Beiträge von Karat

    Es tut mir sehr, sehr leid. Ich verlor meinen Chi Seppi mit 6,5 Jahren nach 195 Epilepsieanfällen in 3Jahren. Vom letzten Anfall erholte er sich nicht mehr. Wir haben ihn mit nach Hause genommen, er stand aber unter starken Medikamenten. Ich wollte, dass er daheim in unserer Anwesenheit geht. Insofern kann ich mir gut vorstellen, wie Du Dich fühlst. Aber im Gegensatz zu uns hast Du nichts davon gewusst, wie krank Deine Olga war und es wäre nicht vertretbar gewesen, sie noch einmal aufwachen zu lassen. Also mach Dir keine Vorwürfe. Unsere Tiere sind Familienmitglieder und sie wissen um unsere Liebe zu ihnen, auch wenn wir nicht ständig anwesend sind. Ausserdem siehst Du sie irgendwann wieder....

    Mein herzliches Beileid und ein kleiner Spruch zum Trost:

    Ich gehe schlafen mit dem Gedanken an Dich. Du bist mein letztes Licht, mein letztes Wort. Mein immer. Du bist das Flüstern, das meine Träume bewacht. Der Stern, der mir sagt „Ich bin noch da."

    Danke Dir für Deine Worte und dafür, dass Du Seppis Geschichte geteilt hast. Sie hat mich sehr berührt.

    Im Moment fühlt sich alles noch unwirklich an. Ich kann noch nicht richtig begreifen, dass Olga nicht mehr da ist. Morgen habe ich noch einmal einen Termin in der Klinik, um die MRT-Bilder anzuschauen und mit dem Tierarzt zu sprechen – ich hoffe, ich schaffe das.

    Deine Gedanken darüber, dass unsere Tiere unsere Liebe spüren, haben mir gutgetan. Auch der kleine Spruch am Ende war sehr tröstlich. Danke dafür. 🤍

    Es tut mir so leid für Euch. Du hast Alles getan was Du konntest, in der Hoffnung Olga zu helfen. Mach Dir keine Vorwürfe, manches haben wir nicht in der Hand. Viel Kraft für die kommende Zeit. Komm gut rüber Olga 🕯🐾🌈🐾

    Vielen Dank für deine lieben Worte.

    Es tut gut, so viel Mitgefühl zu bekommen – gerade in einer Zeit, in der alles so leer ist.

    Mein herzliches Beileid und tiefstes mitgefühl…

    Ich bin stiller leser hier im Forum seid märz 2025.

    Ich habe meinen über alles geliebten Bulut „auch eine wundervolle Französiche Bulldogge“ am 10.3.25 mit 6,5 jahren an einen Hirntumor verloren. Alles ging so schnell und so plötzlich, für uns ist eine welt zusammen gebrochen :(

    Ich hatte dazu auch ein thema eröffnet wenn du willst kannst du es dir durch lesen.. mein schicksal mit Bulut ähnlet sehr deiner und Olga…

    Es tut mir sehr leid ich wünsche dir viel Kraft… es gibt keinen tag wo ich nicht an Bulut denke er hat sehr tiefe spuren hinterlassen, ich trage ihn unter meiner Haut und werde ihn nie vergessen und mein leben lang vermissen!

    Danke dir für deine lieben Worte 🫶🏻

    Es tut mir sehr leid, was ihr erleben musstet – dieser schnelle Verlauf und diese Diagnose reißen einem den Boden unter den Füßen weg.


    Während ich dein Schicksal gelesen habe, musste ich immer wieder an meine Olga denken.


    Meine Olgi hat jede Nacht zwischen meinen Beinen geschlafen, den Kopf auf meinem Bauch, unter meiner Decke.

    Seit sie nicht mehr da ist, kann ich meine Bettwäsche nicht waschen, weil sich das anfühlt, als würde ich auch diese letzte Nähe zu ihr wegnehmen.


    Auch meine Wohnung kann ich aktuell nicht saugen.

    Jede Spur von ihr gibt mir das Gefühl, dass sie noch ein kleines Stück da ist.


    So wie du Bulut beschreibst, war er nicht einfach ein Hund – er war Teil deines Lebens.

