Eine Zupfbürste (anderer Hersteller) hatte ich zuerst auch. Pieksige Spitzen, Haken, die unter jede kleine Verfilzung/Verknotung greifen und dabei gesunde Haare rausreißen und man braucht ewig, um die Bürste wieder richtig sauber zu kriegen.
Dass sich am Furminator die Geister scheiden, weiß ich. Und ich nutze ihn erst seit 3 Jahren, es fehlt also die persönliche Langzeiterfahrung. Aber bei manchen Kritikern frage ich mich, ob die jemals die Gebrauchsanleitung gelesen und den Furminator korrekt eingesetzt haben. Wenn die Zinken senkrecht auf der Haut stehen und der Furminator gaaanz locker mit 2 Fingern gehalten wird, ist da nichts, was schneiden kann. Hält man ihn schräg und etwas fester (= falsch), kann man damit Papier schneiden. Ich kann mich damit 5 Min. kämmen, ohne dass auch nur 1 Haar im Furminator bleibt. Und wenn ich das Unterfell durch sanftes Zupfen und Streichen mit bloßer Hand entferne, habe ich nach gut einer halben Stunde das gleiche Ergebnis wie mit dem Furmi binnen 2 Minuten, indem ich selbigen ganz sanft in laaangen Zügen in Wuchsrichtung über den Hund gleiten lasse.
Vielleicht hängt auch viel von Haarlänge, -dicke und -dichte sowie Häufigkeit der Fellpflege ab. Ich bin jedenfalls ein Gegner von Zupfbürsten, lasse aber jeden die Fellpflege betreiben, wie er lustig ist.