Beiträge von griffig

    vor vielen Jahren holte ich aus dem Tierheim einen erwachsenen Pudelpointer, der als Katzentöter bekannt war. Abgabegrund war in 3 Fällen, dass der Hund schwer erziehbar sein sollte. Sie war aber einfach ein Temperamentsbündel, dabei sehr lieb und menschenfreundlich.

    Da das Tier mir sehr gefiel und in fast allen anderen Eigenschaften gut zu meinem Haushalt mit 2 Grundschulkindern und Hauskatze passte, hatte ich den Mut, und die ahnungslose unerfahrene Verwegenheit, den Hund zu nehmen. Das Tierheim hatte wegen der Vorgeschichte des Hundes schon bei Abgabe angeboten, sie zurückzunehmen, wenn es nicht ginge.

    Wegen meiner Naivität hab ich aber gleich gesagt, dass ich das dem Hund nach seiner Wanderpreiserfahrung nicht zumuten möchte.

    Tja, Glück gehabt!

    Die absolute Mordlust gegenüber unserer Katze war anfangs nicht zu übersehen, so angespannt und starr hat der Hund die Katze fixiert. Und getötet hatte er schon.

    Hatte mir damals überlegt, dass ich der Katze damit unverhofft einen Todfeind vor die Nase setze, mitten in ihr Zuhause, was ja eigentlich völlig unzumutbar ist.

    Es ging dann so, dass ich den Hund sicher im Wohnzimmer angebunden habe und die Katze vom Flur aus gucken konnte, um dann selbst zu entscheiden, wieweit sie sich dem großen Ungeheuer nähern wollte. Im übrigen Haus konnte die Katze wie gewohnt herumstreifen.

    Den Hund hab ich beruhigend gestreichelt.

    Ich weiss nicht mehr, wie lange es gedauert hat, bis der Hund entspannter wurde. Der musste wirklich viel lernen, und auch noch alles auf einmal. Es war ganz entzückend, als er sozusagen aufgetaut ist und Vertrauen zu uns fasste. Und Hundetrainer oder sonstwie Ratschläge gabs nicht.

    Im Nachhinein kann ich nur sagen: kluger Hund, der das alles prima gemeistert hat.

    Beide Viecher waren später liebevoll befreundet, durften z.B. jeweils die Welpen des anderen beschnuppern.

    Wie gesagt, Glück gehabt in meiner blauäugigen Herangehensweise.

    Ich glaube allerdings, dass Hunde alles lernen können, abhängig von der sicheren Beziehung zu ihrem Besitzer. Das scheint das wichtigste zu sein, denn dann wollen sie auch alles richtig machen (sogar Terrier...)

    Ich denke also, die Dackel werden es auch lernen. Braucht aber viel Aufmerksamkeit und Geduld.

    Na, und später ist sowieso trotz großer körperlicher Überlegenheit des Hundes die Katze der Boss im Haus, war jedenfalls bei mir in späteren Fällen immer so.

    Also gibt es begründete Hoffnung, das bei euch auch letzten Endes alles klappt.

    Ich drück die Daumen1

    wenn das mal nicht am Furminator liegt....

    Also für meinen Mops, der dichte Unterwolle hat, ist Furmi echt das einzig wahre. In 9 Jahren Gebrauch hat der Hund noch immer ein schönes, sanft glänzendes Fell.

    als mein Mops noch ein Welpe/Junghund war, etwa halbwüchsig, hat sie mir einmal nach ca 1 Stunde spazieren und Hundestrand ca 2 min nach dem Heimkommen 3 große Haufen in den Flur gesetzt. Ich war so entsetzt, enttäuscht, fassungslos, hab zwar alles stillschweigend beseitigt, aber eigentlich die Hoffnung auf Stubenreinheit fast aufgegeben.

    Nun ist sie 9 Jahre alt, prima stubenrein und regelt ihre Bedürfnisse selbständig. Sie hat eine Klappe in den Garten.

    Ich glaube, sie war damals zu aufgeregt und hätte zum "Eierlegen" einfach mehr Ruhe gebraucht. Es war zuviel Programm an dem Tag, zumal sie bei ihrer Mutter noch nicht mal Erde, Gras oder Regen kennengelernt hatte.

    Vielleicht ist es bei deinem Hund ähnlich