    Genau so war es bei uns.

    Bulut bleibt, genau wie Olga, für immer ein Teil von uns.

    🖤

    Danke dir für diese liebevolle und verständnisvolle Nachricht. Was du geschrieben hast, trifft sehr genau, was mir im Kopf und im Herzen herumgeht. Ich hadere immer wieder mit dem Gedanken, nicht bei ihr gewesen zu sein, und deine Worte helfen mir sehr, das ein wenig anders zu sehen. Es tut mir sehr leid, dass du deine Hündin auf eine ähnlich schwere Weise verloren hast. :crying_face:

    Olga hat es leider nicht geschafft.

    Nachdem Olga letzten Samstag in der Klinik war und wir am Montag noch bei der Neurologin waren, sollte sie ab Dienstag Phenoleptil bekommen. Die erste Tablette am Dienstagmorgen hat sie gut vertragen. Am Abend bekam sie die zweite Tablette – und dann fing alles an.

    Olga begann plötzlich im Kreis zu laufen, hatte keine Kontrolle mehr über ihre Blase und wirkte völlig verändert. Ich dachte zunächst, das wären Nebenwirkungen der Tabletten. Die Klinik riet mir am Telefon, es erst einmal zu beobachten. Doch als das Kreiswandern wieder begann und Olga plötzlich vor Schmerzen aufschrie, sind wir sofort losgefahren.

    Auf dem Weg in die Klinik ist sie fast kollabiert. Dort musste sie direkt in den Schockraum und bekam Sauerstoff. Sie wurde stationär aufgenommen.

    Am Mittwoch wurden ein Röntgen vom Brustkorb und ein Ultraschall vom Bauch gemacht – beides ohne Befund. Nur ein Keilwirbel wurde gesehen, was laut Ärzten anatomisch nicht ungewöhnlich ist.

    Am Donnerstagabend wurde ein MRT gemacht. Während Olga noch in Narkose lag, kam der Anruf, der mein Leben in Stücke gerissen hat:

    Olga hatte eine große Masse im Gehirn, die stark auf die linke Gehirnhälfte drückte. Das Ausmaß war erschreckend, die Prognose mehr als schlecht. Es gab keine reale Chance mehr.

    In Absprache mit den Tierärzten habe ich die schwerste Entscheidung meines Lebens getroffen und Olga nicht mehr aufwachen lassen.

    Was mich fast zerreißt, ist der Gedanke, dass sie seit Dienstag allein in der Klinik war – und ich nicht bei ihr, als sie gegangen ist. Ich stehe unter Schock, kann kaum klar denken und fühle mich, als hätte ich sie im Stich gelassen. Mein Herz ist gebrochen.

    Run free, mein Herz, mein Seelenhund. 🌈

    Danke dir für deine lieben Worte – ich fühle mich da so sehr wieder. Man ist dauerhaft angespannt und bei jedem Zucken oder rhythmischen Geräusch schießt sofort die Angst hoch, dass der nächste Anfall kommt.

    Bei Olga kommt noch dazu, dass ihr Bruder einen Hirntumor hatte und ihre Schwester ebenfalls Anfälle hat, allerdings wohl bei Bewusstsein bleibt. Wie genau die aussehen, weiß ich leider nicht. Dazu ist Olga auch noch Allergikerin. Bei uns kommen manche Anfälle aus der Ruhe heraus, andere leider nicht – das macht es für mich noch beängstigender.

    Ich weiß im Moment wirklich nicht, wie ich die Zeit bis Montag überstehen soll, ohne durchzudrehen. Aber ich werde das alles auf jeden Fall beim Neurologen ansprechen. Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen teilst – das hilft trotzdem irgendwie nicht ganz alleine damit zu sein

    danke, dass du das so offen teilst. Man spürt in jedem Satz, wie sehr euch Ally am Herzen liegt und wie viel Liebe, Geduld und Verantwortung ihr ihr in all den Jahren gegeben habt. Epilepsie beim Hund mitzuerleben ist unglaublich belastend – diese Mischung aus Angst, Hilflosigkeit und Sorge kennen leider nur diejenigen wirklich, die so etwas selbst durchgemacht haben. Umso bewundernswerter finde ich, dass ihr damals nicht aufgegeben, sondern sie behalten und ihr ein so stabiles, liebevolles Zuhause gegeben habt.


