Beiträge von Havländer

    Ach das ist natürlich traurig, wenn es erst heißt, die Wohnsituation sei ok und dann doch nicht...
    aber ich fürchte, da kann man nichts machen. Vielleicht noch einmal nachfragen, woran genau es denn gelegen hat, ob sie meinen,
    der Hund sei zu sehr *nervöses Hemd* für eine Stadt und warum das dann so nicht in dem Inserat steht?
    (Wobei Deine Chancen mit so einem halben Vorwurf wahrscheinlich nicht steigen würden. Aber mir würde das einfach quer liegen.)
    Wobei ich das ehrlich gesagt ganz lassen würde, mir klar machen, dass es dem Hund auf der Pflegestelle ja gut geht und je nachdem, wie schwer mir das jetzt im Magen liegt, langsamer oder schneller neu umschauen würde.
    Das allerdings bei einer anderen Organisation, die von vorn herein vernünftig schreibt, was sie sich so vorstellen.

    22:21 Uhr: die nächste Batterie....

    Himmel Arsch und Zwirn, ich werde gleich zum Tier...

    Überlege ob ich die Polizei rufe... aber die Standorte sind doch ziemlich weit weg und vermutlich haben die auch besseres zu tun und ich kann auch nicht genau sagen woher es kommt, da ich ja im Haus bin und somit nichts sehen kann.

    Mein armer Kalli!

    VG, T.

    Vielleicht machst Du das wie jUmOs per Internetwache? Die eingehenden Meldungen werden sie da schon priorisieren,
    vermute ich mal. Also wenn sie gerade akut was dringenderes zu tun haben, machen sie das, und sonst fahren sie vielleicht zumindest mal in der Ecke Streife.

    In NRW gibt es im Wald generell keine Leinenpflicht, der Hund muss nur auf dem Weg bleiben, soweit ich weiß.
    Das gilt *in meiner Stadt* auch für Stadtwälder.

    In NSG besteht selbstverständlich auch in NRW Leinenpflicht. In Landschaftsschutzgebieten gilt das die Wege nicht zu verlassen sind.

    Unabhängig davon gilt nicht " leinenlos" nur weil in Gebiet X keine Leinenpflicht gilt. Man muss dennoch der LHV NRW nachkommen und die ist sehr eindeutig. Der Hund muss nicht nur auf den Wegen bleiben , nein er muss sogar kontrolliert werden können durch den Halter ( was ja auch im DG spannend ausgelegt wird ) und darf niemanden belästigen oder gar verletzen.

    Wald ist aber nicht zwangsläufig NSG, und ansonsten, ok, ich hätte auch die ganzen Gesetze hier hinein kopieren können...
    aber ist der Teil mit dem kontrolliert werden können nicht eh Grundvoraussetzung, bevor man *Leinen los* macht?
    Es halten sich nur leider nicht alle daran, und dann passiert so ein Mist wie mit dem Miniature Bullterrier.

    Es ist tatsächlich beides, er ist gegen Futter- und Hausstaubmilben allergisch.
    Ganz interessant fand ich den Artikel hier, https://www.mein-allergie-portal.com/allergie-bei-t…ndlung-aus.html - "Alle Mittel gegen Flöhe sind auch gegen Hausstaubmilben wirksam". Das dürfte dann auch erklären, warum das Credelio immer geholfen hat.
    Einen vernünftigen Luftfilter habe ich gefunden, die Staubsaugerfront macht mir noch Kopfzerbrechen.
    Es gibt diese speziellen Polstermilbensauger ja mit Heißluft bis zu 60° und UV-C-Licht, und ich bin gerade unschlüssig, was davon jetzt sinnvoll ist.
    Bei den encasing-Überzügen weiß ich auch noch nicht so genau, die AOK schreibt, da gibt es noch keinen Nachweis, dass das wirklich hilft,
    woanders steht was anderes. Vielleicht zahlt die AOK die auch nicht und brauchte dafür einen Grund.
    Vielleicht such ich statt dessen nach Hundebetten, die man einfach komplett bei 60° in die Maschine stecken kann und idealerweise
    dann noch in den Trockner stopfen kann. Falls es so was in bezahlbar überhaupt geben sollte.
    Und die Desensibilisierung gegen die Hausstaubmilben wird angegangen, falls die verschärften Maßnahmen nicht greifen.
    Und vet concept werd ich mal kontaktieren, vielleicht können die ja genau sagen, wie hoch die Futtermilbenbelastung bei dem getrockneten Kauzeugs ist - also Entenmägen und so.
    Die Diät an und für sich soll auf jeden Fall erst mal so weiter fortgesetzt werden.
    Immerhin, die Tierärztin war ziemlich optimistisch, dass man das alles komplett in den Griff bekommen könnte.
    Die Ohren sehen ja auch wirklich gut aus, ich würde nur sehr gern noch diesen Rest-Juckreiz weg bekommen.

