Beiträge von Katiii1511

    Hey meine Liebe,


    ich habe gerade deine Geschichte gelesen und dachte in so vielen Zeilen es ist meine… Wie geht es dir mittlerweile?


    Auch meine Marie war eine Labbi Hündin und 13,5 Jahre alt,bevor ich sie im Nov 2025 gehen lassen musste. Sie war bis zum Schluss recht fit und die Diagnose Krebs kam sehr überraschend. Sie hatte ein paar Woche Max. 3 etwas heikel gefressen aber kein Tierarzt erkannte es. Und dann ging’s plötzlich so schnell,ihr ging es sehr schlecht und sie stand kurz vor dem Organ Versagen und es gab kein Ausweg mehr als sie zu erlösen.

    Und trotzdem hatte ich wie du auch Schuldgefühl.

    Ich vermisse sie so unendlich und mir geht’s wie dir,kann so oft nicht glauben,dass ich sie einfach nie mehr sehen werde. So viele Erste Male plötzlich ohne Sie. Gleichzeitig geht mir dieser eine Tag immer wieder durch den Kopf. Die Last fühlt sich so erdrückend an und oft hat man das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.

    Ich habe nun seit paar Wochen eine neue Mitbewohnerin. Ein Labbi Welpe namens Ida. Sie hilft mir sehr und lenkt mich ab. Trotzdem habe ich das Gefühl die Trauer wird nie weniger😔

    In meiner Trauer um meine geliebte Marie bin ich auf das Forum die vielen traurigen Beiträge gestoßen und es gibt mir so viel Trost, wie vielen um ihren besten Freund trauern.😔


    Am 19.11.2025 musste ich meine Marie für immer gehen lassen.

    Meine Marie war eine 13,5 jährige braune Labbi Hündin und mein ein und alles-mein ersten Hund und mein absoluter Seelenhund. Sie hat hat mir in so vielen traurigen Phasen immer Trost gespendet und war immer an meiner Seite…

    Natürlich merkte man auch ihr das Alter an und sie wurde langsamer, die Spaziergänge kürzer und das Aufstehen viel manchmal etwas schwerer. Aber trotz allem war sie voller Lebensfreude und sehr fit für ihre 13 Jahre.

    Zum ersten Mal Gedanken habe ich mir diesen Sommer gemacht, sie hechelte deutlich mehr und die warmen Tage machten ihr deutlich zu schaffen. Doch das machte mir noch keine allzu großen Sorgen schließlich war sie ja auch eine Oma.

    Schlimm wurde es dann vor ca. 3 Wochen sie schien weiterhin fit und lebensfroh aber hat plötzlich angefangen heikel zu fressen, hatte öfter Durchfall und spuckte immer wieder. War bei 2. unterschiedlichen Tierärzten,Blutbild wurde gemacht und Futter umgestellt auf sensitives magenfreundliches Spezial-Futter.(Diagnose: Magen-Darm-Verstimmung) Doch dann ging das ganze los: sie fraß Max. 2 Tage das selbe Futter,lehnte dann wieder ab,ich kochte Karotten,Reis,Haferschleim alles wurde abgelehnt. Wieder beim Tierarzt meinte dieser Zähne gut,Blut gut, Gesamteindruck gut,sie hat einfach weniger Appetit aufgrund des Alters. Ok,sie bekam einfach das was sie gerne fressen wollte und ihre Lieblingsleckerlis hat sie weiterhin geliebt.

