Hallo,
meine 10jährige Sheltie Hündin war immer sehr fit, bis sie dann ganz plötzlich Fieber bekam
und anfing zu humpeln. Sie bekam in der Klinik dann Antibiotika, Blut wurde abgenommen, das
Blutbild war hinsichtlich der weißen Blutkörperchen schlecht.
Dann konnte sie teilweise nicht mehr alleine aufstehen und sich auch
nicht alleine hinlegen. Gehen ging langsam humpelnd.
Es konnte durch die Ärztin in der Klinik und der Tierärztin nicht festgestellt werden, wo genau
sie humpelt oder was sie hat. Verdacht war Arthrose.
Sie hatte keinerlei Schmerzanzeichen bei der zweimal durchgeführten orthopädischen Untersuchung.
Nach ein paar Wochen ging es ihr dann besser und sie wurde wieder die alte.
Während dieses Krankheitsschubes ist die Nickhaut in einem Auge etwas
vorgefallen. Die Augenärztin in der Klinik verschrieb ihr Augentropfen.
Inzwischen hat es sich sehr verschlechtert, die Nickhaut steht fast vollständig vor, das
Auge ist sehr weit herausgedrückt. Sie zeigt keinerlei Schmerzen, läuft dem Ball hinterher,
macht mit mir Zerrspiele, rast über das Feld, sie frisst und trinkt normal.
Donnerstag haben wir einen Termin zum CT, Verdacht auf einen Tumor, der das Auge
hervordrückt oder ein Abzess in oder hinter der Augenhöhle. Die Ärztin meinte, wenn
der Tumor schon in die Knochen gewachsen ist, lässt sie sie nicht mehr wachwerden.
Gegen einen Abzess spricht wohl, dass sie keinerlei Schmerzen hat beim Öffnen des
Fangs und auch harte Sachen kaut. Wenn es, so hoffe ich, doch ein Abzess ist, wird
sie eine Drainage hinter dem letzten Zahn zum Auge hochlegen, damit der Eiter ablaufen kann.
Es ist jetzt schwer auszuhalten. Hat jemand von euch mal das eine oder andere mit
seinem Hund gehabt?
Viele Grüße
Dira