Beiträge von Jack628

    Naja, wenn ich nach Hause komme begrüßt er mich und wenn wir Gassi gehen oder es Futter gibt freut er sich. Sonst liegt er eigentlich in der Küche. Der Bodenbelag hat sich nicht geändert, auch sonst nichts. In anderen Wohnungen läuft er schon überall rum, sucht sich dann aber auch seinen Platz. Das ist schon oft in der Küche oder im Esszimmer.


    Ja genau, das schlechte Gewissen hab ich vor allem wegen dem neuen Hund. Nein, er folgt dem Körbchen nicht. Selbst als ich in der Küche gar keins stehen hatte blieb er lieber auf dem Boden liegen. Das war nämlich auch meine erste Idee.

    Nein, unser Hund wurde beim Tierarzt eingeschläfert. Er war aber dabei und konnte sich verabschieden. Intensive Trauer habe ich nicht wahrgenommen. Ein bisschen natürlich schon, aber wir haben ganz viel unternommen um uns abzulenken.

    Hm, also das einzige was sich sonst noch geändert hat ist dass er besser frisst. Als sie noch zu zweit waren hat er oft ne Mahlzeit ausgelassen oder nicht fertig gegessen. Die mochten sich aber eigentlich.

    Hallo,

    Ich hatte bis vor eineinhalb Jahren zwei Hunde. Beide hatten im Wohnzimmer jeweils ein Körbchen, wo sie sich meistens aufgehalten und nachts auch geschlafen haben (Schlafzimmer ist nebenan, Tür immer offen). Der eine ist dann altersbedingt verstorben.

    Ich hab dessen Körbchen in die Küche gestellt, damit Jack in beiden Räumen eins hat. Seitdem möchte er nur noch in der Küche sein. Die ist ein wenig abgelegen, direkt am Eingang der Wohnung und Schlafzimmer und Wohnzimmer liegen am anderen Ende.

    Ich hab das so akzeptiert, aber jetzt hab ich wieder einen Zweithund angeschafft, damit er nicht allein ist, wenn ich arbeite und das klappt auch gut. Die Beiden mögen sich und wenn ich weg bin liegen sie zusammen in der Küche.

    Wenn ich Zuhause bin ist der neue Hund meistens bei mir und Jack liegt immer allein in der Küche. Ich hab ein total schlechtes Gewissen, aber er möchte partout nicht mit rüber. Ich müsste ihn am Halsband mitnehmen und dann ergreift er die erste Gelegenheit zur Flucht.


    Also einfach so hinnehmen? Versteht jemand dass ich ein schlechtes Gewissen habe?

    In diesem Beitrag seh ich ihn wieder. Aber ich mache ihm schon viele Angebote beim Spazierengehen und guck dass er auf seine Kosten kommt. Aber ich hab das Gefühl ich nerv ihn damit eher. Er kommt schon immer mal wieder selbstständig zu mir oder rennt um mich rum und lässt sich bewundern wie schnell er ist. Wir spielen auch mal Fangen. Aber alles andere interessiert ihn nicht wirklich. Essen ist langweilig, Spielzeug sowieso und er ist auch nicht so der Nasenhund. Mit anderen Hunden spielen findet er super, aber da haben wir nicht so oft die Gelegenheit zu.

    Wenn jemand um die Kurve kommt ist der Kontakt doch schon da. Da hilft es mir auch nichts mehr ihn abzusetzen.

    Dann hilft nur eins:

    Die Kurve kommt ja nicht plötzlich. Also vorher schon den Hund ran rufen, und sicherheitshalber dann eben anleinen - wenn ein "bei mir" oder "Nähe" Kommando nicht befolgt wird.

    Erst hinter der Kurve wieder ableinen. :ka: Das ist die einfachste Lösung für Dich.

    Dann brauch ich halt gar nicht ableinen im Wald...

    Wenn jemand um die Kurve kommt ist der Kontakt doch schon da. Da hilft es mir auch nichts mehr ihn abzusetzen.

    Hm, also ich sehe eine richtige Lösung scheint es nicht zu geben. Sitz auf Distanz kann er.


    Ja, er würde zu anderen Hunden laufen, wenn die um die Kurve kommen und ich 100 Meter weit weg bin. Aber auch zu anderen Spaziergängern. Weil er einfach kontaktfreudig ist. Deswegen darf er ja eben nicht so weit verlaufen und ich bin ständig am Regulieren oder er muss eben an der Leine bleiben, bis wir ein weitläufiges Gelände erreichen. Da ist es dann kein Problem.

    Ich habe bei meiner Hündin ein "Dableiben" etabliert, sie weiß, dass sie näher an mir dran bleiben muss, sie ist auch eine Jagdgebrauchskreuzung aus Spanien. Sie kennt auch den Befehl "Stopp" und weiß, dass sie dann einfach stehenbleiben muss, vielleicht hilft das, das "Dableiben" zu lernen?

    Das hab ich auch versucht. Er kennt "bei mir", da soll er in dem Radius, den ich mir vorstelle bei mir bleiben. Er kennt auch "Stop", ich kann ihn auf weitere Entfernung absetzen und er kann auch auf Kommando hinter mir laufen. Aber sobald ich auflöse ist er halt wieder weit vorn. Ihn die ganze Zeit unter Kommando nehmen ist auch nicht so entspannt, das stresst uns beide.

    Am Fahrrad hab ich das Problem übrigens nicht. Ich denke da passt ihm das Tempo besser.

    Hallihallo :dog_face:

    Mein Hund Jack ist eigentlich sehr brav und unkompliziert, aber eins nervt mich seit Jahren. Er läuft im Freilauf immer sehr weit vor. Also nicht soweit, dass ich brüllen müsste um ihn zurückzurufen, aber weiter als ich mich wohl fühle. Ich bin schlecht im Schätzen, aber wahrscheinlich so 50 bis 100 Meter).

    Wir wohnen am Rande einer Großstadt und auf unseren Spaziergehrouten herrscht manchmal etwas mehr Trubel, weswegen ich ihn nur laufen lasse, wenn wir freie Sicht haben. Sonst hab ich zu wenig Zeit um zu reagieren, wenn andere Menschen kommen oder Wild über den Weg hüpft.

    Auf Rückruf hört er recht gut. Meistens kommt er sofort angerannt. Er ist auch an Wild abrufbar, aber wenn er halt bis zur nächsten Kurve vor läuft und da zum Beispiel gerade jemand mit Hund geht, hab ich einfach nicht mehr genügend Zeit zu reagieren und ich möchte nicht dass er ohne Absprache zu anderen geht. Er ist zwar sehr verträglich, aber das muss ja trotzdem nicht sein.

    Ich habe über die Jahre viel probiert. Ihn beschäftigen, miteinander spielen, Schleppleine, verstecken, in die andere Richtung gehen. Er hat bei allem begeistert mitgemacht, aber sobald er seine Zeit nutzen darf wie er möchte läuft er vor. Das stresst mich ungemein, weswegen ich ihn aktuell nur noch an der Wiese freilaufen lasse und ansonsten an die Flexileine nehme.

    Muss ich damit leben oder übersehe ich irgendeine Trainingsmethode?

    Background Info: Er ist ein Mischling aus Spanien, vielleicht mit Podenco, 7 Jahre alt, seit 6 Jahren bei mir. Er läuft gut an der Leine, ist abrufbar, sehr sozial und sonst im Alltag völlig unkompliziert. Ich kann ihn überall mit hin nehmen, er kann aber auch allein bleiben.