Beiträge von yane

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    Ein isolierter Hund ohne Kontakt zu Artgenossen ist also Natürlich. Wusste gar nicht das es Einzelrudel gibt :schockiert:

    völlig fremde Hunde, die sich gerade eben mal so treffen, sind KEIN Rudel.

    Hunde, die sich mehr oder weniger regelmässig zum Gassi gehen treffen, aber nicht miteinander leben, sind KEIN Rudel.

    In freier Wildbahn würden Hunde, die kein Rudel miteinander bilden, auch nicht so ohne weiteres miteinander spielen. Warum also sollten das Hunde, die mit Menschen leben unbedingt müssen?

    Meine Hunde dürfen auch nicht mit jedem Hund einfach mal so spielen. Dazu muss ich den Hund kennen. Meine Älteste mag sowieso keine fremden Hunde. Sie hat ihre ganz ganz wenigen Hunde, mit denen sie spielen will. Und gut ist.
    Meine Mittlere würde schon mit anderen Hunden spielen. Das was sie unter "spielen" versteht. Nur finden das viele andere Halter auf einmal gar nicht mehr witzig, wenn ihr Schnuckiputzi dann auf einmal von 25 kg Haut, Knochen und Muskeln über den Haufen gerempelt wird.
    Meine Jüngste spielt auch nicht mit jedem. Nur mt Hunden, die etwa ihre Grösse haben. Und seitdem sie einmal im Fang eines 5x so schweren Hundes hing, hat sie bei grösseren, fremden Hunden einfach auch Angst. Was dann wiederum dazu führt, dass meine Mittlere meint, ggf. dazwischen gehen zu müssen, wenn ein grösserer fremder Hund die Kleine etwas bedrängt.
    Was dann wiederum ganz schnell zu äussert unschönen Situationen führen kann.
    Und ehrlich gesagt, habe ich keinen Bock, ständig Erklärungen abgeben zu müssen, warum meine Hunde jetzt gerade im Moment nicht dazu gezwungen werden, mit anderen Hunden zu spielen. Also kommt auf entsprechende Anfragen idR auch ein kurzes, knappes Nein. Wenn das arrogant ist, bitte, das stört mich nicht weiter.

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    Der Hudn muss sich nun entscheiden, sitzt er gerade vor oder kommt er direkt. weisst Du nun, was ich mit Konflikt meine?

    Den Konflikt kann man sich auch herbeireden.

    Meine Hunde lernen die Abschlussposition, sei es Grundstellung, sei es Vorsitz. Und sie lernen, diese schnell einzunehmen. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn Hund in gerader Linie zu mir ist, wird er immer schnell und gerade reinkommen. Aber ich sein Mensch, ich machen Fehler. Und darunter auch den, nicht immer 100% gerade vom Hund wegzugehen. Was dann wieder die Auswirkung hat, dass ich eben NICHT 100% in gerader Linie zum Hund stehe. Korrigieren darf ich nicht, wenn ich mich umgedreht habe, da das ein Verändern der Position wäre. Also? Wenn ich leicht schräg zum Hund stehe, muss Hund, wenn er in "gerader" Linie zu mir kommt, entweder schräg vorsitzen. Oder Hund muss gelernt haben, sich korrekt auszurichten.

    Völlig logische Überlegung. Und überhaupt nicht kontraproduktiv zu schnellem und direktem Kommen.

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    Ich gehe immer davon aus, dass der Hund eine Chance haben soll zum fehlerfreien Lernen. Deshalb mache ich es dem Hund nicht unnötig schwer.

    Deswegen langsamer Aufbau. Und nicht schon in der dritten Trainingseinheit aus 20 m abrufen.

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    Zur Ergänzung von schnauzermädel: eine Ursache für schräges Vorsitzen kann auch sein, dass Du nicht gerade vor Deinem Hund stehst. gehst Du schräg weg und kommt er auf direktem Weg zu Dir (soll er ja), läuft er schräg auf Dich zu und sitzt dann auch schräg vor.

