Vielleicht muss man den Staub wegpusten und das nicht "Vorratshaltung" nennen sondern irgendwie modern benennen.
Ich überlege
Ich schlage „Prepping“ vor. 😇
"Prepping" ist für mich sehr negativ belastet durch die ganzen bekloppten Amis in Tarnklamotten mit umgehängter Halbautomatik die ich bei dem Wort vor Augen habe.
Das ganze Thema ist generell eher negativ belegt, aber ich sehe es gerade eher als "interessante Herausforderung" sich zu überlegen, wie man mal eine Woche "Zusammenbruch" überstehen könnte. Es muss ja nicht der 3. Weltkrieg sein, ein tagelanger Stromausfall reicht schon. Unwahrscheinlich, aber kann mal passieren. Oder, ein sonstiger Angriff auf unsere Versorgung. Diese Perspektive nimmt dem Thema das Beängstigende. Leider schaffen die Infos der Bundesregierung die ich dazu gesehen habe, es NICHT, das Thema in un-bedrohlicher Weise zu vermitteln. Mag aber gut sein, dass ich übersensibel bin. Ich glaube, wenn man den Leuten Angst macht, machen viele eher "dicht". Mir hilft die "Spaß!" Variante. (Genauso würde ich sehr gern mal ausprobieren, wie weit ich mit einem Bürgergeld-Lebensmittel-Budget komme.)
Astronautennahrung oder tonnenweise Dosenravioli kämen für mich nicht in Frage. Ich mag lieber Sachen hier haben, die wir sowieso essen würden. Wichtig sind für mich: immer geladene Powerbanks, batteriebetriebene Taschenlampen, Kerzen, Radio, Wasser, Brot, Konserven (Obst, Gemüse). Haferflocken, Milch. Warmes Essen und Kaffee sind für mich eher "nice to have" in so einer Situation.
Einen immer halbwegs vollen Tank im Auto finde ich tatsächlich auch ziemlich wichtig.