Beiträge von yane

    Hallo Hilde,

    das liest sich doch richtig gut.

    Zitat

    Etwas beschämt bin ich schon, dass mir das Fehlverhalten von uns Allen selber nicht aufgefallen ist.......

    *lol* manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

    Ich gehe jede Wette ein, dass es jedem hier schon mal so gegangen ist, dass das Brett vor dem Kopf besonders gut festgenagelt war und man sich hinterher :datz:

    ehrlich gesagt, wenn man für einen Neuaufbau einer verhunzten Übung keine Zeit hat, sagt mir das, dass es für den angestrebten Prüfungstermin zu früh ist.

    Denn seien wir ehrlich, einen intelligenten Hund kann man nur bedingt austricksen. Und nichts anderes ist das mit dem "so tun als ob Sicherungsleine" dran wäre - Austricksen.

    Würde bei meinen Hunden genau 1x funktionieren.

    Zitat

    Aber Obedience ist eben auch der Weg, nicht nur das Ziel.

    Eben. Und darum lasse ich mir und v.a. meinen Hunden auch die Zeit, das richtig zu lernen.

    BTW ich brauche die 30 m. Vielleicht nicht ganz, aber meine Hunde kommen nicht ins Vorsitz, die kommen gleich in GS. Und wenn sie das richtig können, schlage ich drei Fliegen mit einer Klappe - Fußgehen, Abrufen (Herankommen) und das Abrufen bei der O3 aus der Box. Letzteres deshalb, weil Hund gelernt hat, die Position am Bein selbständig korrekt einzunehmen.

    kommt halt immer drauf an, was man unter "perfekt" versteht.

    Für mich kann ein Hund die Grundstellung perfekt, wenn er aus 30 m Entfernung quer über den Platz schräg zum Hundeführer quasi fast noch um den HF rum die Grundstellung korrekt einnimmt. 100% korrekt, nix leicht schräg oder so, kein Andocken, exakt korrekte Höhe. Und zwar bei 98 von 100 Ausführungen.

    Und da bin ich mir ziemlich sicher, dass das mit Clicker nicht in 1-2 Wochen machbar ist.

    Also, sollte man bei Fragen nach Zeitangaben immer auch fragen, was der Einzelne darunter versteht.

    Eines sollte allerdings klar sein. Grundsätzlich sollten Antibiotika mindestens über 5-7 Tage gegeben werden. Auch wenn ein bestimmter Erreger dagegen resistent ist. Ggf. sind noch andere Erreger im Spiel, gegen die das AB wirksam ist. Wenn dann das Antibiotikum zu früh abgesetzt wird, könnten diese Erreger ihrerseits Resistenzen ausbilden, da sie zwar Kontakt mit dem AB hatten, aber nicht genügend um abgetötet zu werden.

    Das ist bsp. mit ein Grund, warum man auch in der Humanmedizin die ABs, die man verordnet bekommt, wirklich bis zum Ende nehmen soll. Und nicht "ach, jetzt habe ich 2 Tage was genommen, Schnupfen ist weg, also lass ich die ABs auch weg".

    Kann ja sein, dass euer TA erst die Mindestgabezeit abwarten wollte und dann umstellen. Deshalb, höflich nachfragen und dann hörst Du ja die Begründung.

    Zitat

    Mich würde mal interessieren, wie lange Ihr geübt habt, bis Eure Hunde die Grundstellung perfekt und zuverlässig eingenommen haben. LG Katja

    Yanta - etwa 4 Monate
    Wusch - etwa 4 Monate (zugegebenermassen sitzt sie inzwischen etwas zu weit vorn)
    Nele - seit fast 8 Jahren :gott:

    Die Sache ist so: man fertigt ein Antibiogramm an, um gezielt ein wirksames Antibiotikum herauszufinden. Da aber so ein Antibiogramm seine Zeit dauert, gibt man idR ein sogenanntes Breitspektrum-Antibiotikum. Häufig reichen diese Breitspektrum-Antibiotika bereits völlig aus. Im Fall deines Hundes zeigt sich jetzt, dass dieses Antibiotikum nicht mehr wirkt. Warum auch immer. Also wechselt man das Antibiotikum und nimmt eines, das laut Antibiogramm wirkt.

    Ich würde auf jeden Fall nachfragen.

    Zitat

    Aber wenn sie das versaut sind wir ja wohl schon so gut wie durchgefallen :sad2:

    wenn der Rest stimmt, nicht. Ablage sind 10 Punkte. Klar, die sind dann weg. Aber wenn der Rest passt, hast Du immer noch 8 Punkte Spielraum.