    ME ist das ein Ausbildungsmangel.

    Sollte ich jemals wieder einem Hund korrekten Vorsitz beibringen wollen, wird Hund selbstverständlich lernen, sich an mir korrekt auszurichten. Selbst wenn er aus einem Winkel von 180° oder sonst was ins Vorsitz kommt. Genauso handhabe ich das mit der Grundstellung auch. Hund lernt nicht nur, in gerader Linie in GS zu kommen, sondern aus jeder Ecke, jedem Winkel und jeder Position zu mir.

    Shiera
    ich würde Vorsitzen zunächst mal in einem schönen, tiefen Sessel üben. Oberkörper weit zurückgelehnt, Beine weit nach vorn ausgestreckt. So richtig schön in den Sessel reingefläzt. Und dann Hund zwischen die Beine kommen lassen und Kopf auf Bauch legen. Da gibt es Futter.
    Das würde ich mindestens zwei bis drei Wochen machen. Dabei langsam die Beine enger so dass Hund irgendwan nicht mehr anders kann als gerade.

    Zu Anfang den Hund nur ganz gerade reinkommen lassen. Auch erst mal ohne grossen Abstand. Hund sollte sich schon zwischen deiner "Beinbegrenzung" befinden. Mit der Zeit den Abstand vergrössern. Und wenn das klappt, Hund seitlich zu Dir absetzen, so dass er um deine "Beinbegrenzung" rum und sich gerade ausrichten muss.

    Sobald das kein Problem mehr ist, langsam aufrichten (ich hoffe, Du hast gute Bauch und Oberschenkelmuskeln :lachtot: ). Mit "Langsam" meine ich langsam. Also nicht von jetzt auf gleich aus dieser hingefläzten Position völlig gerade aufstehen. Sondern erst mal besser aufgerichtet sitzen, dabei Oberkörper auch noch etwas zurücklehnen. Auf dem Hundeplatz bsp. gegen die Versteckwände (wenn man sie schon zu sonst nichts mehr braucht, dafür kann man sie immer noch gut nutzen) lehnen und Beine etwas vorstellen.
    Und dann langsam ins Stehen übergehen. Und dabei immer wieder auch trainieren, dass Hund von seitlich rankommt und sich gerade ausrichten muss.

    Dauert vielleicht länger als die Standardnormalversion mit immer gerade reinkommen lassen. Dafür hast Du einen Hund, der genau weiss, was er tun soll. Nämlich gerade vor Dich hinsetzen.

    Mit Apportel würde ich genauso wieder bei Null anfangen. Geht dann aber idR etwas schneller.

    Hi Tamara,

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    Der neue Laptop kommt dann auf jeden Fall aus einem Computerladen wo man sich seine Komponenten und Betriebssysteme aussuchen kann ...

    Meine Desktop-Rechner habe ich mir alle nach eigenen Wünschen zusammenstellen lassen. Und trotzdem hatte ich beim zweiten einen Defekt im Motherboard. Der Rechner lief ne Zeitlang und dann stürzte das Teil komplett ab und nichts ging mehr. Von Anfang an. Nach ein paar Tagen zurückgebracht - Board ausgetauscht und dann lief's. Aber ärgerlich war's trotzdem.

    Soll heissen, Du kannst auch bei einem guten Computerladen und selbst ausgewählten Komponenten nicht sicher sein, dass alles reibungslos funktioniert.

    Viele Grüße
    Cindy

    sithi,
    was erstaunt Dich daran so?

    Hast Du wirklich geglaubt, dass diejenigen, die diese "Designer Dogs" produzieren, das aufgrund edler Ideale tun?

