Hi Mike,
Zitat
sind uns aber einig das er auch unseren optischen Vorstellungen entsprechen soll. Da es euch eine grosse Verantwortung ist einen Hund zu haben möchten wir in dieser Hinsicht keine Kompromisse eingehen.
Das verstehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz. Einerseits ist es euch klar, dass ein Hund zu übernehmen eine grosse Verantwortung bedeutet, aber andererseits seit ihr nicht bereit, Kompromisse einzugehen, dahingehend, dass der Hund euren optischen Vorstellungen entspricht?
Nun, die Optik sollte der letzte Grund sein, sich für einen Hund zu entscheiden.
Zumindest die Toller, die ich kennengelernt habe, stehen an Arbeitseifer den Hütehunden in nichts nach. Das heisst, der Hund will beschäftigt werden. Reicht dafür die Zeit? Bei 2 kleinen Kindern, die schliesslich auch nicht so nebenher laufen können?
Zum Thema Kinderfreundlichkeit. Kein Hund ist von Natur aus "kinderfreundlich". Wenn irgendwo steht "kinderfreundliche/familienfreundliche" Rasse, dann kannst Du das gleich mal knicken. Denn ob ein Hund kinderfreundlich wird oder nicht, hängt v.a. von seiner Erfahrung mit Kindern verschiedener Altersklassen ab. Und nicht zuletzt von den Kindern, mit denen er zusammenlebt. Das heisst, die Erziehung eurer Kinder hinsichtlich Umgang mit dem Hund ist mit der wichtigste Faktor zum Thema "Kinderfreundlichkeit". Und NICHT die Rasse.
Bei Katzen ist das so eine Sache. Zu einer hundeerfahrenen Katze würde ich durchaus einen Welpen dazu nehmen. Zu einer hundeunerfahrenen Katze würde ich einen katzenerfahrenen Hund vorziehen. Beide sprechen eine andere Sprache. Fremdsprachen lernen sich so schlecht, wenn keine der beiden Seiten zumindest annähernd weiss, wie man mit der anderen kommunizieren kann. Und es ist nun mal so, dass es genug Körpersignale, gibt, die bei Katze und Hund gleich oder zumindest ähnlich aussehen, die aber bei beiden Rassen etwas völlig anderes bedeuten.
Viele Grüße
Cindy