Beiträge von yane

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    Ich hasse nur die Leute die an einem Vorbeiheizen, vorher keine anstalten machen zu bremsen bis mein Hund bei mir ist.

    seltsam, das macht bei mir keiner, die bremsen alle ganz gewaltig runter und halten notfalls sogar an, bis meine Hundis bei mir sind :D .

    Könnte vielleicht daran liegen, dass ich penetrant mitten auf dem Weg stehenbleibe, bis ich meine Hunde bei mir habe :???:


    Und ansonsten, ja diese "Feiertags-Spaziergänger" gibt's hier auch zu genüge. Einfach nicht drüber aufregen, lohnt sich nicht.

    Na ja, einige sind vielleicht auch sonst zu völlig anderen Zeiten unterwegs. An Sonn- und Feiertagen kann ich mir bsp. Spaziergehzeiten erlauben, die gehen unter der Woche nicht. Da könnte auch jemand auf die Idee kommen, dass ich nur dann mit Hund unterwegs bin.

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    Wenn ich "Sitz" rufe wenn sie ein Stück von mir entfernt ist kommt sie brav angelaufen und setzt sich vor mich

    Klar, exakt so hat sie es ja auch gelernt. Bevor Du überhaupt an Sitz auf Entfernung denkst, probier mal folgendes aus und beobachte genau, was passiert:
    - Dena steht seitlich links von Dir, Du sagst "Sitz" (wohlgemerkt, sie soll NICHT in Fußposition stehen, sondern einfach irgendwo links an deiner Seite mit max. 50 cm Abstand)

    - Dena steht seitlich rechts von Dir, Du sagst "Sitz", auch max. 50 cm Abstand

    - Dena steht hinter Dir, bzw. Du mit dem Rücken zu ihr und sagst "Sitz"


    setzt sie sich jeweils schnell und zügig auf dein erstes Wortsignal hin, oder braucht sie Hilfe in Form weiterer Signale bzw. Handzeichen?

    Marula

    alte Rassen, Rassen die in ihrer derzeitigen Form teilweise bereits seit Jahrhunderten bestehen sind u.U. auch von dieser Regelung ausgenommen. Bin mir da jetzt nicht ganz sicher.

    Und Du darfst eines NICHT vergessen. Jetzt mal hinsichtlich der Windhunde. Du redest von Windhunden in DEUTSCHLAND. Das ist irrelevant. Meines Wissens gibt es keine Windhundrasse, die deutschen Ursprungs ist. Oder liege ich da falsch?
    Diese Zahlen müssen für die Anerkennung erbracht werden. Wenn der Azawakh in seiner Heimat schon lange gezüchtet wurde, und dort die Zahlen erbracht werden, dann passt das schon. Wenn eine FCI-anerkannte Rasse in einem Land neu gezüchtet wird, weil eben die betreffende Person der erste in dem Land ist, der diese anerkannte Rasse züchtet, muss er nicht mit dem kompletten Satz an Tieren für die Anerkennung der Rasse loslegen. Schliesslich ist die Rasse bereits von der FCI anerkannt.

    BTW, da fällt mir ein, ich bin mir nicht mal sicher, ob es nicht sogar 10 Generationen sein müssen.

    Vor ein paar Jahren haben wir daran gearbeitet, die Farbe "rot" beim Pudel anerkennen zu lassen. Ich habe damals einen Teil der Übersetzungen ins Deutsche gemacht und auch mitgeholfen, die Ahnentafeln der damals vorhandenen "roten" zusammenzustellen. Wir haben für jeden Hund ein Zehn-Generationen-Pedigree ausgearbeitet. Schätze mal, man kann sich vorstellen, was das für ne Arbeit war. V.a. da die Ahnen ab der 4./5. Generation idR über alle Kontinente verstreut waren.

    Hi Gaby

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    Ein Glück, daß ihr alle nicht alt werdet!

    Mit völligem Unverständnis über soviel Arroganz

    meine Tante hatte ihr ganzes Leben DSH und Berner Sennenhunde. Also alles recht grosse, schwere Hunde. Nachdem der letzte Berner im Alter von fast 14 Jahre gestorben war, stellte sich die Frage "nochmal Hund oder nicht". Sie hat sich mit Anfang 70 nochmal für einen Hund entschieden - einen Zwergpudel - klein, leicht, händelbar auch wenn man vielleicht in 10-15 Jahren gehandicapt ist und nen grossen Hund kraftmässig nicht mehr halten kann. Zur Zeit ist sie noch fit, fitter als so mancher 50-60jährige. Und für den Fall, dass Hund sie überleben sollte, ist auch gesorgt.