    Ausserdem gibt es Teilbewertung wenn der Hund so lange liegenbleibt, bis das Partnerteam mit der Übung "Sitz aus der Bewegung" beginnt.

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    Hat jemand ne Idee wie ich das noch in der kurzen Zeit hinkriege???

    Kommt drauf an, wie viel Zeit Du zum Üben hast.

    Sicherungsleine wäre für mich persönlich keine Option. Denn inwieweit sichert diese Leine den Hund ab? Sie hindert ihn ja nicht am Aufstehen, sondern nur am Weggehen. Deshalb trainiere ich mit meinen Hunden die Ablage auch NIE mit Sicherungsleine. Ich will gar nicht erst, dass Hund lernt "Aufstehen ist eine Option". Und wenn ich dazu eine Sicherungsleine nötig habe, dann ist Aufstehen eben doch eine Option.

    Meine Hunde lernen zunächst, langsam länger liegenzubleiben. Betonung auf langsam. Zunächst mal nur ein paar Sekunden, dann dehne ich die Zeitdauer immer weiter aus. Wobei ich immer wieder auch mal ganz kurzes Abliegen bestätige. Und das ist mE der Knackpunkt. Das tun die wenigsten, da geht es immer nur "länger und weiter". Ich bleibe am Anfang auch ganz dicht beim Hund, Abstand max. 1m. Hund lernt dann auch schon, dass ich mich dabei bewege. Erst mal nur leichte Bewegungen, ein Fuß versetzen, auf der Stelle gehen und so, dann richtig gehen. Wenn Hund in der Lage ist, 1-2 min liegenzubleiben, entferne ich mich langsam, zunächst nur 2 m, dann 3 usw. Allerdings halte ich dann erst mal die Liegezeit wieder ganz kurz. Wobei mit zunehmendem Abstand die Liegezeit sich automatisch verlängert.
    Ich gehe auch nicht immer gerade weg, sondern mal in Schlangenlinien, in Bögen usw. Am Anfang immer so, dass ich Hund im Auge behalten und ggf. sofort korrigieren kann. Sofort heisst durchaus schon bei unruhigem Liegen.

    Grundsätzlich bestätige ich das Liegen mit Clicker. Und zwar auch auf Entfernung. Click und Bestätigung. Soll heissen, zu Anfang hole ich meinen Hund überhaupt nicht aus der Ablage ab, sondern bestätige auf Entfernung durch Ball werfen. Allein das verbietet schon eine Sicherungsleine. Mit der Zeit gehe ich immer auch mal wieder zurück und bestätige auf der Rückstrecke, oder wenn ich wieder beim Hund stehe.

    Aber immer variabel, so dass Hund nie wirklich weiss, wann die Bestätigung kommt.

    Bleibt Hund sicher auf Entfernung liegen, gehe ich wieder näher ran und baue die Zeitdauer langsam aus. Wobei ich dabei dann durchaus auch zwischendurch wieder auf 6-8 min ausdehne.

    Je nachdem bleibe ich stehen, gehe rum, usw. Auch jetzt noch bestätige ich abwechselnd mal komplett aus der Entfernung, evtl. auch schon mal beim weggehen, oder in verschiedenen Stadien des Zurückkommens.

    Das Hochgehen ins Sitz aus dem Platz übe ich extra und mache das nur ein paar Mal zwischendurch kurz vor der Prüfung, damit Hund nicht völlig überrascht ist.

    Inwieweit Du das allerdings in der verbleibenden Zeit schaffen würdest, hängt davon ab, wie häufig Du trainieren kannst.

    kessy
    ich habe die Postings inzwischen gelesen.

    Was mein letztes Posting betrifft .... Mir geht es etwas gegen den Strich, dass Hilde inzwischen versucht, die Schuld allein bei sich zu suchen und ihre Tochter von aller "Schuld" freispricht.
    Ja, Hilde hat einen Fehler gemacht, sie hat zu lange zugesehen und nicht eingegriffen, bis die Situation eskaliert ist.

    ABER! Es ist mE immer noch in erster Linie Sache der Eltern, grundlegende Verhaltensregeln festzulegen. Und das sollte sie auch mit ihrer Tochter klären. Wenn sie schon mit dem Gedanken "ich bin ja allein die, die schuld an dem Geschehen ist" bsp. an ein Gespräch mit ihrer Tochter rangeht, dann geht das schief. Da bin ich mir ziemlich sicher.

