Beiträge von FraXVoo

    Der letzte Satz ist jetzt aber doch unnötig hart formuliert….

    Naja, wäre es besser gewesen, ihn komplett zu schonen? Gar nicht zu bewegen? Wir sind im Übrigen nicht mehr oder intensiver gelaufen als sonst mit ihm. Nur geradeaus, keine Steigung, möglichst viel Grasfläche. Altersbedingt sind die Runden ohnehin schon kürzer geworden seit einiger Zeit. Treppensteigen tut er ohnehin nicht, genauso wie vom Sofa etc. Springen. Was wäre denn ein Facharzt in diesem Fall? Bisher sind wir bei unserem normalen Haustierarzt.

    Ja das metacam hatte zunächst auch gewirkt. Es wurde jedoch nach 5 „guten“ Tagen schlagartig wieder schlechter und ist seitdem von Tag zu Tag unterschiedlich. Keine auerhafte oder stabile Besserung. Gerade eben sind wir wieder von einem Spaziergang mit viel Humpelei zurückgekommen :pleading_face:

    Wir bremsen ihn natürlich ein. Ich halte die Leine kurz und stütze ihn leicht am Geschirr. Der TA meinte auch das moderate Bewegung dennoch wichtig ist, um die Muskulatur zu erhalten.

    Hallo ihr lieben und vielen Dank schon mal. Auch heute läuft Anton mehr schlecht als recht :weary_face: was unternehmt ihr dann, wenn ihr merkt euren Hunden geht es arthrosemässig aufgrund des Wetters schlechter. Das Wetter habe ich leider nicht änder, Sonnenschein wär auch mir viel lieber :beaming_face_with_smiling_eyes:Einen Wintermantel hat er bei Spaziergängen ohnehin immer an. Ich hatte ihm auch mal extra Hundeschuhe gekauft. Die fand er aber alles andere als toll. Soll ich es mit den Schuhen konsequenter versuchen?
    oh Mann, ich hatte wirklich so viel positives über Librela gehört und jetzt habe ich Sorge, dass Anton einer der wenigen Fälle ist wo es gar keine Wirkung zeigt. Im Moment bekommt er ja noch zusätzlich Metacam und dennoch ist bisher keine wirkliche langfristige Besserung eingetreten :loudly_crying_face: habt ihr Erfahrungen mit einem anderen Schmerzmittel als Metacam?

    Der TA hat uns auch einen Kontakt für eine Physiotherapeutin mitgegeben, die werde ich noch kontaktieren. Ich habe nur etwas Bedenken, weil er bei Schmerzen aggressiv reagiert und auch schon mal zugeschnappt hat in der Vergangenheit. Das mit dem Wetter dachte ich mir auch schon. Die Symptome haben ja begonnen bei dem aktuellen Schmuddelwetter und seitdem ist es ja seit Wochen nur noch kalt und nass draußen. Aber hat das Wetter darauf wirklich so großen Einfluss? Mir ist auch aufgefallen, dass er sich im Haus sowie auf weichem Untergrund sehr viel leichter tut. Deshalb haben wir jetzt einen Spaziergang des Tages auf die Wiese verlegt und gehen öfter in den Garten. Ich habe den Eindruck dort tut er sich leichter.