    Klar weiss man nicht immer, was wie dahintersteckt. Aber andererseits muss ich mir doch überlegen, ob ich einem Hund gewachsen bin, wenn ich mit diesem Hund in die Öffentlichkeit gehe. Und es kann mE NICHT sein, dass alle anderen vom Erdboden verschwinden, sprich sich unsichtbar machen müssen, nur weil jemand nicht die Kraft hat, seinen Hund zu halten. Das hat nichts mit dem Alter der betreffenden Person zu tun. Das gilt auch für einen 30-40jährigen, wenn sich dieser einen Hund anschafft, dem er körperlich nicht gewachsen ist und dessen Grunderziehung er vernachlässigt.

    Viele Grüße
    Cindy

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    1. Was könnten Rassekenner aus dieser Verpaarung als Zuchtziel nennen?

    Gebrauchshund als Jagdapportierhund.

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    2. Warum (abgesehen vom finanziellen Aspekt) ist gerade diese Zucht
    so umstritten?

    weil es keine Zucht ist und die Art und Weise, wie diese Mischlinge vermarktet werden alles andere als seriös ist.

    Das ursprüngliche Zuchtziel war eine reine Gebrauchskreuzung, kein "Familienhund" oder sonst was in der Art. Sondern eine reine Gebrauchskreuzung zum Kombinieren bestimmter Eigenschaften der Ausgangsrassen um den "idealen, allergikerfreundlichen Blindenführhund" zu erhalten. Also einen Arbeitshund, einen Gebrauchshund.

    Das hat leider so nicht funktioniert und damit wurde die eigentliche Gebrauchszucht weitestgehend wieder eingestellt.

    Denn leider sind Hunde keine Erbsen. Man kann nicht einfach einen kurzhaarigen, stark haarenden, nicht gerade allergikerfreundlichen Labrador mit einem wollhaarigen, "nicht" haarenden, relativ allergikerfreundlichen Pudel verpaaren und erhält dann einen kurzhaarigen, nicht haarenden, allergikerfreundlichen Blindenführhund.

    Die beiden Rassen wurden durchaus auch deshalb ausgewählt, weil sie von den Eigenschaften her recht ähnlich sind. Beides Wasserapportierer, also Jagdhunde, die v.a. nach dem Schuß arbeiten. Wobei beide Rassen idR trotzdem einen recht hohen Spiel- und Beutetrieb mitbringen, was ja für die Ausbildung zu einem Gebrauchshund ideal ist. Bei beiden Rassen gibt es Linien mit mehr und mit weniger stark ausgeprägtem Jagdtrieb.
    Beiden Rassen sagt man eine gewissen "Menschenfreundlichkeit" nach. Der Grosspudel hat im allgemeinen noch ein relativ intaktes Sozialverhalten, sprich er wird im Laufe des Erwachsenwerdens etwas reservierter im Verhalten, während der Labrador idR zeitlebens "everybody's darling" bleibt. Betonung auf "idR" - die Bandbreite der individuellen Eigenschaften ist natürlich bei beiden Rassen genauso gegeben, wie bei allen anderen Rassen.

    Im Grunde genommen also zwei Ausgangsrassen, die sich sehr ähnlich sind - sie neigen sogar dazu, die gleiche Sprungtechnik zu haben :/ (und das ist jetzt nicht positiv gemeint).
    Könnte aber, wenn man das so betrachtet, vielleicht daran liegen, dass diese Sprungtechnik bei einem Wasserjagdhund die "idealere" ist?????? Müsste mal darüber nachdenken.

    Also wie geschrieben, die gewünschte Gebrauchsfähigkeit, sprich das gewünschte Zuchtziel, wurde nicht erreicht.

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    3. Gibt es eine Doodle-Art, die bereits von einem Verband anerkannt ist?

    Definiere "Verband".

    Die Doodle-Mischlinge und generell alle Designer Dogs sind von seriösen, weltweit anerkannten Zuchtverbänden wie der FCI, dem AKC, CKC (dem Canadian Kennel Club, nicht dem "Dissidenzverband", der sich mit der gleichen Abkürzung "schmückt"), KC usw. nicht anerkannt.

