Beiträge von Jacke01

    Ja wir haben reichlich Schnee, da hatte sie auch schon viel Freude dran, durch zu toben.

    Hunde haben wir schon ein paar Kennengelernt.

    Ein kleiner der mit im Haus wohnt.
    Eine Freundin hat einen ca. 1 Jahr alten Labrador.
    Und jemand aus der Familie hat einen Chihuahua.

    Leider sind bis auf den Labrador alle ziemlich ängstlich wenn unsere „Kleine“ mit ihnen spielen möchte, weil sie nun doch um einiges größer ist.

    Der Steckzaun ist eine gute Idee, habe gleich mal einen bestellt.

    Noch eine Frage bezüglich dem Verhalten, dass die kleine manchmal nicht so wirklich raus möchte bzw. uns relativ kurz nach dem rausgehen wieder ziemlich stark zum Hauseingang zieht. Geht man dann einfach wieder rein? Oder muss man da manchmal eher etwas Überzeugungsarbeit leisten?

    Hallo zusammen,


    Danke für all eure Antworten!
    Wir waren heute nun den zweiten Tag öfter und länger mit ihr draußen.
    Es ist schon deutlich besser geworden, sie ist viel ausgeglichener und ruhiger.

    Leider können wir unseren Garten nicht komplett einzäunen aufgrund der Grundstücksituation. Was wäre denn eine Alternative für den Anfang. Eine deutlich längere Schleppleine? Wenn ja welche Länge wäre da empfehlenswert?

    Wir sind mit ihr jeden Tag mehrmals im Garten toben. Ohne Schleppleine geht allerdings leider nicht, weil der nicht komplett umzäunt ist. Unsere Leine ist 5m und wir versuchen schon ihr hinterher zu Düsen damit sie möglichst frei rennen kann.

    Wir sind mit ihr eigentlich immer so lange im Garten bis sie selbst wieder rein will. Manchmal geht sie nur pinkeln und zerrt und dann schon wieder zur Haustür.

    In ihrem Auslauf haben wir ihr schon einiges zum kaputtmachen gegeben. Neben dem normalen Kauspielzeug zb. Taschentücher, Pappschachteln usw. Das beschäftigt sie aber meistens nur kurze Zeit.

    Danke für die Tipps.
    Wir haben schon einiges probiert in der Richtung.
    Die Methode mit dem Küchentuch mit Leckerlis drin haben wir zb versucht. Das hat sie höchstens 1 Minute beschäftigt, danach hat sie davon abgelassen und wieder gebellt.
    Einen Kong mit gefrorenem Joghurt haben wir auch probiert. Das hat sie lange beschäftigt aber sobald der leer war ging’s wieder rund.

    Also meinst du, es ist doch eher ein Problem von fehlender Beschäftigung?

    Bisher eigentlich immer so:

    6-7 Uhr aufstehen wenn sie wach wird und direkt raus zum lösen.
    Dann Futter und etwas ruhig spielen.
    Dann nochmal kurz raus und ein Nickerchen.

    Meist hat sie dann ca. 2h geschlafen und dann direkt wieder raus aber etwas die Gegend erkunden, Autos anschauen usw. ca. 10-15min draußen.
    Dann drinnen 5-10min Training und Kommandos üben, danach noch ~30min spielen und dann wieder ein Nickerchen.

    Das hat sich dann so wiederholt, bis sie dann meistens 22-23 Uhr eingeschlafen ist.

    An manchen Tagen sind wir dann natürlich mal für 1-2h bei unseren Eltern gewesen und dort eine kleine Runde gegangen bzw. im Garten etwas erkundet.


    Futter geben wir ungefähr 6Uhr, 10Uhr, 14Uhr, 18Uhr. Die Tierarztin hat uns empfohlen statt 3 Rationen, 4 zu machen, da die Kleine wohl etwas unterzuckert wirkte.

    Mittlerweile sind die Wachphasen länger weil sie kaum von allein sich irgendwo hinlegt und einschläft. Training und Kommandos üben ist größtenteils aktuell garnicht möglich weil sie überhaupt nicht hört und wir nur mit Managen beschäftigt sind, dass sie nichts zerstört.

    Wir sind eigentlich jeden Tag 1-2 mal an die Straße vorm Haus Autos gucken, auch abundzu ein ganzes Stückchen weiter gelaufen. Haben Kinder am Spielplatz beobachtet. Wir haben unsere Eltern besucht und dort die Gegend erkundet. Wir haben uns mit einer Freundin und ihrem Hund getroffen.

    Wir sind im Garten mit Schleppleine durch den Schnee getobt.

