Beiträge von Havländer

    Was denn, jetzt schon??

    Hier im Ruhrgebiet auch seit Halloween. Sammy verpackt sich das ziemlich gut, wir hatten bisher aber auch richtig Glück, dass nie etwas direkt neben uns hochgegangen ist. Seine Hundekumpels hingegen, oje. Teilweise bekommen die HH sie kaum noch vor die Tür, das ist arg mit anzusehen. Also vor Angst gekrümmt, zitternd, keine 10 Meter von der Haustür entfernt, und keinen Schritt weiter...
    Und eine Hundebekanntschaft von Sammy kommt ursprünglich aus der Ukraine. Normalerweise flitzen die beiden zusammen über die Wiese und albern zusammen 'rum. Die hat kaum noch auf ihn reagiert und eigentlich die ganze Zeit über nur die Umgebung gescannt, war einfach extrem wachsam und aus diesem Modus überhaupt nicht heraus zu bekommen. Und das war schon in der Vorweihnachtszeit bzw. über Weihnachten.
    Der richtige Spießrutenlauf fängt hier aber auch erst heute an.
    Ich hoffe echt, dass dieser Mist endlich verboten wird. Es reicht einfach.

    Ich wollte mich nur mal ausspeibn, da wohnt man schon am Arsch der Welt und dann kommen Gäste mit einem Kübel Feuerwerk.

    Nicht schön; aber bitte, fangts jetzt nicht zum Streiten an.

    Du bist doch gar nicht gemeint, alles gut! :smile: Du bekommst jetzt nur immer Benachrichtigungen, wenn in diesem Thread jemand etwas neues schreibt.
    (ach so, das haben vor mir jetzt schon andere erklärt. Sorry, zu langsam hier)

    Also wartet man diesen Jahreswechsel noch mal ab, und je nachdem, sehe ich da tatsächlich Chancen, dass es mit dem Verbot was werden könnte. Die Stimmen, die für ein Verbot sind, kommen ja aus allen politischen Lagern, rechts und links.

    Da muss ich Dich enttäuschen.

    Die Forsa-Studie hat auch das aufgedröselt.
    Gerade die rechts-konseravativen oder rechts-extremen Lager sind rigoros gegen ein Verbot. Und so wie es aussieht, werden wir noch eine ganze Weile die CDU am Drücker haben, falls sie nicht (Gott bewahre) von der AfD abgelöst wird.

    Der durchschnittliche Pyrohead ist 15-30 Jahre alt, männlich und CDU/AfD Anhänger. Das ist die bittere Realität. Wenn man sich durch die Feuerwerksgruppen klickt, ist die Schnittmenge der Gefällt-Mir-Angaben zu politisch extrem rechten Seiten, Feuerwerk und "alternativen Medien" erschreckend groß. Bonuspunkte für Mähroboter, Schottergärten und Russlandnähe.
    Aber das führt leider zu weit. An ein Verbot in den nächsten 5 Jahren glaub ich nicht - auch, wenn ich es hoffen würde.

    Die Einsatzkosten für die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst dürften auch in Millionenhöhe gehen. Sachschäden, Krankenversicherungen und Gerichtskosten dürften im Nachgang noch dazu kommen.

    Aber ich bin doch so gerne optimistisch!
    Ernsthaft, die Polizeigewerkschaft steht ja nu nicht im Verdacht, irgendwo durch das linke Spektrum zu turnen.
    Und die haben schon richtig Druck für ein Verbot aufgebaut.
    Der Präsident der Bundesärztekammer kommt aus der CDU. Das sind schon zwei sehr starke konservative Stimmen,
    die für ein Verbot sind.

    Wobei 40 Millionen schon auch Geld ist - hätt ich die auf meinem Konto, ich würde... ach, off topic.
    Ich such gerade und finde leider nichts, wie teuer im Gegenzug die staatlichen Kosten sind, also Polizeieinsätze, Krankenwagenfahrten,
    Feuerwehr und Straßenreinigung.
    Wird da überhaupt unter'm Strich ein Plus generiert?

    Lobbyarbeit kann auch durchaus international passieren, nur weil ein Großteil des Feuerwerks aus China kommt, heißt das ja nu nicht,
    dass die keine Interessensvertretung vor Ort haben, ich würde mal vom Gegenteil ausgehen.

    Aber ich glaub, in dem Fall haben sie sich politisch einfach n bißchen verrannt. Es sieht halt schlecht aus, wenn man die ganze Zeit die Grünen als so die Verbotspartei framt und dann hingeht und selbst die Silvesterknallerei verbietet.
    Also wartet man diesen Jahreswechsel noch mal ab, und je nachdem, sehe ich da tatsächlich Chancen, dass es mit dem Verbot was werden könnte. Die Stimmen, die für ein Verbot sind, kommen ja aus allen politischen Lagern, rechts und links.

    Ok...gibt es da allgemein so schlechte Erfahrungen?

    Erfahrungen ist da vielleicht nicht das richtige Wort...