    Aber da ja grundsätzlich die Möglichkeit besteht, einen eigenen Verein/Verband zu gründen, gibt es natürlich Verbände, die diese Designer Dogs anerkennen, also extra dafür gegründete Verbände, damit man sagen kann "seht her, wir sind in einem Zuchtverband, wir sind anerkannt".

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    4. Wenn nein. Warum nicht? Wenn ja, warum nur diese Art?

    Weil sie die Voraussetzungen der "Rasse" nicht erfüllen. Und zur Anerkennung etwas mehr gehört als nur mal ein paar Generationen Doodle-Mix mit Doodle-Mix zu verpaaren.

    Wenn ich das richtig weiss, braucht es bsp. bei der FCI mindestens 8 Linien, die unabhängig voneinander sind. Also mindestens die letzten 5 Generationen absolut keine gleichen Ahnen haben. Kann auch sein, dass es mehr Generationen sind. Ich werf das mit den Generationen immer wieder durcheinander.
    Dann müssen mindestens 1000 Tiere in einem Zuchtbuch eingetragen sein. Und zwar Tiere, die NICHT durch Kreuzung der Ausgangsrassen entstanden sind, sondern ebenfalls bereits mehrere Generationen Vorfahren haben, die "rein" gezüchtet wurden.
    Dann müssen die Produzenten dieser "Rasse" erst mal einen FCI-Landesverband finden, der die Rasse zumindest national anerkennt.

    Und damit wären wir bei der ersten grösseren Hürde. Die rein technischen Geschichten wie mindestens 8 unabhängige Linien, 1000 eingetragene Tiere usw. sind ja nicht mal so tragisch. Braucht halt Zeit, Planung und entsprechend Aufwand.

    Aber für die nationale Anerkennung bei einem Landesverband braucht es einen stimmigen Standard, ein vernünftiges Zuchtziel und last but not least die Zustimmung der Mitglieder des entsprechenden Landesverbands. Und da dürften die jeweiligen Pudel- und Labrador-(bzw. allgemein Retriever)-Verbände auch noch ein paar Takte mitreden.

    Tja und selbst wenn ein Landesverband eine "Rasse" national anerkennt, dann heisst das noch lange nicht, dass die FCI als Ganzes diese Rasse anerkennen muss. Denn die gleichen Hürden von wegen Standard, Zuchtziel, Zustimmung der Mitglieder usw. muss auch nochmal bei der Anerkennung durch die FCI "durchlaufen" werden.

    Im Prinzip ist es bei den anderen Verbänden wie AKC, CKC usw. ähnlich.

    Vor Jahren/Jahrzehnten war es meines Wissens wohl leichter, neue Rassen anerkennen zu lassen. Aber die Verbände haben dazu gelernt. Und damit nicht jeder Hinz und Kunz, der sich über eine Bestimmung im Standard "seiner" Rasse ärgert, mal eben hergehen und eine "neue Rasse" kreiieren kann, wurden die Bestimmungen in den letzten Jahren/Jahrzehnten immer weiter verschärft.

    Dagmar

    mir geht es da wie Murmelchen. Es gibt genügend Hunderassen, die ich hässlich finde - na und, muss ich mir ja nicht anschaffen. Und zeitweilig ändert sich auch der Geschmack. Ich kann mich erinnern, dass ich vor 15 Jahren über Windhundartige gesagt habe "mein Gott wie häßlich diese mit Haut überzogenen Knochengestelle sind". HEute finde ich die meisten dieser Hunde sehr grazil, elegant und überhaupt nicht mehr hässlich.
    Kaufen würde ich mir trotzdem vermutlich keinen.
    Denn, auch da stimme ich Murmelchen zu, zunächst muss mir das Aussehen gefallen. Und daraus dann suche ich mir die Rasse mit den Eigenschaften, die am besten zu mir passen.
    Es gibt viele Hunderassen, die mir gefallen würden, die ich aber aufgrund ihrer Eigenschaften nicht halten würde. Andererseits würde ich mir auch keinen Hund halten, der mir nicht gefällt, nur weil die Eigenschaften passen.

    normalerweise sollte man nicht so extrem nach seinem Hund schauen. Schon gar nicht sich halb umdrehen, wie Du das bsp. beim "Sitz aus der Bewegung" auf dem Bild machst ;)

    Aber fang jetzt nicht an, vor lauter "oh soll man nicht machen", geradeaus zu starren. Da dein Hund gewöhnt ist, dass Du zu ihm schaust, braucht er das vermutlich auch. Also, wenn Du dieses "ansehen" abbauen willst, dann langsam. nicht auf einmal.