    Mir geht das alles gerade ziemlich nah… ich weiß einfach nicht mehr, was ich bei Olga noch abklären lassen soll. Jetzt wurde im Ohr ein bakterieller Befund festgestellt, deshalb bekommt sie Antibiotikum, und meine Vermutung war ja schon länger, dass die Ohren irgendeine Rolle spielen könnten.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, im Dunkeln zu tappen, und diese Ungewissheit macht mich fertig. Ich bin einfach so verzweifelt


    Blutbild am Montag war in Ordnung

    Wir haben diazepam, für den Fall der Fälle zuhause. Meist dauern die Anfälle nur Sekunden. Ich bin fix und fertig, denn sie war jetzt so lange anfallsfrei. Die Tierärztin sagte bereits heut in der Klinik, dass man sie wahrscheinlich auf ein anderes Mittel umstellen muss. Ich wäre tatsächlich auch bereit nochmals ein CT mache zu lassen. Ich möchte doch einfach nur, dass diese Anfälle aufhören. Es ist so schlimm und ich habe solche Angst 😥 wenn ich nur wüsste, was der Auslöser ist

    Hallo Ihr Lieben,

    Olga ist eine 7 Jahre und 8 Monate alte französische Bulldogge. Seit Mai 2024 begleitet uns leider das Thema Epilepsie und ich möchte unseren bisherigen Verlauf schildern – vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps.

    Wie alles begann

    Im Mai 2024 fing alles mit einer Ohrenentzündung an. Kurz darauf traten dann die ersten Krampfanfälle auf. Nach etwa vier Wochen kam es erneut zu mehreren Anfällen – diesmal 7–8 Stück innerhalb von 48 Stunden. Daraufhin wurde Olga auf Pexion eingestellt (100 mg morgens / 100 mg abends).

    Zwischendurch hatte sie immer wieder Probleme mit den Ohren, aber insgesamt hatten wir die Situation recht gut im Griff.


    Um nichts zu übersehen, wurde damals wirklich alles abgeklärt:

    • Hirnwasseruntersuchung
    • CT
    • umfangreiche Blutuntersuchungen

    ➡️ alles ohne Befund, keine strukturelle Ursache gefunden.


    Rückfall im Dezember 2025

    Dann leider der Rückschlag:

    • 11.12.2025, 23 Uhr – kleiner Anfall
    • 12.12.2025, 04:50 Uhr – erneut ein kleiner Anfall
      ➡️ daraufhin Tierärztin: Pexion auf 200 mg morgens & abends erhöht
    • 26.12. abends – wieder ein Anfall
    • 29.12. Besuch bei der Tierärztin
      ➡️ Pexion auf 250 mg morgens & abends erhöht
    • 30.12. – erneuter Anfall, direkt nach dem Toben
    • 02.01.2026 ca. 16 Uhr – vermutlich kleiner Anfall (aber nicht gesehen)

    Akute Verschlechterung Anfang Januar 2026

    • 03.01. / 07 Uhr Tierklinik, weil Olga Schmerzen zeigte (laut Tierklinik, der Rücken)
    • 03.01.2026, 12:45 Uhr – erneuter Anfall, diesmal aus dem normalen Sitzen heraus, ohne Aufregung oder Belastung. Sie saß einfach in der Küche und fing plötzlich an zu krampfen.


    Wir haben am Montag einen Termin in der Tierklinik, auch in der Neurologie-Sprechstunde, damit nochmal alles fachärztlich überprüft wird und wir ggf. die Therapie anpassen können.


    Aber ich gebe ehrlich zu:

    👉 Ich habe große Angst, dass sie bis dahin weiter Anfälle bekommt.

    Jeder Anfall reißt einem einfach den Boden unter den Füßen weg. Man fühlt sich hilflos, obwohl man alles tut, was geht.


    hat jemand ähnliches erlebt ? :loudly_crying_face:

    Liebe Grüße