Beiträge von frieda2021

    Danke dir!
    Ich weiß. Unser Baby lässt sich noch nicht gut einfach ablegen, sprich wir teilen uns immer auf und einer von uns kuschelt mit der kleinen und sie kriegt ihr Kontaktliegen, aber klar, dass das zusammen im Bett kuscheln fehlt – für uns alle – ist definitiv der Fall. Und dass mich die ganze Situation ziemlich zerfrisst, auch. Und das merkt die kleine natürlich. Auch wenn ich versuche es mir natürlich nicht anmerken zu lassen.

    Die gesundheitlichen Probleme klingen wirklich gravierend. Klärt das wirklich gut ab. Es ist auch möglich, dass das die Hauptursache für ihre Verhaltensänderungen ist.

    Ich wünsche euch viel Glück!

    Dankeschön! Ist echt eine Huhn oder Ei Frage. Was war als erstes. Sind morgen beim Tierarzt für einen großen Check.

    Wär halt natürlich einfacher gewesen wenn man das von Anfang an etabliert hätte, aber auch so isses nur sinnvoll wenn man dem Hund sagen kann : ,,Du gehst da nicht dran !"

    Definitiv!! Wir waren definitiv sehr leichtsinnig am Anfang und dachten „ohhh sie macht es soooo süß“. Das wird aber auch sehr verschönert durch Social Media. Da wird ein Bild suggeriert was jetzt mit anderen Augen betrachtet total gefährlich ist – Hund schläft mit Baby im Elternbett, Hund ist überall dabei und liegt daneben, Hund begrüßt Baby bei Ankunft, etc.


    Wir sind sehr froh, dass sie dann die doch sehr drastischen Änderungen sehr gut angenommen hat und sich auch von alleine mehr zurückgezogen hat. Sie weiß auch, dass sie mir nicht hinterherdackeln muss, wenn ich mit dem Baby zum Wickeltisch gehe oder oder. Auch der Laufstall ist ihr komplett egal, wenn er drin liegt und spielt. Jetzt muss es nur noch fruchten, dass sie uns auch wirklich wieder vertraut und weniger gestresst ist.

    Er darf im selben Raum sein, wenn das gut und ruhig klappt wird belohnt, aber ansonsten ist das Baby nicht ihr Job und sie wird im Zweifel weg geschickt bzw. gibts auch nen Abbruch wenn sie meint, da jetzt was klären oder hin zu müssen.

    Danke dir! :)

    Das machen wir alles schon. Schon seit den ersten Vorfällen. Dass es jetzt einmal zum Aussetzer kam, war einer kurzen Naivität geschuldet, dass beide aufm Sofa mit meinem Mann waren. Das wissen wir auch, dass das dumm war.

    Ich hoffe einfach, dass irgendwann beide einigermaßen miteinander klar kommen. Ich hab’s geliebt als Kind mit Hunden aufzuwachsen und wünsche mir das auch für mein Kind und aber auch für sie.

    Long Story Short: ich hoffe, wenn wir das gesundheitliche Problem in den Griff kriegen und es nicht doch einfach durch Stress durchs Baby verursacht wird, kommt sie auch besser zur Ruhe – natürlich trotzdem durch räumliche Trennung, die wir jetzt auch schon durch die Babygitter haben und vorher auch schon durch nen Laufstall fürs Baby.

    Mh. Das ist vermutlich keine Einbahnstraße: Damit der Hund wieder gesund werden kann, benötigt er Ruhe und Entspannung.

    Deswegen geben wir ihr ja Space. Ich denke da schon an beide, ans Baby und vor allem auch an sie. Sie ist uns sehr wichtig und wir wollen, dass sie Rückzugsmöglichkeiten hat und ihre Sicherheit durch uns wiederfindet.

    Hunde, die sich dann stark auf ein Baby fixieren, tun das häufig aus Stress, Überforderung oder dem Versuch, Kontrolle herzustellen. Knurren und Schnappen sind keine Dominanz, sondern Eskalationsstufen von Überforderung.