    Hallo Ihr Lieben,

    ich versuche mich kurz zu fasse. Es geht um meinen 15 jährigen Dackel Anton. Nachdem mir diesen Winter beim spazieren auffiel, das er hin und wieder seltsam läuft auf den Vorderpfoten, waren wir am 23.1. beim TA. Nach der Untersuchung stand die Diagnose Arthrose im linken Bein. Welches Gelenk exakt betroffen ist kann ich nicht sagen. Er versucht beim laufen sein linkes Bein zu schonen und macht daher eine Art „hopser“ Gang. Er bekam für eine Woche Metacam und es schien auch wirklich zu helfen zunächst. Nach 2 Tagen lief er schon deutlich besser und dann die ganze Woche gut. Freitag lief er dann plötzlich wieder um einiges schlechter. Am Freitag hatten wir dann ohnehin einen Kontrolltermin deswegen. Der TA wollte es dennoch weiter mit Metacam versuchen, sprach aber auch schon von Librela. Freitag, Samstag lief er weiterhin schlecht. Sonntag/Montag dann wieder besser. Dienstag so naja. Wir hatten dann am Dienstag ohnehin unseren jährlichen Termin beim TA zum Herzultraschall, wegen der bekannten Herzinsuffizienz. Mit dem Herz war er sehr zufrieden. Bzgl. der Arthrose haben wir uns dann entschieden es mit Librela zu versuchen. Ich solle dennoch 3 weitere Tage Metacam geben. Dienstag auf Mittwoch war er dann bei meinen Eltern, da konnte ich es selbst nicht beobachten, meine Mutter meinte aber er war sehr aktiv und ist auch ordentlich gelaufen. Heute, Mittwoch ist das laufen wieder eine Katastrophe, weswegen ich jetzt diesen Beitrag verfasse. Eben bei der Abendrunde lief er zwar schlecht, wollte aber dennoch die ganze Zeit rennen. Ich habe es bestmöglich unterbunden. Dennoch hat er nach dem Spaziergang die ganze Zeit die linke Pfote gehoben… nun ist er eben endlich zur Ruhe gekommen und eingeschlafen. Im Internet habe ich überwiegend positive Erfahrungen zu Librela gefunden. Wie seht ihr das? Muss ich dem Ganzen noch mehr Zeit geben? Ich habe Sorgen, dass auch dieser Therapieansatz ihm nicht hilft. :pleading_face: Kurz allgemein: Anton ist sonst für sein Alter fit und auch aufmerksam. Er sieht und hört zwar nicht mehr ganz so gut aber bis auf seine Herzinsuffizienz, die gut mit Vetmedin eingestellt ist bisher gesund. Er bekommt außerdem noch Karsivan, Vitamin B-Komplex, Lachsöl und ein Komplex mit U.a. Grünlippmuschelpulver, Weihrauchextrakt, Vitamin C, Curcuma usw. Er geht an sich auch wahnsinnig gern spazieren, macht Freudensprünge allein wenn ich die Leine in die Hand nehme und ich finde es so schade wenn ich merke, dass er dann dabei Schmerzen hat. Wie sind eure Erfahrungen? Kann ich ihn noch weiter unterstützen? Was hat euren Tieren bei Arthrose geholfen? Würde ihm Wärme gut tun? Liebe Grüße Franziska und Anton

    Also da so ein Ereignis sehr selten ist und es ja auch nicht sicher ist, dass es wirklich daran liegt und Anton ja auch bereits das Karsivan nimmt, dass zur besseren Durchblutung dient ist der TA sich nicht sicher, ob noch eine weitere Medikamentöse Behandlung dahingehend nötig ist (auch im Bezug auf Nutzen-Risiko…). Er spricht es aber nochmal bei der Tierkardiologin an, die regelmäßig in die Praxis kommt. Karsivan hilft ja bereits zur besseren Durchblutung.

    Anton geht es weiterhin gut. Wir waren zwischenzeitlich auch bei der Physiologin. Sie hat uns einfache Übungen gezeigt, die wir zu Hause durchführen können. Intensiveren Handlungsbedarf sieht sie nicht, da sich Anton, bis auf einen minimal schiefen Kopf, (für sein Alter) wieder sehr vital ist.

    Eine Frage liegt mir aber natürlich immer noch auf der Seele: ist es wahrscheinlich, dass Anton nach so langer Zeit der Besserung doch wieder einen Rückfall/ eine Verschlechterung erleidet. Ich meine nicht ein weiteres VS (das ist ja immer möglich) sondern das es sich doch um einen Tumor o.ä. handelt. Ich weiß ohne weitere (bildgebende) Untersuchungen kann man da keine sichere Aussage treffen, aber ich würde gerne eure Einschätzung und Erfahrungen zu solchen Fällen hören.