    Letzten Sonntag Abend kam dann der Zusammenbruch. Von einer auf die anderen Sekunde konnte meine Maus kaum noch laufen,zitterte und war total apathisch. Ich beruhigte sie,saß mit ihr am Boden und fütterte ihr Stückchenweise Hühnchen,was sie gerne gefressen hat. Als es nicht besser wurde bin ich nachts zum Notdienst in die Klinik gefahren. Habe dort ihre Symptome beschrieben. Blut wurde genommen,festgestellt wurde eine beginnende Niereninsuffizienz,die man aber noch in Griff bekommen könnte. Sie musste eine Nacht bleiben und die Niere wurde mit Infusionen gespült. Laut Tierklinik ging es ihr am nächsten Tag deutlich besser und ich könnte sie holen. Bin hingefahren und hab sie mitgenommen. Wie immer war sie nach einem Tag in der Klinik total durch den Wind aber immerhin lief sie wieder. Zuhause angekommen merkte ich dass ihr Zustand keineswegs verbessert war. Zwar konnte sie einigermaßen laufen aber nur mit sehr viel Kraft Aufwand und zeigte deutlich dass es ihr wahnsinnig schlecht geht. Sie zitterte,atmete schwer war total platt und wollte absolut nichts mehr fressen,egal was😔Gab ihr wie von der Klinik angeordnet den Magenschutz und ein Schmerzmittel für die Arthrose weswegen sie anscheinend schlecht läuft. Die Nacht war einigermaßen ruhig trotzdem merkte ich meine Maus leidet sehr,es stimmt was nicht. Das kann doch nicht nur die Niere und die Arthrose sein?!Also am nächsten Tag überall nach einem Termin gebettelt. (In die selber Klinik wollte ich nicht mehr gehen) Nach großem Aufwand endlich ein Termin in einer anderen Klinik für den selben Tag bekommen. In der Zeit ist plötzlich ihr linkes Bein von oben bis unten so enorm dick geworden man konnte direkt zuschauen. Ich dachte, sie hat sich bestimmt dort was abgerissen und deshalb wahnsinnige Schmerzen. In der Tierklinik schaute die Tierärztin den Hund an und konnte nicht glauben dass keiner bisher einen Ultraschall gemacht hat oder den Hund näher abgetastet hat. Sie meinte die Arme steht kurz vor einem Organversagen und sie ist sich sicher das etwas ganz schlimmes in ihr ist. Ich spürte das und wusste sie hat recht. Zur Sicherheit haben wir einen kurzen Ultraschall gemacht und schon dort einen rießigen Tumor inliegend am Oberschenkel(er hat auf die Lymphe gedrückt daher wurde der Fuß so dick und sie ist deshalb so schlecht gelaufen)sowie einen in der Milz festgestellt. Sie meinte für Marie können wir nichts mehr tun außer sie zu erlösen🥺Es war super schlimm aber ich da ich wusste,spürte und sah dass sie leidet konnte ich den Schritt gehen und habe einigermaßen funktioniert.

    Dies ist jetzt 5 Tage her und ich leide so sehr. Kann mir ein Leben ohne sie überhaupt nicht vorstellen, sie war 24/7 bei mir und sie fehlt einfach so unendlich😔Ich fühle mich taub vor Schmerz und weiß absolut nichts mit mir anzufangen.

    Vielleicht habt ihr ähnliches erlebt und könnt mir Tipps geben,was kann ich tun? Wie lange dauert es bis ich mich wiederan die schönen Zeiten erinnern kann?

    Im Nachhinein einfach auf unglaublich dass sie nicht mehr fressen wollte,Marie hat fressen geliebt und hätte alles dafür getan😔

    Hallo du,

    in meiner Trauer um meine geliebte Marie bin ich auf das Forum die vielen traurigen Beiträge gestoßen und es gibt mir so viel Trost, wie vielen um ihren besten Freund trauern😔Besonders an deinem Beitrag bin ich hängen geblieben weil er meiner Geschichte so ähnelt.

    Meine Marie war eine 13,5 jährige braune Labbi Hündin und mein ein und alles-mein ersten Hund und mein absoluter Seelenhund. Sie hat hat mir in so vielen traurigen Phasen immer Trost gespendet und war immer an meiner Seite…

    Natürlich merkte man auch ihr das Alter an und sie wurde langsamer, die Spaziergänge kürzer und das Aufstehen viel manchmal etwas schwerer. Aber trotz allem war sie voller Lebensfreude und sehr fit für ihre 13 Jahre.

    Zum ersten Mal Gedanken habe ich mir diesen Sommer gemacht, sie hechelte deutlich mehr und die warmen Tage machten ihr deutlich zu schaffen. Doch das machte mir noch keine allzu großen Sorgen schließlich war sie ja auch eine Oma.