    Hups. Ich bin sehr zwischen Tür und Angel, aber Tollwut wird weder durch Kot noch Urin übertragen.
    Für Menschen gibt es übrigens auch nach der Infektion noch eine sehr gut funktionierende Impfung:
    https://www.rki.de/DE/Aktuelles/P…er_Tollwut.html

    Das schlimmste, was im Fall von Sammy hätte passieren können, wäre, dass er hätte eingeschläfert werden müssen und die Gassi-Gänger und TH-Mitarbeitenden eine Impfung bekommen hätten.
    Wir Gassi-Gänger hätten auch immer ablehnen können, falls wir mit einem Hund - aus welchen Gründen auch immer - nicht hätten gehen wollen. Wir wurden auch immer aufgeklärt.
    Das TH und das Vet-Amt fand ich kein bißchen verantwortungslos. Wer da im TH arbeitet, ist ja eh klar, über die Gassi-Gänger wurde immer Liste geführt, also sowieso, wer wann mit wem.
    Die Infektionskette hätte extrem leicht nachverfolgt werden können. Wir hätten halt geimpft werden müssen.
    Die Probleme fangen doch an, wenn genau das eben nicht mehr so einfach geht.

    Und selbstverständlich haben wir immer, alle, Hundekontakt vermieden! Sagt mal - wir sind da doch nicht auf die nächste Freilauffläche und haben *Leinen los* gemacht? Die Hunde sind generell alle immer doppelt gesichert und immer angeleint.
    Ja natürlich klappt das, also, so was.

    Ich persönlich find ja eher die Menschen, die Welpen kenntnisbefreit importieren, verantwortungslos, und nicht die Menschen,
    die dann zusehen, irgendwie das Beste aus einer wirklich doofen Situation zu machen, aber was weiß ich schon...

    Nur, weil es schwarze Schafe unter den Tierschutzorganisationen gibt, wäre es doch überzogen zu raten, generell keine Welpen aus Tierschutzorgas oder Heimen zu holen. Das wäre ja, als würde man pauschal sagen, keine Welpen von Züchtern, weil es Züchter gibt, die eindeutig Mist bauen. Qualzuchten, z. B. ...
    Auch dieses "wenn man bestimmte Ansprüche an den Hund hat, z.B. im Hundesport, kann man keinen Welpen aus einem Tierheim nehmen" stimmt so nicht. Die Trainerin der Hundeschule, die ich mit Sammy eine zeitlang besucht hat, hatte einen ihrer Hunde aus genau demselben Tierheim, für ihren Hundesport, ausgesucht. Sie ist aber schon ewig im Hundesport, weiß genau, worauf sie zu achten hat, was ihr wichtig ist, und war sich da ihrer Sache absolut sicher. Also, man muss da schon sehr genau wissen, was man tut, dann geht auch das. Ich hätte übrigens überhaupt keine Ahnung.
    (Die Hundeschule habe ich nur aus Neugier besucht, ich dachte halt, es wird schon nicht schaden, bestimmt lerne ich noch was, ich guck mir das mal an. Irgend welche Erziehungsprobleme, zu denen mir nicht ein brauchbarer Ansatz eingefallen wäre, hatte ich einfach nie mit ihm. Und das liegt an ihm, ganz bestimmt nicht an mir!)

    Was da jetzt an Rassen genau in ihm steckt, ich find, den Havaneser sieht man, wahrscheinlich auch Malteser, und die Tierärztin und eine Tierheimmitarbeiterin meinten beide unabhängig voneinander, auf jeden Fall noch ein guter Schuss Terrier.
    Das sich da je ein Herdenschutzhund heraus erwächst, wäre dann doch mindestens mal sehr erstaunlich gewesen.