    Wenn ich das richtig gelesen habe, dann sind die beiden Yorkies eigentlich die Hunde ihrer Tochter. Also wäre es da schon Aufgabe der TOCHTER gewesen, ihrem Sohn Grenzen im Umgang mit den Hunden zu setzen. Oder sehe ich das falsch?

    OK, in einer Wohnsituation wie der von Hilde beschrieben, ist es nicht so einfach, festzulegen, wer welche Grenzen setzt. Aber nach wie vor denke ich, dass Regeln im Umgang mit Tieren durchaus nicht vor Hilde's Wohnungstür ausser Kraft gesetzt werden. Und da ist dann auf jeden Fall erst mal die Mutter des Kindes gefordert.

    Hilde
    Blöd ist die Situation natürlich dadurch, dass Du evtl. auf deine Tochter angewiesen bist von wegen Gassi gehen und so. Aber letztendlich scheint auch deine Tochter immer mal wieder auf Dich angewiesen zu sein.
    Nur eines, geh auf keinen Fall in ein Gespräch mit deiner Tochter mit der Einstellung "ich habe allein Fehler gemacht". Zum einen hast Du das nicht, zum anderen stellst Du dich damit schon in eine ungünstige Ausgangsposition für eine Diskussion.

    Überleg Dir vorher, wo Du die Fehler siehst, die ihr zwei gemacht habt. Dann mach deiner Tochter klar, dass Knurren und auch Schnappen völlig normale Kommunikationssignale des Hundes sind. Und dass es NICHT so ist, dass Hund dies nicht tun darf, wenn die Situation entsprechend ist. Knurren und Schnappen sind Warn- und Drohsignale, die letztendlich sagen "bis hierher und nicht weiter". Dementsprechend sollten sie auch beachtet werden. Und dann überlegt gemeinsam, welches Verhalten akzeptabel ist. Wobei ich sagen würde, zu Anfang klare Regel "Kind und Hund getrennt". Im Laufe der Zeit könnt ihr dann langsam lockerer werden.

    Dass dein Enkel jetzt erst mal Respekt zumindest vor dem grossen Hund hat, ist ok. Kann natürlich auch mal sein, dass er bsp. bei einer schnellen Bewegung eines der Hunde zu weinen anfängt. Cool bleiben, ignorieren, gibt sich idR im Laufe der Zeit. Auf keinen Fall trösten.
    Das Beispiel, ich glaube von Sundri, mit der Treppe ist da treffend.

    Die Kiddis meiner Cousine habe es quasi alle auf die Tour gelernt. Meine Mutter hatte ne ähnliche Einstellung wie Du. "Ich passe auf die Kiddis auf, erzieherisch eingreifen darf ich nicht". Tja, der kleine Sohn meiner Cousine war drei, als sie mehrfach meinte "Spring nicht so auf die Hunde zu, die mögen das nicht". Er fand es lustig so "erschreckend" auf die Hunde zuzuspringen. Meine Älteste fand das nicht so toll und hat das umgekehrt mit ihm gemacht - rumgefahren und angeknurrt. Aber richtig. Und diese Hündin hat die Grösse eines DSH, da kommt dann schon was. Kiddi war derart erschrocken, dass er anfing zu heulen. Erzieherischer Effekt 100%. Danach reichte die Warnung "Yanta mag das nicht", wenn er mal wieder etwas zu aufdringlich den Hunden gegenüber wurde.

    Heute ist er 8 Jahre und knuddelt am liebsten mit meinem Riesenchaostier.

    Die Jüngste hatte mit 2 ein ähnliches Erlebnis wie dein Enkel. Tappste bei einem Grillfest an den Futternapf meiner Ältesten, obwohl ich die Hunde extra weit von den Leuten gefüttert hatte. Jo, Ende vom Lied war ein lautes Knurren und Zähnezeigen, heulendes Kiddi und auf den bösen Hund schimpfende Mutti (die direkt danebengestanden ist ohne auf Kiddi zu achten). Auch hier, die erste Zeit etwas ängstlich respektvolles Verhalten gegenüber den Hunden. Inzwischen ist die Kleine 4 und findet die Hunde einfach nur klasse.

    Also, mit etwas Fingerspitzengefühl kannst Du das Geschehene dazu nutzen, dem Kleinen zu zeigen, wie er sich Hunden gegenüber verhalten soll.