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    Was soll ich mit einem wunderschönen Jagdhund

    und dann kaufst Du dir einen Labrador-Pudel-Mischling? :lachtot:

    ja klar doch, ist doch völlig klar, dass zugesicherterweise keinen Jagdtrieb drin haben.

    Oh Mann, damit bestätigst Du mal wieder exakt meine Ansichten über diese ganze Doodle-Mischlings-Interessenten


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    Lucys Eltern und Geschwister haben alle dieselbe Fellstruktur und ähnliche Eigenschaften (soweit ich das aus Berichten der anderen Besitzer lesen kann)

    jo klar, soooooo gross sind die Unterschiede im Wesen zwischen Pudel und Labrador nun ja nicht gerade, als dass man bei den Mischlingen daraus nicht halbwegs sagen kann, was da wesensmässig rauskommt.

    Der Labbi ist im allgemeinen menschenfreundlicher, der Pudel je nachdem etwas reservierter und hat ggf. noch relativ starken Schutztrieb drin. Aber das sind durchaus auch individuelle Unterschiede innerhalb einer Rasse. Dass Mischlinge zweier relativ ähnlicher Rassen (wesensmässig) auch relativ ähnliche Eigenschaften haben werden, dazu braucht es kein Biologie-Studium.


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    ich denke, wenn man sich mit der Zucht aus Australien beschäftigt, kann man viel positives erkennen, was hier in D häufig untergeht.

    Was denn? Dass die Australier noch besser im Vermarkten ihrer Mischlinge sind als die Deutschen? Glaube ich sofort.


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    Lucy ist nun 2 Jahre und hat sich der Beschreibung nach entwickelt (Zufall oder dem Standard-entsprechend???) ich denke es sind erreichte Zuchtziele!

    :gott:

    JA - erreichte Zuchtziele der PUDEL- und LABRADORzüchter.

    Ist doch echt einfach als Doodle-Vermehrer, sich mit fremden Federn zu schmücken.

    SÄMTLICHE, aber auch wirklich ALLE Eigenschaften, die den Doodle-Mischlingen angedichtet werden, treffen auch auf die Ausgangsrassen zu - grosse Kunst, da dann von "erreichten Zuchtzielen" zu schwafeln.


    flying paws

    Zuchtziel - man liest es doch - KEINES.
    Gebrauchseigenschaften - KEINE
    Gewünschte Eigenschaften - sind alle schon in den Ausgangsrassen vorhanden - wo also gibt es da noch ein Zuchtziel? :???:

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    Im Inet gibts zu mindest einige Pro-Vegane-Hundernährung-Seiten.

    Im Internet gibt es auch mehr als genug "Pro-Kreationismus"-Seiten ......

    das ist absolut KEIN Grund, einen Fleischfresser vegan zu ernähren. Genaugenommen erfüllt vegane Ernährung bei einem Fleischfresser den Tatbestand der Tierquälerei.

    Schätzungsweise gehört er auch zu der Sorte Mensch, die darüber schimpfen, dass Rinder mit tierischem Eiweiss gefüttert werden? Dann soll er sich mal über Heuchelei und Bigotterie Gedanken machen. Denn Pflanzenfresser v.a. mit tierischem Eiweiss zu ernähren ist vom Grundgedanken her keinen Deut anders als Fleischfresser vegan zu ernähren.
    Vom biologischen Standpunkt aus ist ersteres sogar noch vertretbarer als letzteres, da Rinder aufgrund der Besonderheiten ihres Magen-Darm-Trakts in der Lage sind, tierische Eiweisse problemlos zu verwerten. Im Gegensatz zum Fleischfresser mit pflanzlichem Eiweiss.

    Könnt ja mal den Versuch machen .... füttert Hundi zwei Wochen lang vegan und zwei Wochen lang bekommt er richtig vernünftiges Hundefutter, so was wie fleischige Knochen usw.

    Und dann setzt ihm mal beides vor ..... 98% aller Hunde würden den fleischigen Knochen vorziehen

    Viele Grüße von meinen Hundis,
    die sich nachher auf ein schönes, leckeres Stück Rehrücken stürzen dürfen *leckerleckerschleck*
    und von veganer Ernährung so rein gar nichts halten