Beiträge von feescf

    Vor allem, es muß ja eine Ursache geben, warum der Darm so aus der Balance geraten ist. Wenn dein Hund keine Unverträglichkeiten hat, würde ich vermutlich selbst kochen und ein wenig Sauerkraut füttern oder tägl ein wenig Brottrunk mit ins Futter, um natürliche Bakterien in den Darm zu bekommen.

    Vielen Dank für deine Einschätzung.

    Laut der Tierärtzin liegt der aus den Fugen geratene Darm an dem Würmern und der anschließenden 2 Wurmkuren.

    Bisher hatte Wilma nie irgendwelche Futtermittelunverträglichkeiten.

    Hallo liebes Hundeforum,

    ich benötige dringend euren Rat bzw. eure Einschätzung.

    Im September während unseres Urlaubs erkrankte unser Hund an heftigem Durchfall. Vor Ort sind wir noch zum Tierarzt, wo festgestellt wurde, dass er Würmer hatte. Daraufhin erhielt er eine Wurmkur, die in Deutschland nach drei Wochen wiederholt wurde.

    Der Durchfall verschwand zunächst und alles schien gut. Dabei muss man sagen, dass unser Hund durchgehend einen sehr guten Eindruck machte – nur der Durchfall war, auch nachts, sehr heftig.

    Nach ca. zwei Wochen begann der Durchfall erneut (sehr stark, ca. 7–8 Mal am Tag). Ich vermutete wieder Würmer oder Giardien. Daraufhin wurde bei unserem Tierarzt ein großes Kotprofil erstellt. Weil die Testergebnisse lange auf sich warten ließen, ging ich zwischenzeitlich zu einem anderen Tierarzt mit eigenem Labor – Ergebnis: Würmer und Giardien negativ.

    Eine Woche später kamen die Ergebnisse des eingeschickten Kots:

    • Flotationsverfahren: Negativ
    • Larvenauswanderungsverfahren: Negativ
    • Escherichia coli hämolytisch: +++ (Antibiogramm: Amoxicillin)
    • Giardia: Negativ
    • Escherichia coli: nicht nachweisbar
    • Enterococcus spp.: +++
    • E. coli häm: +++
    • Yersinia spp.: nicht nachweisbar
    • Salmonella: nicht nachweisbar
    • Clostridium perfringens: nicht nachweisbar
    • Campylobacter spp.: nicht nachweisbar

    Daraufhin erhielt unser Hund vom Tierarzt 10 Tage das Antibiotikum Amoxicillin und 30 Tage SivoMix. Der Durchfall verschwand daraufhin schlagartig, aber der Kot ist seitdem nie wieder komplett fest geworden. Er ist zwar noch wurstartig, aber sehr „quarkig“. (Die Behandlung mit Amoxicillin war Mitte November.)

    Gefüttert wird aktuell sensitiv Pferd/Süßkartoffel.

    Ende Dezember war ich erneut beim Tierarzt, um zu fragen, ob dies normal sei. Ich hatte auch mehrmals nachgefragt, ob die Behandlung ausreichend war. Dies wurde bestätigt. Aufgrund eines „gestressten Darms“ wurde mir geraten, das Futter bis Ende Januar beizubehalten und erst danach eine neue Sorte auszuprobieren, da die weiche Konsistenz am Pferdefleisch liegen könnte.

    Nun, an diesem Wochenende das gleiche Spiel: Durchfall, dreimal nachts raus.

    Ich bin verzweifelt und überfragt.

    Habt ihr Ratschläge, ähnliche Erfahrungen oder Ideen? Ist der Tierarzt vielleicht auf dem falschen Weg?

    Ich freue mich sehr über eure Einschätzung!

    Vielen Dank schon mal im Voraus.:relieved_face:

    Kann das komplette/große Schilddrüsenprofil aus der vergangenen Untersuchung nachgefordert werden, oder muss dafür erneut Blut abgenommen werden?

    Hängt davon ab ob genug Blut bzw. Serum eingeschickt wurde. Das Labor hebt das Blut meist so 5-7 Tage auf.