    Schlimm wurde es dann vor ca. 3 Wochen sie schien weiterhin fit und lebensfroh aber hat plötzlich angefangen heikel zu fressen, hatte öfter Durchfall und spuckte immer wieder. War bei 2. unterschiedlichen Tierärzten,Blutbild wurde gemacht und Futter umgestellt auf sensitives magenfreundliches Spezial-Futter.(Diagnose: Magen-Darm-Verstimmung) Doch dann ging das ganze los: sie fraß Max. 2 Tage das selbe Futter,lehnte dann wieder ab,ich kochte Karotten,Reis,Haferschleim alles wurde abgelehnt. Wieder beim Tierarzt meinte dieser Zähne gut,Blut gut, Gesamteindruck gut,sie hat einfach weniger Appetit aufgrund des Alters. Ok,sie bekam einfach das was sie gerne fressen wollte und ihre Lieblingsleckerlis hat sie weiterhin geliebt.

    Am Sonntag Abend kam dann der Zusammenbruch. Von einer auf die anderen Sekunde konnte meine Maus kaum noch laufen,zitterte und war total apathisch. Ich beruhigte sie,saß mit ihr am Boden und fütterte ihr Stückchenweise Hühnchen,was sie gerne gefressen hat. Als es nicht besser wurde bin ich nachts zum Notdienst in die Klinik gefahren. Habe dort ihre Symptome beschrieben. Blut wurde genommen,festgestellt wurde eine beginnende Niereninsuffizienz,die man aber noch in Griff bekommen könnte. Sie musste eine Nacht bleiben und die Niere wurde mit Infusionen gespült. Laut Tierklinik ging es ihr am nächsten Tag deutlich besser und ich könnte sie holen. Bin hingefahren und hab sie mitgenommen. Wie immer war sie nach einem Tag in der Klinik total durch den Wind aber immerhin lief sie wieder. Zuhause angekommen merkte ich dass ihr Zustand keineswegs verbessert war. Zwar konnte sie einigermaßen laufen aber nur mit sehr viel Kraft Aufwand und zeigte deutlich dass es ihr wahnsinnig schlecht geht. Sie zitterte,atmete schwer war total platt und wollte absolut nichts mehr fressen,egal was😔Gab ihr wie von der Klinik angeordnet den Magenschutz und ein Schmerzmittel für die Arthrose weswegen sie anscheinend schlecht läuft. Die Nacht war einigermaßen ruhig trotzdem merkte ich meine Maus leidet,es stimmt was nicht. Das kann doch nicht nur die Niere und die Arthrose sein?!Also am nächsten Tag überall nach einem Termin gebettelt. (In die selber Klinik wollte ich nicht mehr gehen) Nach großem Aufwand endlich ein Termin in einer anderen Klinik für den selben Tag bekommen. In der Zeit ist plötzlich ihr linkes Bein von oben bis unten so enorm dick geworden man konnte direkt zuschauen. Ich dachte, sie hat sich bestimmt dort was abgerissen und deshalb wahnsinnige Schmerzen. In der Tierklinik schaute die Tierärztin den Hund an und konnte nicht glauben dass keiner bisher einen Ultraschall gemacht hat oder den Hund näher abgetastet hat. Sie meinte die Arme steht kurz vor einem Organversagen und sie ist sich sicher das etwas ganz schlimmes in ihr ist. Ich spürte das und wusste sie hat recht. Zur Sicherheit haben wir einen kurzen Ultraschall gemacht und schon dort einen rießigen Tumor inliegend am Oberschenkel(er hat auf die Lymphe gedrückt daher wurde der Fuß so dick und sie ist deshalb so schlecht gelaufen)sowie einen in der Milz festgestellt. Sie meinte für Marie können wir nichts mehr tun außer sie zu erlösen🥺Es war super schlimm aber ich da ich wusste,spürte und sah dass sie leidet konnte ich den Schritt gehen und habe einigermaßen funktioniert.

    Dies ist jetzt 3 Tage her und ich leide so sehr. Kann mir ein Leben ohne sie überhaupt nicht vorstellen, sie war 24/7 bei mir und sie fehlt einfach so unendlich😔

    Hoffe dir geht es mittlerweile wieder besser und du konntest das erste Jahr mit deinem Baby genießen. Ich weiß dass die Trauer irgendwann nachlässt aber momentan fühle ich mich taub nicht wirklich da…

    Irgendwie hatte ich das Bedürfnis dir zu antworten,weil wir ähnlich alte Hunde hatten mit derselben Rasse und ähnliche Symptomen. Im Nachhinein einfach auf unglaublich dass sie nicht mehr fressen wollte,Marie hat fressen geliebt und hätte alles dafür getan😔