    Dabei geht es halt um Futtermittelallergien, nicht um Futtermittelunverträglichkeiten. Das können 2 Paar Schuhe sein:
    ein Mensch, der Laktoseintolerant ist, also sozusagen eine Futtermittelunverträglichkeit hat, hat andere Sorgen als einer,
    der eine Erdnussallergie hat.
    Das kann natürlich auch zusammen gehen, schau hier, auf Seite 46 (Dokument, nicht PDF-Seite):
    https://edoc.ub.uni-muenchen.de/24706/1/Baumann_Sandra_Anna.pdf

    So, und bei Futtermittelallergien funktioniert, soweit ich weiß, eigentlich nur eine Ausschlussdiät als eine vernünftige Diagnose.
    Falls Dein TA da aber neue Erkenntnisse hat, wäre ich extrem interessiert, wie genau der Test heißt, wie er überhaupt funktioniert,
    (also Blutabnahme, Speichel, was auch immer) und was da genau angezeigt wird.

    Ich hab aber bei dem, was ich von Dir gelesen habe, nicht in Richtung Allergie gedacht, Du schreibst ja nichts von Juckreiz,
    und den hat man eigentlich meistens bei einer Allergie dabei. (Seite 48)

    Für Menschen gibt es inzwischen Atemtests, um Laktoseintoleranz zu diagnostizieren. Ob es für Hunde inzwischen etwas vergleichbares gibt - keine Ahnung. Vielleicht hörst Du dir auch an, was Dein TA da vorschlägt, und wenn er die Nahrungsmittelunverträglichkeiten auspendeln möchte, würde ich dankend ablehnen und freundlich lächelnd rückwärts die Praxis verlassen. Zügig.

    Aber vielleicht ist ja auch was Neues dabei, das wissenschaftlich fundiert ist und hier einfach noch keiner auf dem Schirm hat?
    Kann ja immer mal sein. Dann bitte, sehr gern berichten, ich wäre ausgesprochen interessiert!

    Wir haben es auch schon mit einem Gehörschutz versucht. Mein Freund hat so einen speziellen für den Schützenverein, der laute Geräusche dämpft und leise Geräusche durchdringen lässt.

    Sag mal... Du versuchst da aber bitte nicht, dem Hund einen Gehörschutz für Menschen anzutrainieren, nein? Versuch doch lieber, per Express-Versand oder so noch einen für Hunde für Deinen Hund zu bestellen. Die für Menschen haben eine ziemliche Spannung drauf und können echt richtig unangenehm werden, wenn die nicht gut angepasst sind... damit würde ich einen Hund generell in Frieden lassen.

    Fertigt auch gern Beweisfotos oder -videos an.

    Im Ruhrgebiet? Oh, also, das müsste mir Dein Freund erst mal vormachen... hat er noch ähnliche Vorschläge für beispielsweise Menschen mit Asthma, die zu Silvester auch echte Probleme bekommen können? Atmung gleich ganz einstellen weil ist eh zu mühsam?
    Nene, so emphatisch, wie Du meinst, ist er echt nicht.

    Huhu,

    vielleicht zur Ergänzung noch: bei Sammy wurde heute Blut abgenommen, um auf Umweltallergien zu testen. Es wird tatsächlich erst ein großes screening gemacht - Gräser und Pollen/Milben/Schimmelpilze und ich meine Insektenbisse bzw. Stiche, da würde ich jetzt meine Hand aber gerade nicht für in's Feuer legen. Wenn dabei etwas als positiv auffällt, wird halt genauer geschaut, auf z. B. welche Pollen oder so. Ich find's auf jeden Fall sinnvoll, dadurch weiß man ja definitiv mehr.

    Zum Thema Otitis fand ich den Text hier hilfreich, da wird ganz gut auseinander klamüsert, wie da jetzt genau die Zusammenhänge sind:
    https://www.mein-allergie-portal.com/allergie-bei-t…ch-bedingt.html

    Was mir noch zur Einschätzung geholfen hat, ist eine Juckreizskala, die kann man auch gut mit in's Tagebuch einflechten.
    Auch um zu sehen, wie schlimm ist es denn gerade, zur Orientierungshilfe. (einfach googeln, da findet man schnell was)

    Und den Text hier wollte ich eigentlich schon die ganze Zeit im Allergie-Thread posten. Ist n bißchen lang, die ersten 20 Seiten oder so kann man eigentlich ignorieren, es geht dann schon irgendwann um Hunde. Na, ist halt eine Doktorarbeit.
    Aber danach weiß man auf jeden Fall mehr, also auch, welche Differentialdiagnosen noch in Betracht kommen könnten und so weiter:
    https://edoc.ub.uni-muenchen.de/24706/1/Baumann_Sandra_Anna.pdf

    Horrorstorys? Na jeder Hund, der wegen Überforderung im Tierheim abgegeben wird. Die Menschen, die sich den Hund mal angeschafft haben, sind doch ursprünglich auch alle davon ausgegangen, dass sie das hinbekommen...
    die haben sich halt vorher nicht genug Gedanken gemacht, was das jetzt heißt, einen Hund zu halten, welcher Hund zu ihnen und
    ihrem Lebensumfeld passen könnte, was sie können und was nicht und sind da viel zu blauäugig 'ran gegangen.
    Die Frage nach Deiner Erfahrung ignorierst Du hier übrigens die ganze Zeit. So wenig?
    Die Tierheime platzen doch längst aus allen Nähten.
    Hier möchte Dir doch niemand ausreden, einen Hund anzuschaffen, das wäre ja auch etwas absurd - ich glaub fast, die meisten hier mögen Hunde wirklich sehr gern.
    Nur ist das einfach nichts, was man über's Knie brechen sollte. Der Hund soll ja die nächsten - keine Ahnung, 15 Jahre oder so - genau so zufrieden bei Dir sein wie Du mit ihm.