    Ich habe nun das große Blutbild nachgefordert. Die Besprechung ist wohl immer über das Telefon… habe diesmal aber gesagt, dass ich mit der Tierärztin sprechen möchte.
    Hast du/ ihr Tipps worauf man bei den Werten besonders achten sollte? :see_no_evil_monkey:

    Guten Morgen,

    die Schilddrüsenwerte stehen aber nicht im Link ? Habe sie auf jeden Fall nicht gesehen. Ich habe hier einen Hund mit SDU sitzen und generell ist Schilddrüse untersuchen bei veränderte Verhaltensweisen eine gute Idee. Bei deinen Schilderungen muss ich jedoch eher an irgendeinen " Schreck" denken, der deiner Hündin passiert ist. Evtl als sie allein war? Das ist aber nur Spekulation.

    Und natürlich solltest du darauf drängen, mit einer Tierärztin zu sprechen. Zum großen Schilddrüsenprofil gehören übrigens 8 Werte, die miteinander betrachten werden müssen.

    Der T4 alleine sagt da nicht so viel aus.

    Viel Glück weiterhin bei der Suche.

    Guten Morgen,


    vielen Dank für die Antwort. Eigentlich hatte ich die Testergebnisse als Bild verlinkt. Funktioniert der nicht? :thinking_face:

    Hallo liebe Community,

    ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

    Hintergrund:

    Unsere Hündin Wilma ist ein Mischling aus Ungarn, fast 6 Jahre alt und lebt seit ihrem 4. Lebensmonat bei uns.

    Seit etwa einem halben Jahr beobachten wir bei ihr Verhaltensveränderungen. Sie ist plötzlich sehr schreckhaft – selbst bei kleinsten Alltagsgeräuschen wie einem knackenden Holzschrank, wenn ein Handy aufs Sofa gelegt wird oder eine Decke herunterfällt. Bei jedem Geräusch schreckt sie auf, springt hoch und flüchtet in den Flur. Früher hatte sie damit überhaupt kein Problem.

    Auch das Alleinbleiben ist plötzlich schwierig geworden. Wilma wirkt unruhig und nervös, obwohl sich an unseren Abläufen nichts verändert hat. In den letzten fünf Jahren war das nie ein Thema.

    Grundsätzlich ist Wilma eher ruhig, zeigt aber immer wieder seltsame Verhaltensweisen, die genauso plötzlich wieder verschwinden. Ein Beispiel: Sie liebt eigentlich ihren Futterdummy. Doch von einem Tag auf den anderen verhält sie sich so, als würde sie Angst davor haben oder ihn nicht kennen und geht ihm aus dem Weg.

    In Absprache mit einer Hundetrainerin haben wir ein großes Blutbild machen lassen, mit besonderem Augenmerk auf die Schilddrüsenwerte. Heute kamen die Ergebnisse. Am Telefon sprach ich jedoch nur mit einer Auszubildenden. Sie meinte, der TSH-Wert sei leicht erhöht, der T4-Wert aber im Referenzbereich (2 bei einem Intervall von 1,5–4). Deshalb könne es ihrer Meinung nach keine Schilddrüsenproblematik sein. Insgesamt seien alle Werte „top“.
    Link zu den Testergebnissen

    Sie fragte noch, ob Wilma häufiger erbrechen würde, da ihr Lipase-Wert bei 170 liege (Grenzwert 92). Als ich sagte, dass sie etwa 2–3 Mal im Monat erbricht, meinte sie, das sei zu wenig, um relevant zu sein.

    Jetzt bin ich verunsichert. Wenn ich mir die Werte anschaue, liegen einige außerhalb der Referenz. Außerdem habe ich gelesen, dass eine Schilddrüsenunterfunktion auch beginnen kann, obwohl die Werte noch im „Normalbereich“ liegen. Leider kenne ich mich mit der Interpretation von Blutwerten nicht aus.

    Meine Fragen an euch:

    Sollte ich auf ein ausführliches Gespräch mit der Tierärztin bestehen?

    Oder sind die Werte wirklich unbedenklich?


    Ich freue mich sehr, wenn hier jemand eine Einschätzung geben kann. Vielen Dank schon einmal!