    Es gibt Züchter, die ganz gezielt "Mischlinge" züchten, rein um die Gebrauchseigenschaften der entstehenden Hunde zu verbessern. Dazu zählen bsp. die ganzen X-Mechelaar oder X-Herder. Wie schon der Name sagt Malinois bzw. Herder gemischt mit irgendwas.
    Aber an diese Hunde kommt man als normalsterblicher Hundehalter nicht ran. Das sind Hunde, die dann quasi rein für den Dienstgebrauch gezüchtet werden. Evtl. noch für KNPV. Die werden dann auch nicht mit Wucherpreisen an den Meistbietenden verscherbelt.

    Der Ursprung der Labrador-Pudel-Kreuzung war ein ähnlicher Gedanke.
    Sowohl LAbrador als auch Grosspudel wurden und werden als Blindenführhunde eingesetzt. Nun hatten die Inhaber einer Blindenführhundschule (soweit ich weiss, mit angeschlossener Zucht) in Australien die Idee, dass sie, wenn sie Labbi und Pudel kreuzen (zwei Rassen, die sich verhältnismässig ähnlich sind und die beide ihre Fähigkeiten als Blindenführhunde bewiesen haben) miteinander zu kreuzen, dann vielleicht Hunde rausbekommen könnten, die zwar das kurze Labbi-Fell haben, aber mit der "hypoallergenen" Proteinstruktur des Pudels. Sprich, Ziel war ein Blindenführhund, der, wie der Pudel, für die meisten (nicht alle) Allergiker recht gut geeignet, aber wie der Labbi ein recht pflegeleichter Hund ist. Ggf. noch das geringe Haaren des Pudels dazu. Um damit dann auch wohnungsmässig wenig Pflegeaufwand zu haben.

    Die Idee war löblich. Das Experiment schlug fehl. Die Nachkommen waren vom Pflegeaufwand her nicht anders als kurzgeschorene GPs. Aufgrund der Fellstruktur der Mischlinge war der Pflegeaufwand teilweise noch grösser. Das "nicht haaren" war ebenfalls nicht gegeben. Und die Ausbeute an "hypoallergenen" Hunden war auch nicht wirklich konstant. Das Ganze wäre vermutlich längst in Vergessenheit geraten, wenn nicht die ganzen Backyardbreeder, Puppy Mills etc. drauf angesprungen wären.
    Da diese Mischlinge keine anerkannte Rasse sind, gab es keinen Zuchtverband mit Vorschriften, Regeln etc., die man hätte einhalten müssen. Die "Entstehungsgeschichte" ist so rührselig und schmalztriefend, dass sich die Leute davon wohl angezogen fühlen.
    Ist doch ideal für Vermehrer. Da kann keiner fragen "warum hat der Hund keine anerkannten Papiere von dem und dem Verband?" - neue Rasse, noch nicht anerkannt, ABER ...... . Hier ein bischen Werbung, da ein Promi mit Labbi-Pudel-Mix, neue Rasse, blablabla.

    Und schon rollt der Rubel, oder wohl besser zuerst der Dollar und jetzt auch der Euro.


    suhei
    solltest Du wirklich beabsichtigen, deine Hündin mal decken zu lassen, dann solltest Du vorher folgende Krankheiten abklären:
    HD, ED, erbliche Augenerkrankungen (nachfragen für beide Rassen), wegen des Pudelanteils noch SA, MA, JRD, vWD, thyreoidale Dysfunktion. Beim Labbi kenne ich mich nicht aus, was da noch so alles rumspuken könnte.
    ist natürlich ein ordentlicher Kostenfaktor. Mit mehreren Hundert Euro musst Du da schon rechnen. Aber Du willst ja wohl wenn, dann das ganze zumindest halbwegs seriös und ordentlich machen.

    Hi,

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    Wie kommen die nur darauf :???:

    na wie wohl? Man mixe zwei verschiedene Rassen, womöglich noch mit Individuen, die aufgrund zuchtausschliessender Fehler (bsp. fehlenden Zähnen, HD, diverse Erbkrankheiten) keine Zuchtzulassung im jeweiligen Rassezuchtverband erhalten hätten, gebe dem Mix nen mehr oder weniger wohlklingenden Namen und fertig ist der "Designer Dog", den man dann teuer als "Rassehund" verkaufen kann.