    Ein schönes Wochenende wünscht Anton & Franziska

    Hallo, lieb das du an uns denkst.

    Anton geht es wieder sehr gut, er ist wieder ganz der „alte“. Auch seine typische Dackelattitüde ist zurück, das hätte ich vor 3 Wochen nicht für möglich gehalten. Den Kopf hält er noch ganz leicht schief aber das ist ja scheinbar häufiger der Fall. Er nimmt weiterhin, wahrscheinlich dauerhaft, Karsivan und Vitamin B Komplex. Das Kortison wird nach Rücksprache mit dem TA nun weiter ausgeschlichen, ab Montag bekommt er noch 10 Gramm. Das Herz hört sich auch gut an, hat die Kortisontherapie wohl gut mitgemacht. Appetit hat er wieder viel, auch mit dem Durchfall hat es sich nun erledigt. Er macht auch ohne Diatab nun wieder ganz normale Häufchen. Der TA ist zufrieden und ich hoffe das es auch so bleibt und kein Rückfall mehr kommt.

    Danke für eure Unterstützung und Anteilnahme und ein schönes Wochenende wünschen Anton & Franziska

    Danke für die Anmerkung, das werde ich auf jeden Fall nochmal mit dem TA besprechen.

    Anton ist fast wieder der „alte“. Eine leichte Kopfschiefhaltung nach Rechts hat er noch.

    Die Physiotherapeutin meiner Mutter behandelt auch Pferde und Hunde, die wird ihn sich kommende Woche auch mal anschauen.

    Vermutlich eine dumme Frage, aber: wenn sich immer wieder Gerinnsel bilden, wäre dann nicht ein Blutverdünner angebracht? Oder zumindest ein Blutgerinnungsregulierer wie Vit. K1? (K1 bitte nicht einfach so geben, da es anfangs das Blut eher verdickt als verdünnt, da muss gerade in einem solch speziellen Fall der TA mit draufschauen.)

    Wir drücken Euch weiter die Daumen.

    Hallo, ein kleines Update für alle die hier mitgefiebert haben oder auch wie ich Hilfesuchende das Internet durchforsten und dieser Beitrag vielleicht weiterhelfen kann.

    Es ist jetzt genau 14 Tage nach dem „Vorfall“. Anton geht es soweit wieder gut. Wir waren nochmal bei unserem Haustierarzt. Wir werden die Medikamente so beibehalten bzw. Ab morgen das Kortison verringern und nach und nach ausschleichen. Zusätzlich bekommt er noch Vitamin B komplex und gegen den Durchfall morgens und abends ja 1/2 Tablette DiaTab. Dadurch hat sich der Stuhlgang wieder normalisiert und ich denke es wird auch wieder ohne Diatab gehen, wenn das Kortison weg ist.

    Unser TA kann auch keine These bestätigen aber auch keine Ausschließen, ob VS oder Tumor. Er hat noch eine weitere Möglichkeit ins Spiel gebracht. (Achtung ich erkläre es jetzt sehr laienhaft, so wie ich es vom TA verstanden habe.) Aufgrund seiner Herzvorerkrankung bilden sich wohl immer wieder Blutgerinnsel ähnlich wie bei einer Embolie. Diese bleiben aber normalerweise im Herzbereich, wo sie genug Platz haben und keine Probleme machen. Es kommt aber vor, dass sich diese Gerinnsel doch ihren Weg bahnen und dann in einer engeren Hirnarterie/Vene hängen bleiben. Die Symptome würden wohl auch dazu passen.

    Nächste Woche haben wir nochmal einen Kontrolltermin, um zu sehen wie Anton auf das verminderte Kortison reagiert. Wenn wir nochmal Glück hatten, war es wohl wirklich nur ein temporäres Problem. Das wär natürlich super. Danke für jeden Beitrag und ein schönes Wochenende

    Anton und Franziska