Social Media können doch nur Druck erzeugen, wenn man sich davon unter Druck setzen lässt. Und das ist immer die eigene Entscheidung. Wenn mir egal ist, was dort gefordert und gehypt wird, kann ich doch in aller Ruhe lesen, wie, was, wann und wieviel ich will. Was haben dabei andere mitzureden? Nichts, jedenfalls für mich.
Ich lese sehr gern, sehr viel, völlig unterschiedliches Zeug. Manchmal monatelang nur Sachbücher, dann tauche ich für längere Zeit im Fantasyland unter, lese gefühlt tonnenweise Krimis oder was auch immer. Ich greife gerne Tipps auf, teste aber vorab, ob ich was damit anfangen kann. Wenn nicht, dann eben nicht.
Und ich habe noch nie etwas gelesen, weil es auf irgendeiner Liste steht oder man es gelesen haben "muss". Im Gegenteil. Um Bestseller und von Hinz und Kunz hochgelobte Bücher mache ich einen weiten Bogen. Bücher laufen ja nicht weg. Heisst, ich kann sie in ein oder zwei Jahren auch noch lesen, falls die mich dann ansprechen.
Wie viele Bücher man lesen soll, in welcher Form etc, juckt mich nicht. Das ist meine Sache. Nicht die von Social Mefia, Influencern oder sonstwem.