    Wir waren beim Tierarzt zu einem Kennenlerngespräch und auchmal einen Tag im Tierladen mit ihr.

    Und haben schon einige neue Gegenden erkundet. Häufig ist sie an einem bestimmten Punkt dann selbst wieder umgedreht und schnurstracks bis zur Haustür gelaufen. Da sind wir davon ausgegangen, dass sie wieder rein möchte und ihr das draußen zu viel wird.


    Sie hat etliches an Kauspielzeug. Ein Stofftier aus festem Kortstoff, verschiedene Taue als Zopf und Ring, Kaffeholz. Abundzu hat sie auch einen Kong mit Joghurt bekommen.

    Hallo zusammen,

    wir suchen nach Rat und Erfahrungen zu unserem Welpen, der große Probleme mit Ruhefinden und Selbstregulation zu haben scheint.

    Unsere Golden Retriever Hündin ist nun 11 Wochen alt. Wir haben sie vor zwei Wochen bekommen. Nachts schläft sie gut (meist von 22 Uhr bis 6 Uhr mit einer kurzen Pinkelpause, manchmal sogar ohne) und auch tagsüber schläft sie oft 2–3 Stunden am Stück. Das Problem beginnt meistens nach dem Aufwachen bzw. nach dem Pinkel nach dem Aufwachen.

    Ein typischer Ablauf sieht so aus:

    Sie wacht aus einem Nickerchen auf, wir gehen sofort mit ihr nach draußen zum Lösen, kommen wieder rein und manchmal ist sie für etwa 15–20 Minuten ruhig (manchmal kuschelig, manchmal allein beschäftigt). Dann wird sie plötzlich extrem überdreht: Sie beißt in Möbel und Kleidung, bellt, heult, rennt wild herum.

    Wir haben Folgendes versucht:

    - ruhig bei ihr bleiben

    - sie in einen Welpenauslauf oder einen ruhigen Raum setzen

    - uns zu ihr in den Auslauf setzen,

    - Reize reduzieren (dunkler, kühler Raum)

    - Kauartikel geben (helfen nur kurz, meist lässt sie diese nach wenigen Sekunden außer Acht und widmet sich wieder dem Sofa)

    Wir haben auch versucht, die Reize beim Lösen zu minimieren, indem wir sie zur Wiese neben dem Haus tragen, damit sie nicht so viel laufen, schnüffeln oder erkunden muss. Das hat aber nicht geholfen.


    Sie kann wieder einschlafen, aber es dauert meist 1-2h mit sehr intensiver Betreuung, und das passiert jedes Mal nach dem Rausgehen zum Lösen – was uns langsam einiges abfordert. Wenn wir den Auslauf verlassen, bellt sie ununterbrochen.

    Interessanterweise kann sie sich abends und nachts viel besser beruhigen und schläft dann meist ohne größere Probleme. Da reicht es sich für ein paar Minuten mit in den Auslauf zu setzen und sie schläft ein.


    So schlimm ist es erst seit ein paar Tagen. Davor war sie ruhig und hat überall im Wohnzimmer von allein auf dem Boden geschlafen oder auf dem Sofa. Aktuell ist es unmöglich , sie frei laufen zu lassen, weil sie alles zerstört.

    Da es unser erster Hund ist haben wir keine riesen Erfahrung, aber folgende Symptome haben wir beobachtet, die uns auf eine Übermüdung bzw. ein Selbstregulationsproblem schließen lassen:

    – sehr häufiges, zufälliges Schluckauf

    – sie beißt sich in den Schwanz und in die Pfoten

    – häufiges Lecken und Knabbern an ihren Beinen, Zehen, Pfoten

    – abundzu häufigeres Gähnen, ohne dass sie vorher müde wirkte

    – manchmal Hecheln

    – sehr intensives Beißen in unsere Kleidung, Zehen und Finger (nimmt keine Spielzeuge oder Stöcke an, Bzw. Nur kurz)

    – extrem starkes Bellen und Heulen

    All das hat sich innerhalb von zwei Tagen von „0 auf 100“ entwickelt.

    Wir haben auch Versucht mit ihr die Welt draußen etwas mehr zu erkunden, falls es ein Problem mit Unterforderung und Langeweile sein sollte. Das hat aber eigentlich nur dazu geführt, dass sie deutlich weniger tagsüber geschlafen hat und zwar mehr ruhige Wachphasen hatte aber trotzdem die gleiche Zeit wie an den Vortagen ausgeflippt ist.


    Wir brauchen wirklich eure Hilfe wie wir die Sache angehen sollen. Wir wollen ja auch für sie das Beste und nicht so einen immensen Stress.

    Danke schonmal im Voraus für eure Hilfe!