Beiträge von Hori

    Hallo zusammen,
    nachdem ich bereits viel gelesen habe finde ich es trotzdem nicht einfach, eine Entscheidung zu treffen.

    Deshalb freue ich mich nochmal über explizite Empfehlungen oder auch Erfahrungen mit anderen Junghunden.

    Unser Goldi ist nun 10 Monate alt und wir finden nach jedem Spaziergang im Wald mehrere Zecken im Fell, 3 hatten sich nun innerhalb einer Woche schon festgebissen.

    Die Züchterin ist gegen jede Chemie weil er noch Junghund ist, aber das Risiko einer Krankheit wird uns doch zu groß weil wir unmöglich immer alle finden können in dem langen, dichten Fell.

    Er geht gerne ins Wasser, das sollte weiter möglich sein. Und er geht zweimal die Woche in die Huta und das Mittel sollte für andere Hunde beim spielen unbedenklich sein.

    Ein Halsband macht wegen dem langen Fell keinen Sinn, richtig?

    Welche Spot-Ons oder Tabletten würdet ihr empfehlen als Einstieg?

    Also, ich finde dein Anliegen und auch deinen Mut dich hier zu öffnen hat einen emphatischeren Umgang verdient. Und ich verstehe dieses Forum als den geeigneten Ort. Immerhin schreiben hier Menschen und nicht die Hunde, und in der Hundeschule werden ja auch in erster Linie die Menschen "trainiert" und erzogen, oder nicht?

    Und nur deshalb schreibe ich meinen ersten Post nachdem ich bisher nur auf der Suche nach Wissen und Erfahrungsberichten still mitgelesen habe:winking_face:

    Ich habe im Sommer einen Welpen bekommen der jetzt knapp 9 Monate alt ist. In den ersten Wochen hatte ich mindestens einmal die Woche Schiss, dass quasi sein Leben gefährdet ist weil er wieder was verbotenes auf der Straße gefressen hat und ich nicht schnell genug war. Auch die Sorge, dass er zu wild ist und dass das nicht gut ist für seine Gelenke waren groß. Nachts durchschlafen war schwierig weil jedes umhertapsen des Kleinen mich Hellwach gemacht hat..

    Heute kann ich darüber schmunzeln und bin schon um Einiges gelassener.

    Bei mir ist es der erste eigene Hund, sonst habe ich nur mit Assistenzhunden gearbeitet und vereinzelt dogsitting gemacht.

    Hast du denn Austausch mit anderen Hundemenschen? Die dich vlt. ein bisschen "abholen" und entspannen können mit deinen Sorgen? Ist dein Hund auch mal mit anderen Menschen zusammen, wo du eine Auszeit haben kannst?

    Wünsche dir Freundlichkeit dir selber gegenüber und Geduld und Vertrauen in den Prozess, dass mit mehr Erfahrung auch mehr Sicherheit kommt!