    So. Sammy war in einem deutschen Tierheim in Quarantäne, eben weil er zu früh aus Rumänien importiert wurde und klar war, dass er keinen Tollwutschutz haben kann.
    Er durfte aber ganz normal mit uns Gassi-Gängern 'raus in den anliegenden Park.
    Nur halt mit dem verschärften Hinweis, das er auf gar keinen Fall - also, wirklich so gar nie - mit anderen Hunden Kontakt haben darf.
    Das durfte eigentlich eh keiner der Hunde, naja.
    Anfangs war er tatsächlich alleine in seinem Zimmer, das dürfte wirklich Mist gewesen sein. Nach ein oder zwei Wochen hat er dann allerdings Gesellschaft von einem Schicksalsgenossen bekommen. Das Veterinärsamt hat dafür grünes Licht gegeben, und ich bin sicher, dass ihm das gut über die Zeit geholfen hat. Es kam dann später noch ein weiterer dazu... ach, Menschen können schon echt Pech beim Denken haben.
    Als er dann aus dem Tierheim entlassen wurde, weil sein Impftiter endlich ok war, war er mit kleinen Hunden absolut trittsicher.
    Da musste ich mir überhaupt keine Gedanken machen.
    Große Hunde waren ein echtes Problem, die kannte er ja nur aus dem Tierheim, wenn er da halt an den Zwingern vorbei getragen wurde bzw wenn wir draußen aneinander vorbei gelaufen sind, und die waren halt schon häufiger Fachrichtung *dich mach ich platt*
    Es ging halt einfach nicht, ihn da mit netten großen Hunden zu vergesellschaften.
    (Ist inzwischen übrigens kein Thema mehr, unter anderem dank eines tiefenentspannten Golden Retrievers und einem ebenso großmütigen Neufundländer. Die hatte ich allerdings handverlesen, da wollte ich sicher sein, dass egal, wie Sammy sich aufführt, die nicht irgendwie genervt reagieren. War ein längerer Weg dahin, die einzelnen Schritte spare ich mal aus, aber auch kein Hexenwerk. Nur große Hunde mit Maulkorb, Fressschutz oder Leuchti um findet er nach wie vor sehr gruselig. Da habe ich einfach keinen passenden Hund gefunden.)

    Als er noch im Tierheim fest steckte, hab ich halt so Sachen gemacht wie mich mit ihm an eine Straße zu setzen, damit er da später keinen Kulturschock bekommt, oder durch kleine Seitenstraßen gehen, auch das, damit er das halt mal sieht, oder mich länger mit ihm an einen Spielplatz gesetzt, bis die Kinder uninteressant wurden. Oder wenn ihm Sachen Angst gemacht haben, habe ich mir halt die Zeit mit ihm genommen, dass er die abbauen kann. Es gab da eine Steinskulptur in Katzenform, und es war mit das Niedlichste, was ich mit einem Hund je erlebt habe, wie er hinter mir Deckung genommen hat und dann vorsichtig an mir vorbei geschlinst hat, sich dann doch näher getraut hat... diese Neugier und der Mut werden ihm generell sicher auch gut geholfen haben.
    Ich hab aber auch einfach, wenn ich gemerkt habe, er ist irgendwie platt, ihn draußen einfach auf den Schoß genommen, da hat er sich dann zusammen gerollt und ist eingeschlafen.
    Einen Deprivationsschaden hat er mit Sicherheit genau so wenig wie er Angsthund ist.
    Er ist manchmal ängstlicher als ich denke dass er es wäre, hätte er eine komplett vernünftige Welpenzeit gehabt.
    Es gibt bestimmte Fliesen, die er doof findet. (Mein Fehler, ich dachte, Fliesen sind Fliesen. Aus Hundepfotensicht gibt es da offensichtlich ziemliche Unterschiede.) Einen bestimmten Fahrstuhl findet er spooky, in andere latscht er einfach hinterher.
    Die Schermaschine und den Föhn hab ich immer noch nicht vernünftig antrainiert...
    er wird auch so trocken und die Schere ist kein Thema.

    Durch das Geschirr steckt er seinen Kopf problemlos, und er kommt angetrabt, wenn ich nur das Handtuch hoch halte.
    Bei ihm hat das tatsächlich mit dem "zur Belohnung kuscheln" geklappt, also, das konnte ich ihm tatsächlich einfach ankuscheln.
    Kleinschrittig und mit vielen Knuddeleinheiten ging bei ihm anfangs wirklich einiges.
    (Nein, nicht der Rückruf.)
    Naja, menschliche Zuwendung hatte für ihn einfach einen höheren Stellenwert als für den durchschnittlichen Welpen in einem deutschen Haushalt, davon hatte er halt nicht so viel. Und er mag sie halt prinzipiell sehr gern.

    Ach so, Krankheiten: er ist Allergiker, worauf genau, finde ich gerade heraus. Da kann seine Vergangenheit eine Rolle gespielt haben.
    Aber das ist nun kein Schicksal, dass alleine Tierheimwelpen aus Quarantäne betrifft.


