ja,
aber damit würde ich bei deinem Hund warten, bis ihr mit Clickern etwas mehr Erfahrung gemacht habt.
ja,
aber damit würde ich bei deinem Hund warten, bis ihr mit Clickern etwas mehr Erfahrung gemacht habt.
ZitatIn der Regel hat man meist feste Gebiete, die man mit seinem Hund regelmäßig aufsucht. Hier macht es Sinn die jeweiligen Jagdpächter zu kennen.
kann ich nur bestätigen.
Wir sind in mindestens zwei Jagdgebieten unterwegs. Und die Jagdpächter dieser Gebiete sagen ganz klar, dass sie ganz sicher nicht sofort schiessen.
Wobei der eine Jagdpächter uns dieses Jahr angesprochen hat, dass er innerhalb von 2 Wochen 2 gerissene Rehe gefunden hat. Er hat zwar eine ziemlich starke Vermutung, wessen Hunde das waren, aber wir sollen doch bitte alle auf unsere Hunde achtgeben und auch weitersagen, dass er in Zukunft in seinem Gebiet, wenn er einen Hund beim Wildern/Hetzen/Reissen ertappt, schiessen wird. Er würde es zwar nur äusserst ungern tun (hat ja selbst auch Hunde), aber seine erste Verpflichtung gilt nun mal den Wildtieren. Er hätte auch schon die Personen, deren Hunde er eben in Verdacht hat, deutlich drauf hingewiesen und hofft nun, dass nichts mehr passiert.
Meines Wissens war danach Ruhe.
Hi Elke,
wenn sie nicht versuchen, über Druck, Zwang, Gewaltanwendung zu arbeiten und euch die Ausbildung eures komplett Hundes überlassen, funktioniert das schon.
Nur, einer clickert, will versuchen über freies Formen dem Hund was beizubringen, der andere geht schlimmstenfalls mit Hau-Ruck-Methoden dran, das funktioniert nicht.
Zu Anfang ist es auch nicht gerade ideal, wenn einer versucht, den Hund über Verhaltensformen zu erziehen und auszubilden. Und der andere arbeitet nur über Locken und führen. Aber das kann Hund noch halbwegs auseinanderhalten.
Soll heissen, ihr solltet euch im Vorfeld im Klaren darüber sein, wer welche Vorstellungen über Hundeerziehung und -ausbildung hat. Und dann einen gemeinsamen Konsens finden.
ZitatBeim clickern geht es zuerst darum, dass der Hund lernt was gefordert ist. Hier also das Festhalten. Erst wenn der Hund das einwandfrei kann wird das Kommando eingeführt. Denn ein Hund der auf den Clicker hört wird zu Beginn erstens verwirrt durch das zusätzliche Kommando und zweitens nimmt er es garnicht als solches war. Er kann es noch nicht verknüpfen.
so haben wir es jedenfalls gelernt.
Der Hund soll nicht auf den Clicker hören. Der Click ist kein Kommando.
Irgendwann muss man ein Signal einführen. Die Frage ist immer "WANN".
Wenn der Hund begriffen hat, dass er das Apportel in den Fang nehmen und festhalten soll, kann man ein Signalwort dafür einführen - wenn man das möchte. Der Hund muss nicht das Apportel schon 1 min festhalten können, um das Signalwort für das Halten einzuführen. Da reichen 10-20 sec völlig aus. Hund muss nur begriffen haben, worum es geht.
cosmix
Thema Signaleinführung ->
Du hälst deinem Hund das Apportel hin, in dem Moment, in dem er das Apportel nimmt, gibst Du EINMALIG das Signalwort -> C&B.
Nach ein paar Mal zögerst Du das Click wieder raus.
Aber Hund sollte schon im Festhalten sicher sein, bevor Du das Signal einführst.
ZitatDa fällt mir ein ich bin wer der dieses Wort währenddessen ständig wiederholt so oft es geht weil ich denke hundi kapierts dann schneller-
liege ich da richtig mit?
das ist ein Trugschluß - das Wort wird dann eher eine Art Dauerbeschallung, ein Geräusch, das Hund nicht wirklich zuordnen soll. Lass es besser bleiben. Einmal sagen und gut war.
ZitatBeim mir würds nun so klingen:
"Fest,feeeeest,feiiiin,fest,feiiiin feeeeeest. . ."
Ist doch ok so,oder ganz ohne Stimmlob wegen dem Clicker?
das ist ganz und gar nicht ok so. Und das hängt nicht mit Clickertraining zusammen, sondern gilt für ALLE Ausbildungsmethoden.
Hund kapiert diese Dauerbeschallung nicht wirklich gut. Und schon gar nicht, wenn da ständig noch andere Wörter gemixt werden oder das eigentliche Signalwort in allen möglichen Varianten ausgesprochen wird.
