Hallo,
Dies wird ein längerer Beitrag, da der Sachverhalt sich über mehrere Monate hinzieht.
Folgendes ist passiert:
Mein geliebter Hund P ist letzten Sommer über die Regenbogenbrücke gegangen mit 14,5 Jahren. Ich vermisse ihn sehr, habe mich trotzdem im November entschieden einem neuen Hund eine Chance zu geben.
Durch Zufall habe ich recht schnell Anfang November 25 einen passenden Hund gefunden.
Wichtig ist, dass ich in einer kleinen Wohnung mit 1 Zimmer plus großer Terrasse (25m²) ebenerdig in einer mittelgroßen Stadt lebe.
Mein P war 38cm hoch und 18KG schwer. Der neue Hund ist 30cm hoch und ca.22 KG schwer und 6Jahre alt. Er ist sehr ruhig und ausgeglichen
Der nächste Park ist 10Minuten zu Fuß entfernt. Mit Auto oder Bus bin ich in 15 Minuten im Wald/Feld/am Wasser.
Ich bin viel draußen und sehr aktiv. Ich kümmere mich auch regelmäßig um ein Pony im Offenstall.
Ich habe von Anfang an immer deutlich gemacht wie und wo ich lebe und es hieß das wäre kein Problem.
Ich habe den Hund 2 mal auf der Pflegestelle besucht, die ca. 2 Stunden von mir entfernt ist.
Wir haben perfekt gepasst, alles war prima und ich habe mich in den Hund verliebt.
Es hieß ich könne ihn im Januar übernehmen. Dann kam die Vorkontrolle. Es kam eine Dame mit der ich vorher nichts zu tun hatte. Der Vermittlungskontakt und die Pflegestelle war eine jeweils andere Person.
Die Dame war sehr gehetzt und hat sich kaum Zeit genommen. Es hieß meine Wohnung wäre sehr klein und das Umfeld (Stadt) absolut unpassend.
Ich lebe in einer ruhigen Seitenstraße.
Sie war ruckzuck weg. Am nächsten Tag hieß es dann, dass ich den Hund doch nicht bekomme, obwohl Vermittlungskontakt und Pflegestelle immernoch überzeugt waren, dass es funktioniert hätte.
Daraufhin wurde der Hund fast sofort wieder neu inseriert. Bis jetzt hat sich keiner für ihn gemeldet. Sie haben ihn jetzt wieder gepostet und ich habe nochmal Kontakt aufgenommen, aber keine wirkliche Antwort bekommen.
Der Hund ist seit letzten Sommer auf der Pflegestelle und war vorher schonmal vermittelt.
Ich bin am Boden zerstört, dass ich dem Hund kein Zuhause geben durfte und es macht mich fertig, dass ihn keiner will. Ich habe ihn wirklich ins Herz geschlossen.
Kann ich noch irgendwas tun? Wie kann ich mit der Situation umgehen?
Lieben Dank fürs lesen und für eure Tipps.
L.