    Ich vergesse hier bestimmt gerade noch einiges, aber tldr:
    Wenn man einigermaßen klar ist, ist auch ein Welpe aus einem Tierheim genau so viel oder wenig ein Problem wie alle anderen Welpen auch. Ich hab hier einen sehr entspannten, fröhlichen Hund, der absolut alltagstauglich ist, den ich überall da problemlos mit hin nehmen kann, wo Hunde erlaubt sind, und ich bin nu wirklich kein Hundeprofi. Falls man da unsicher ist, kann man sich ja Hilfe zur Einschätzung von einem Hundetrainer holen. Aber die Tierheimmitarbeitenden sind in den allermeisten Fällen auch absolut seriös. Die möchten ja auch, dass eine Vermittlung gut klappt. Und importieren ganz sicher nicht aus dem Ausland einfach irgend welche Welpen drauflos, sondern verzweifeln eher, weil es Menschen gibt, die das ohne Sinn und Verstand machen und sie das dann zusammen mit den Hunden ausbaden müssen.

    Meine liebe Lana heult gerade. Irgendwelche lassen eine Batterie hoch - am hellichten Tag :pouting_face:Meine Fr** das könnte so friedlich sein, wenn man einfach die Regeln einhiehlte.

    Edit by Mod - Nettiquette- und AGB-Verstoß

    Spoiler anzeigen

    (Spoiler weil off topic)

    Ich schreib das dann doch mal auf, auch wenn ich wenig Hoffnung habe, dass es was nützt.
    Du hast da einen ordentlichen Konflikt mit Deinem Freund. Und stellst hier die unglaublichsten Gedankenverrenkungen an,
    um den nicht sehen zu müssen / umgehen zu können.
    Erst sind nur die zu illegaler Zeit gezündeten Knaller schuld, dann liegt das Hauptproblem in irgend welchen Großstädten, die auch noch gaaaaanz weit weg von Dir sind, wo die Bevölkerung nicht im Griff ist, und dann krachst Du obendrein noch in waschechten Rassismus.

    Du lagerst da das Problem, das Du eigentlich mit Deinem Freund und seinen Kumpels hast, die ganze Zeit über einfach aus.

    Hast Du Dir Gedanken über das Alter gemacht? Welpen z. B. können erst mal nicht alleine bleiben, Junghunde haben halt Junghund-Energie... vielleicht wäre für Dich ein älteres, gemütliches Semester aus einem Tierheim eine Überlegung wert?
    Also gar nicht so sehr auf eine Rasse schauen, sondern eher, was er charakterlich mitbringen sollte. Eher ruhig, nicht zu groß, kein Schutztrieb (?), verträglich (?) undsoweiter.
    Was den Geruch angeht, also so schlimm riechen Beagle nun wirklich nicht.
    Und einen Tod muss man sterben. Wenn er wenig haaren soll, landet man schnell bei den ganzen Bichons, also Havaneser, Malteser etc...
    und Pudel natürlich.
    Die haben halt keinen Fellwechsel 2x im Jahr. Dafür ist da die Fellpflege um einiges aufwendiger, genau so wie beim Tibet Terrier.
    Und naja, so sauber wie "Vor Hund" ist die Wohnung eh nur mit erhöhten Aufwand zu halten.

    Ein frohes neues Jahr wünsche ich Euch! :kleeblatt:

    Hier war es reine Glückssache, wie man nu 'rüber gekommen ist... eine ausgebrannte Mülltonne, ein abgebrannter Stuhl mit
    diversen deutlichen Partyresten drum herum - also Glassplitter und so - ein Stück die Straße herunter...
    davon haben wir hier direkt nichts mitbekommen, Blaulicht war eh öfters unterwegs.

    Sammy und ich hatten bis jetzt Glück, es ist kein Knaller direkt vor unseren Füßen gelandet, und Sammy nimmt die Knallerei
    entsprechend nach wie vor erfreulich lässig. Aber dieses ständige Umgebung scannen ist auf Dauer
    echt anstrengend. "Oh ein Mensch mit Feuerzeug - ach nee, der steckt nur ne Zigarette an. Oh, drei Menschen mit Feuerzeug,
    einer beugt sich auf den Boden 'runter - ich mach mal nen großen Bogen. Moment, wer steht n da auf dem Balkon und was macht er n da?"
    Und trotzdem braucht man immer auch noch Glück, um gut durch den Jahreswechsel zu kommen. Das ist doch absurd.