Ein Signalwort sollte IMMER in der gleichen Weise ausgesprochen werden - gleicher Tonfall, gleicher Rhythmus.
Nicht einmal "fest" und dann wieder "feeeeeeest".
Hunde kommunizieren nur beschränkt über Laute. Deshalb ist es für einen Hund sowieso schon schwerer, Hörzeichen zu erlernen. Das muss man ihnen nicht noch dadurch erschweren, dass man ihnen die Ohren vollsülzt.
Im übrigen darf man beim Clickertraining auch mit der Stimme loben - NACH dem Click.
ZitatIch habe mir das eigentlich so vorgestellt, dass das clickern so eine Art Trainingseinheit ist, das ich mehrmals am Tag mit dem Hund mache. Also quasi, ich möchte ihm das Sitz beibringen, dann ruf ich ihn zu mir her und übe mit dem Clicker. Außerhalb dieser 5 oder 10 Minuten wird nicht geclickert.
Genau.
Natürlich kannst Du auch ausserhalb der Trainingseinheiten erwünschtes Verhalten bestätigen. Dann eben mit Lob, Spiel und, falls in erreichbarer Nähe, Leckerlies.
ZitatMuss ich wirklich den ganzen Tag den Clicker mit mir rumtragen und ständig den Hund im Auge behalten ?
Deinen Hund, sofern er ein Welpe sein wird, solltest Du schon am Anfang ständig im Auge behalten. Aber eher wegen der Stubenreinheit und nicht wegen des Clickertrainings.
Natürlich solltest Du dich dann auch bei Spaziergängen usw. immer wieder mit Welpi beschäftigen. Aber nicht pausenlos. Das kann Mensch gar nicht.
Und übrigens *ggg* Trainingseinheiten von 5-10 min sind am Anfang viel zu lange.
Viele Grüße
Cindy
Wenn dein Hund gelernt hat, das Apportel in den Fang zu nehmen, dehnst Du einfach das Zeitfenster bis zum Click aus - sprich während Hund das Apportel hält, wartest Du einfach mit dem Click.
Zunächst erst mal max. 1 sec. Dann 2-3 sec. Dann steigerst Du die ZEitdauer immer weiter.
ABER! Dabei solltest Du grundsätzlich variabel bleiben. Also nicht immer nur die Zeitdauer verlängern sondern variieren. Das könnte dann in einer Trainingseinheit so aussehen:
1 sec - 3 sec- 2 sec- 6 sec- 1 sec - 5 sec - 2 sec - 10 sec - 3 sec - 1 sec - 1 sec
Und so steigerst Du dann langsam die Haltedauer.
Zitat... Obedience ... die Übungen sind z.T kontraprotuktiv für die Uu im VPG Bereich.
was genau findest Du da kontraproduktiv?
Mal davon abgesehen, dass ich bisher den Leuten, die vom VPG kamen, so einige Unsitten abgewöhnen musste und immer noch muss, sehe ich nicht wirklich was Kontraproduktives.
OK, die Obi-Leute sind idR penibler was die Ausführung betrifft, die VPG-LEute wollen eher eine triebigere Ausführung sehen, auch wenn die Perfektion da dann idR etwas leidet.
Aber sonst?
Zitat3. Den Hund auf den Füßen stehen lassen.
kann als "Bedrängen des Hundeführers" ausgelegt werden und Punkte kosten.
ZitatAußerdem landet er mit eine kleinen Sprung , welches recht elegant aussieht
Wenn's klappt ja.
wenn man einen grobmotorischen Trampel hat, der weder rechtzeitig bremst noch sich beim Springen richtig taxiert, führt das recht schnell zur Erheiterung der Umstehenden ![]()
Nur für den HF ist das dann eher
:x
so von wegen Standschwierigkeiten, Flugstunden (des HF) und ähnlichem.
Aber wie Du schon festgestellt hast, das Ganze ist problematisch und nicht einfach mit "Variante 1, 2 oder 3" zu lösen. Und deshalb bin ich froh, dass ich bei meinen Hunden keinen Vorsitz mehr brauche und mir demzufolge auch keine Gedanken über das WIE mehr machen muss
. Und das, so die PO will, auch nie wieder.
ZitatIch halte ihm einen Stab hin und er starrt einfach nur mich an und reagiert einfach gar nicht auf den Stab. Was mach ich falsch?
vermutlich wartet er auf ein Signal von Dir, was er tun soll, was Du von ihm willst. Typische Reaktion von Hunden, die erst mal anders ausgebildet wurden. Auch wenn sie selbst eigentlich noch recht jung sind und noch nicht viel gelernt haben.
Ich würde es machen wie Daniela beschrieben hat ... Target LEICHT bewegen und bereits den ersten Blick, selbst wenn es nur ein halber Blick ist, in Richtung Target mit Click bestätigen.