dann richtig ins Halsband, aber ich denke nicht dass er sie körperlich angreifen würde, da er auch sonst eher schüchtern und ängstlich ist wenn es "hart auf hart" kommen würde.

    Allerdings wie gesagt habe ich keine bis kaum Erfahrung mit dem Verhalten von Hunden, da seid ihr schon sehr hilfreich. Wie könnten wir jetzt konkret vorgehen. Unsere Ideen:
    - ich habe gelesen Verhalten was man nicht möchte ignorieren, also nicht laut "Aus/Nein" rufen, sondern lieber Verhalten was man verstärken möchte belohnen. Aber wie Schritt für Schritt konkret kann sowas aussehen? Ist ein bestimmtes "nein" oder so bei nicht gewünschtem Verhalten ok? Gibt es ein gutes Buch oder andere Quellen die ich mir anlesen kann die passen?

    Möglichkeit 1: Hund bleibt komplett unten im Wohnzimmer/Erdgeschoss, wir schlafen im 1OG im Schlafzimmer - ständiges Jammern und Bellen abends wird ignoriert, einfach aushalten.

    Möglichkeit 2: Hund kommt abends mit ins Schlafzimmer (er schläft eigentlich immer bei uns im Schlafzimmer, bis vor Katzeneinzug) allerdings muss er dann im 1OG durch die "Katzenzone" per Leine durch. Man könnte kurz die Katzenzimmertür zu machen, Hund ins Schlafzimmer und Katzenzimmertür wieder auf. Dann hört er allerdings die Katzen durch die Tür aber dann wiederum könnte man im Schlafzimmer verhalten korrigieren. (und wie korrigiert man denn dann wenn er Laut gibt)

    Zu den Fragen: Der Hund wiegt übrigens 20kg, mittelgroß, er kann die Katzen sicherlich verletzen wenn er will, aber die gehen nicht ohne Gegenwehr unter.^^ Ich schätze sogar dass wenn eine nach ihm langt rennt er weg. Aber probieren würde ich es natürlich nicht.
    Normal ist allein lassen kein Problem, aber sind wir z.B. im Garten und er ist im Haus bellt er auch viel weil er weis wir sind da, aber er kann nicht zu uns.

    Wir wohnen seit kurzem mit zwei Senior-Katzen (12 und 14 Jahre, reine Wohnungskatzen) bei meiner Partnerin im Haus, dort lebt bereits ein sechsjähriger Hund.

    Ausgangslage

    • Die Katzen haben eine eigene, katzensichere Etage im 1. OG mit Klos, Futter und Rückzugsmöglichkeiten und sind dort inzwischen relativ entspannt unterwegs.
    • Der Hund war die ersten 2–3 Tage bei der Schwiegermutter, die er gut kennt, damit die Katzen in Ruhe ankommen konnten.
    • Unten ist hauptsächlich Hundezone, oben Katzenzone; dazwischen gibt es ein stabiles Babygitter an der Treppe.

    Erste Begegnungen

    • Beim ersten Tag zurück im Haus hat der Hund die Katzen oben praktisch ignoriert und ist unten geblieben.
    • Inzwischen hatten sie kontrollierten Sichtkontakt: Hund an der Leine, Babygitter dazwischen.
    • Der Hund war sichtbar aufgeregt, hat kurz geknurrt/gebrummt, aber gleichzeitig mit dem Schwanz gewedelt; die Katzen waren eher neugierig als ängstlich.

    Aktuelles Problem

    • Der Hund wird zunehmend unruhig, wenn er die Katzen im Flur hört, und fiept/jault, wenn wir den Raum verlassen oder kurz nicht im Wohnzimmer sind.
    • Freier Kontakt findet noch nicht statt; bisher gibt es nur kurze, kontrollierte Begegnungen mit räumlicher Trennung.

    Meine Fragen an euch

    • Wie würdet ihr mit einem Hund weitermachen, der zwischen Neugier und Unsicherheit schwankt (kurzes Knurren, Wedeln, Fiepen), wenn er die Katzen hört oder sieht?
    • Welche Trainingsschritte haben euch konkret geholfen, Hund und (ältere) Katzen über Gitter/Tür hinweg aneinander zu gewöhnen, ohne dass der Hund sich ins Hochdrehen „reinsteigert“?
    • Habt ihr Tipps gegen das Fiepen/Jammern, wenn der Hund im Wohnzimmer bleibt und wir kurz rausgehen – also Trennungsstress, der jetzt zusätzlich durch die neuen Katzen getriggert wird?

    Hinweise

    • Die gleiche Situation bespreche ich parallel schon aus Katzensicht in einem Katzenforum, dort geht es vor allem um die Bedürfnisse und den Stress der beiden Senioren.
    • als Info: Den Text hier habe ich mit Hilfe von KI etwas gekürzt und sprachlich geglättet, damit er besser lesbar ist.


    Viele Grüße Ben!