    Zitat

    Sie ist halt eine Mischlingsdame meiner Meinung nach.

    Genau. Ein Mischling, der idR durch das etwas längere, mehr oder weniger harsch-struppige Fell sehr gefällig/süß/knuffig aussieht. Es spricht ja nichts dagegen, sich so einen Mischling aus dem Tierheim oder aus einem echten Uups-Wurf zu holen. Nur diese Mischlinge auch noch absichtlich zu produzieren und für teuer Geld verkaufen - DAS ist das, was übel ist.

    sithi

    warum diese Mischlinge gesünder als die Ausgangsrassen sein sollen, entzieht sich meinem Verständnis.

    Mir ist bsp. bekannt, dass zumindest ein Grosspudel in D in die Labradoodle-Vermehrung gekommen ist, der aus Linien stammt, von denen man inzwischen weiss, dass da SA und MA vererbt wird. Beides Erkrankungen, deren Träger man derzeit leider nur dadurch nachweisen kann, dass Nachkommen erkranken.

    Und ich bezweifle, dass die Labradoodle-Vermehrer, die diesen Hund in ihrer Produktion einsetzen, auf ihn und die Nachkommen in ihrer Vermehrung verzichten werden. Falls sie sich überhaupt die Mühe machen, in Bezug auf Erbkrankheiten usw. bei den einzelnen Hunden auf dem Lauffenden zu bleiben.

    Also besteht durchaus die Gefahr, dass in absehbarer Zeit, äusserst kranke Doodle-Mischlinge durch die Lande ziehen.

    Hi zusammen,

    kommt wahrscheinlich auch darauf an, woher das Laptop ist. Aber nachdem ich mich zu dem Thema auch ein bischen schlau gemacht und Leute gefunden hatte, die auf einem HP dvg Laptop Dualbootsysteme mit Vista und XP eingerichtet haben, sollte es wohl möglich sein, XP zu installieren. Notfalls dann eben Dualboot :p .

    Schlimmstenfalls frimmele ich mir wieder ein Dualboot-System mit Linux zusammen. Das sollte auf jeden Fall machbar sein. Also, wenn ich denn mal irgendwann für Wochen offline bin, liegt es daran, dass das mit dem Dualboot doch nicht so ganz klappt :motz: .

    Viele Grüße
    Cindy

    hmmm, also mein Schwager meinte, das sei kein Problem, XP zu installieren, wenn vorher Vista gelaufen ist. Und da er Fachinformatiker ist und täglich mit Installationen und Administrationen zu tun hat, gehe ich mal davon aus, dass er weiss, wovon er redet.

    Bei mir ist es übrigens gerade umgekehrt. Ich habe jetzt seit etwa drei Wochen einen neuen Laptop. Mit Vista, was ich eigentlich gar nicht wollte. Aber die Business PCs mit XP waren mir dann doch zu teuer. Zumindest wenn ich die Info habe, dass es kein Problem sei, Vista runterzuschmeissen und XP drauf zu installieren und ich für meinen alten Rechner ne richtige XP-Lizenz habe, keine OEM-Version.

    Und was soll ich sagen, GIMP, das bei meinem XP-Laptop permanent abgeschmiert ist, Blue Screen inklusive, läuft tadellos. Photoshop habe ich noch nicht probiert. Habe sowieso nur die "Schmalspurversion" davon. Und benutze prinzipiell lieber GIMP.

    Mit Spielen ist das so eine Sache. Schätze auch mal, dass es da Probleme gibt. War ja schon beim Wechsel 98 zu XP so, dass viele Spiele nicht mehr liefen. Für die Bekanntesten gab/gibt es Patches. Allerdings läuft ja XP noch auf dem grossen Desktop-Rechner. Insofern werde ich wohl mal Vista ne Zeitlang ausprobieren.