    Mit den „Stressquellen“ sagst du übrigens was richtig wichtiges. Unsere Kleine war seit Geburt an sehr fressgetrieben und hat immer zu viel gewogen (6,8 kg), egal wie wenig wir ihr gegeben haben.
    Pünktlich zur Geburt vom Baby ist es bei ihr umgeschwankt und wir dachten erst, die Diät schlägt an. Als es dann immer weniger auf ihren Rippen wurde, haben wir den Stress durchs Baby als Ursache vermutet. Wir sind aktuell mit der Tierärztin dran, trotzdem einmal organisch abzuchecken. Momentan liegt der Verdacht auf Bauchspeicheldrüse und dass sie die Enzyme nicht mehr hat. Sie bekommt aktuell sehr viel mehr Futter und nimmt trotzdem enorm ab, ist aber ständig auf der Suche, auch draußen (jetzt wiegt sie nur noch 4,2kg und das innerhalb von 6 Monaten).

    Auch das Sofa, auf dem die Knurrattacken passiert sind, verbindet sie sonst viel mit Goodies und ist sicherlich auch gestresster.

    Es stresst sie schon extrem, wenn ich morgens ihr Futter vorbereite und sie dreht total durch.

    Long Story Short: ich hoffe, wenn wir das gesundheitliche Problem in den Griff kriegen und es nicht doch einfach durch Stress durchs Baby verursacht wird, kommt sie auch besser zur Ruhe – natürlich trotzdem durch räumliche Trennung, die wir jetzt auch schon durch die Babygitter haben und vorher auch schon durch nen Laufstall fürs Baby.


    Also danke nochmal!

    Danke! Dein Text hat mir schon sehr geholfen.

    Ich kann eigentlich nur raten, niemals den Hund und das Baby zusammen alleine zu lassen, wenn die Möglichkeit besteht, dass der Hund an das Baby rankommt. Egal wie das Training läuft. Es bleibt immer ein Restrisiko.
    Üble Geschichten dazu gibt es genug.

    Das ist mir bewusst. Mir ging es eher darum auch zu hören bei wem es irgendwann umschwankte und der Hund das neue Rudelmitglied als höheres akzeptiert hat?

    Hallo Zusammen,


    Wir haben eine 4,5 Jahre alte Dackeldame, die lange bei uns Prinzessin war (sie durfte mit ins Bett, aufs Sofa und ihr wurde auch sonst viel durchgelassen). Für uns stand lange nicht im Raum, Nachwuchs zu bekommen und als ich dann schwanger wurde, waren wir leider blauäugig und haben ihr auch nichts abtrainiert – „sie ist doch super und wird das schon machen“-Mentalität.

    Als das Baby dann da war, hat sie es anfangs für uns auch super gemacht. Sie lag viel dabei, hat ab und an mal über das kleine Händchen geschleckt und es auch im Gesicht versucht (uns schleckt sie IMMER im Gesicht, aber wir haben es beim Baby nicht zugelassen) und sie hat uns auch in vielen chaotischen Momenten erlebt. Da ich starke Geburtsverletzungen hatte, hat sie mich definitiv als schwächer gesehen und angefangen sich ums Baby zu kümmern. Das artete leider schnell aus und sie ging mehrmals knurrend offensiv aufs Baby zu, wenn es einen Laut gemacht hat.

    Wir haben uns dann schnell Hilfe von ner Hundetrainerin geholt und auf ihren Rat hin, unserer Dackeldame leider das Bett verboten und auch sonst die Rolle entzogen sich kümmern zu wollen. Das ging auch einige Monate gut.


    Vor kurzem (Baby ist jetzt 6 Monate) gab es wieder einen kleinen Rückschlag und unsere Dackeldame hat nicht nur geknurrt, sondern auch nach dem Baby geschnappt. Es war in Bauchlage, mein Mann zwischen den Beiden, hat sie gestreichelt. Wir wissen wo hier der Fehler lag. Neuerdings haben wir auch Babygitter in den Räumen integriert, um vor allem unseren Dackel mal Ruhe zu geben und ne Rückzugsmöglichkeit.


    Nun meinte die Trainerin, dass es durchaus 2-3 Jahre dauern kann, bis sich die beiden aneinander gewöhnen. Und ich merke, dass mir dieses ständige Auf der Hut sein, es könnte was passieren, ziemlich zusetzt.


    Gibt es hier Personen, die ähnliches erlebt haben und jetzt aber positiv berichten können, dass mit ständigem Training irgendwann Besserung kam? Ich brauche einfach irgendein Licht am Ende des Tunnels und ein paar positive Erfahrungen, um stark zu bleiben. Hier liest man immer nur von den aktuellen Problemen natürlich, aber niemand schreibt „hey! Mein Beitrag vor 2 Jahren, wisst ihr noch? Das hat sich gebessert“ :crying_face: