Beiträge von yane

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    Wieso muß mein Hund bis zum Alter von 16 Wochen ALLES kennenlernen? Das finde ich persönlich falsch, egal wer das macht/an Kunden weitergibt (ob nun ND, Hans Müller oder sonst wer). Wenn mein Hund lernt, ich passe auf ihn auf und wo auch immer ich ihn reinführe, es ist ok, dann kann der auch erst mit 6 Monaten eine S-Bahn kennenlernen (wie z.B. Pepper).

    Yepp.

    kirsten

    prinzipiell ist der Ansatz "ich nehm mir das was mir gefällt und den Rest lass ich" gut. Nur ist alles, was mir an ND gefallen könnte, nicht ND-spezifisch und von ND "erfunden".
    Das fängt bereits beim Futterbeutel und den "Jagd"spielchen an. Das haben wir schon mit Hund gemacht, da gab es ND noch gar nicht.

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    Yane, wir sind gar nicht so weit auseinander wie du denkst.

    Was heisst hier "wie ich denke"???? Meine liebe Nina, wenn Du mein erstes Posting nicht nur gelesen, sondern auch verstanden hättest, hättest Du nicht

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    Wir würden auch unsere Babys (sie habe auch 2 Beine!!!) nicht mit allen Reizen gleichzeitig überfluten und sie Situationen managen lassen.
    Oder sie alleine durch Menschenmassen laufen/krabbeln lassen.
    Das entspräche deiner Argumentation.

    das dazu geschrieben.

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    Du weißt nur nicht wie ich arbeite!

    Dito.

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    Und ganz ehrlich ich wage zu beweifeln, dass du da ausreichend Erfahrungen hast.

    Ganz ehrlich, ich wage zu bezweifeln, dass Du ausreichend Erfahrung darin hast, einen selbstbewussten, souveränen Hund zu erkennen. Denn die gibt es weit weniger als Mensch im Allgemeinen meint.

    Das schliesse ich aus diesem, deinem Kommentar:

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    Allein der letzte Satz... tss


    kirsten

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    Wer mit einem 12 oder 14 Wochen alten Welpen eine Stunde durch die Stadt läuft, damit er die Stadt kennenlernt, handelt sehr veranwortungslos gegenüber dem Hund und seinen Knochen. Also sagt ND, trag deinen Hund zu einer Bank in der Stadt, lass ihn dann dort seine Erfahrungen machen dann trage ihn wieder nach Haus

    das sagt nicht ND, das sagt der gesunde Menschenverstand. Einziger Unterschied, ich würde mit nem Welpen nicht nur an einer Stelle bleiben, sondern auch mal dahin gehen, mal dorthin gehen. Aber eben, nem Welpen angepasst.

    Nina,

    ich zitiere mal mich selbst

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    Beispiel Stadt: wenn ich mit meinem Welpi/Jungspund in die Stadt gehe, hat er ein gut sitzendes Geschirr an und ne 1m-Leine dran. Haben wir genug Platz um uns rum, so dass Hund sich gefahrlos frei bewegen kann, darf er laufen und auf seinen eigenen 4 Beinen "die Welt erkunden". In Engstellen, wo sehr viele Menschen sind und wenig Platz ist, nehme ich Klein Welpi auf den Arm. Einfach das hier keine angstauslösenden Situationen wie "Welpi wird getreten", "Welpi bekommt Angst vor Menschenmenge" auf von mir unerwünschte Weise verknüpft werden.

    Wo Du da was von "ins kalte Wasser werfen" etc. rausliest, weiss ich nicht. Aber es ist und bleibt was völlig anderes, ob ich hergehe und meinen Welpen/Junghund in Situationen, die ich überschauen und einschätzen kann, auch mal selbständig agieren lasse oder ob ich einen Jungspund die ersten Wochen immer auf dem Arm rumtrage.

    Wenn Dir das nicht klar ist, kann ich Dir auch nicht helfen.

    Nochmal zum Thema "geistige Reife" - der Begriff scheint Dich ja völlig zu überfordern.

    Jeder Hund, und um bei deinem Beispiel zu bleiben auch jedes Kind, hat gemäss seinem Alter, seinen bisherigen Erfahrungen und seinen individuellen "intellektuellen Fähigkeiten" eine geistige Reife. Und die versuche ich, dem Alter gemäss zu fördern und auch zu fordern.
    Für mich hat es nichts von fördern und fordern, wenn ich Welpi/Junghund wochenlang nur auf dem Arm die Gegend "erkunden" lasse.

    Und darauf bezog sich mein erstes Posting. Meine Jungspunds dürfen von Anfang an auf dem Boden laufen - wozu haben sie ihre Beine, wenn sie nicht die Erfahrung machen dürfen, sie zu benutzen?
    Sie dürfen als Welpi/Junghund auch die Erfahrung machen, dass es unterschiedliche Untergründe gibt, dass es Unebenheiten und "Hindernisse" gibt, Gräben und Hügel, ..... . Dass es auch andere Menschen, andere Hunde, ..... gibt, dass es Menscheansammlungen ..... gibt. Unterschiedliche Fahrzeuge wie Bus, Bahn etc. Und ja, ich habe keine Probleme damit, meinen Welpi in der Bahn auch mal auf den Boden zu setzen und ein paar Schritte laufen zu lassen. Ein vibrierender, schwankender Untergrund. Auch das ist eine Erfahrung, die ein Welpe auf dem Arm nicht in dem Maße macht wie ein Welpe, der auf diesem Untergrund steht.

    Kommen wir in bedrängende Situationen, die in meinen Augen kritisch werden könnten, kommt Welpi auf den Arm. Aber in Situationen, die ich als ok einstufe, darf Welpi selbständig lernen.


    julia

    dein Hund kann mit 7 Monaten noch gar nicht souverän sein. DAS ist was, was man bei einem erwachsenen Hund feststellen kann. Nicht bei einem 7 Monate alten Jungspund, der noch lernen muss. Selbstbewusstsein ja, Souveränität nein.

    Nina,

    zunächst mal wäre es schön, wenn Du vernünftig zitieren würdest und nicht alles zigmal stehen lassen. Muss man zu lange überlegen, was jetzt wozu gehört.

    Zitat

    Woran machst du das fest?

    Woran ich festmache, ob es ok ist? Na vielleicht an ihrem Verhalten?

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    Hast du dich weitergebildet? Offensichtlich nicht. Auch ND verändert sich. Wäre schlimm wenn nicht! Oder du hast vieles absolut in den falschen hals bekommen. um Herrschaft geht es nicht. Davon redest du aber imemr wieder..?!

    JA, ICH habe mich weitergebildet. Und Herrschaft, ist das nicht immer das, was mit Dominanz und blablabla von Seiten ND gepredigt wird? Braucht man nur in die Bücher zu schauen oder in diverse ND-Foren. Da geht es immer wieder darum, dass Hund ja ach so dominant ist, dass Hund es wagt, auch mal selbständig zu handeln, und so weiter und so fort. Zieht sich wie ein roter Faden durch alles, was mit ND zu tun hat.

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    Woher willst du wissen das es so ist. Es stimmt einfach so nicht.

    ganz einfach, wenn ich das schon lese, von wegen "Welpe nur auf dem Arm die ersten Wochen, sobald es rausgeht" ......


    Zitat

    Wann ist das? Wann hat dein Welpe sie? 8 Wochen? da hat dir aber jemand einen Bären aufgebunden. Größere Hunde sind z. B. mit 3 Jahren erwachsen.

    Ach Nina, denk doch mal mit. MIR hat keiner einen Bären aufgebunden. Dir aber vielleicht?

    Zitat

    Dann sei konsequent und lass dein 1 Jähriges Kind auch alleine auf die Straße.

    Dummes, polemisches Gewäsch. Sorry. Aber nichts anderes ist das.

    Ich würde garantiert kein 1jähriges Kind allein auf die Strasse lassen. Aber mit mir zusammen darf ein kleines Kind durchaus raus - ohne dass ich es ständig auf dem Arm tragen muss. Es darf draussen auch mal rumrennen, solange keine Gefahr droht, ohne dass es ständig an meiner Hand oder gar auf meinem Arm bleiben muss. Dabei darf es dann durchaus auch mal die Erfahrung machen, dass Erde sich anders anfühlt als Gras und Sand anders als Beton. Eine Erfahrung, die es auf meinem Arm schlecht tun kann. Ich könnte zwar versuchen, das einem 1jährigen Kind zu erklären - schätze aber mal, da fehlen dann doch noch die geistige Reife.

    Weisst Du, geistige Reife heisst nicht automatisch "ausgewachsen". Soviel zum Bären aufbinden. Es ist nun mal nicht so, dass am 18. Geburtstag rsp. bei Hunden am 3. GEburtstag im Gehirn ein Riegel umgelegt wird und zack ist die geistige Reife da.

    Die entwickelt sich - u.a. auch abhängig davon, was Hund/Kind in seiner Jugend gelernt hat.

    Zitat

    Ganz offensichtlich nicht. Ich bin schockiert, nicht wg deiner Einstellung zu ND®, sondern über deine Aussagen generell.

    Ach weisst Du, da habe ich einen Vorteil Dir gegenüber. Mich schockt so schnell nichts mehr. Nur manchmal verwundert mich doch, was so von diversen Leuten alles kommt.

    Zitat

    Ist dein Hund der Typ dafür?
    Regelt sie imemr im Sinen der Menschen?

    sie regeln Situationen für sich so, wie es ok ist.

    Zitat


    Falsch. Woher nimmst du das "Wissen"?

    Ganz offensichtlich von all dem, was ich in den letzten 10 Jahren von ND gehört, gelesen und gesehen habe.

    Zitat

    Der Arme! Ganz schön egoistisch seinen Hund in Blaue laufen zu lassen!

    Siehst Du, ich sehe es umgekehrt, ganz schön egoistisch, seinen Hund immer nur klein zu halten und keine eigenen Erfahrungen zugestehen.


    Zitat

    Korrekt! Ab wann lässt du deine Kinder alleien über die Straße gehen?

    Sobald sie die geistige Reife dafür haben.

    Und ich halte einen Welpen, genauer gesagt einen Junghund (Hunde sind mit 8 Wochen per definitionem keine Welpen mehr) durchaus für geistig reif genug, die Welt ausserhalb seines engsten Zuhauses auch auf 4 Beinen zu erkunden und nicht nur von "Mama's Arm".

    Zitat


    Yane, ganz ehrlich, informier dich doch mal! Du erzählst alter Zeug. Und immer wieder.

    Danke, ich informiere mich. Keine Sorge. Und ich denke über meine Informationen nach. Deshalb weiss ich auch, was ich von ND zu halten habe.

    Passgang kann ein Hinweis auf ein Problem sein. Muss aber nicht.

    Ich habe eine Hündin, die sehr häufig im Passgang läuft, wenn sie an der Leine ist bzw. wenn sie schneller als Schritt läuft, aber vom Tempo her nicht wirklich ins Traben kommt, also quasi so vor sich hinzuckelt. Sie bringt beim Trab extrem viel Schub aus der Hinterhand und hat einen derart raumgreifenden Trab, dass Dressurreiter vor Neid erblassen würden. Aber dafür braucht sie Platz und die Möglichkeit, Tempo zu machen. Wenn das nicht gegeben ist - Passgang.

    Scheint für sie bequemer zu sein als langsam zu traben. Allerdings ist sie auch nicht wirklich in der Lage, die Schubkraft ihrer Hinterhand zu kontrollieren.
    Physiotherapeutisch und röntgenologisch ist alles in Ordnung, mehrfach durchgecheckt.

    Nina

    ich will keinen verdummten, unsozialen, ängstlichen Hund, der ständig nur hinter "Mama" herdackelt wie ein geprügeltes Hundi.

    Ich will möglichst selbstsichere, souveräne Hunde, die auch mal in der Lage sind, Situationen ohne "Händchen halten mit Mama" zu managen.

    Ja ich weiss, ND will solche Hunde nicht. Da soll Hund möglichst ängstlich, unsicher, weltfremd ... sein, damit Hund ja nie auf die Idee kommen könnte, die Weltherrschaft anzustreben.

    Und genau deshalb lasse ich meine Hunde möglichst eigene Erfahrungen machen. Von Welpe an.

    Zu deinem Vergleich mit kleinen Kindern. Auch kleinen Kindern tut es nicht gut, wenn sie nur verhätschelt und getätschelt werden und nie eigene Erfahrungen machen dürfen bzw. nie lernen dürfen, dass sie selbst in der Lage sind, Situationen zu meistern.
    Natürlich sollen die Situationen dem Charakter und den Fähigkeiten des Kindes angepasst sein und Kind nicht überfordern. Genauso ist es beim Welpen.

    Und was das Ziehen betrifft ...... meine Hunde dürfen im Geschirr ziehen. Warum auch nicht?

    Für's "nicht ziehen" gibt es Halsbänder. Zumindest meine Hunde sind nicht so dumm, dass sie den Unterschied, ob sie im Geschirr oder im Halsband laufen, nicht erkennen.

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    Darin steht, dass man den Welpen in den ersten Wochen nach Einzug überall hin tragen soll, also z.B. auch bei einem Spaziergang durch die Stadt. Jetzt mal eine ganz blöde Frage: hat das von euch jemand gemacht und seinen Welpen auf diese Weise erzogen?

    IdR haben Hunde 4 Beine, die bei nahezu allen Hunden auch tatsächlich bis auf den Boden reichen - soll heissen, Hund braucht nicht getragen zu werden.

    Sicher gibt es Situationen, in denen ich einen Welpen oder kleinen Hund auf den Arm nehmen würde. Aber ganz sicher nicht immer. Sondern situationsabhängig.

    Beispiel Stadt: wenn ich mit meinem Welpi/Jungspund in die Stadt gehe, hat er ein gut sitzendes Geschirr an und ne 1m-Leine dran. Haben wir genug Platz um uns rum, so dass Hund sich gefahrlos frei bewegen kann, darf er laufen und auf seinen eigenen 4 Beinen "die Welt erkunden". In Engstellen, wo sehr viele Menschen sind und wenig Platz ist, nehme ich Klein Welpi auf den Arm. Einfach das hier keine angstauslösenden Situationen wie "Welpi wird getreten", "Welpi bekommt Angst vor Menschenmenge" auf von mir unerwünschte Weise verknüpft werden.

    Aber generell finde ich es wichtig, Klein Welpi von Anfang an auch zu mehr Selbstbewusstsein, Selbstsicherheit und Souveränität zu erziehen. Genau das, was bei ND allerdings völlig unerwünscht ist. Deshalb auch vermutlich der Rat, Welpi permanent auf dem Arm zu halten, so das Welpi keine eigenen Erfahrungen machen kann und zu einem unsicheren "Mammakindchen" wird.

    Trainier nicht mehr zu viel. Eigentlich sollte man die Woche vor der Prüfung das Training so gut wie komplett zurückfahren. Denn was bis dahin nicht klappt, geht auch in der letzten Woche nicht mehr. Zumindest nicht bei Anfängern, die den Hund durch ihren eigenen Stress bei der Prüfung verunsichern.

    Also, aufhören zu trainieren, und dann am Sonntag einfach Prüfung runterlaufen ohne sich zu viel Gedanken zu machen.

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    Und wenn nun ein Doodle-Züchter seine Zucht ebenso verantwortungsbewusst betreibt, vielleicht sogar noch strenger als mancher VDH-Züchter, wüsste ich nicht, wo das Problem bei einem solchen Preis ist.

    Mit dem, was hier in D von Pudelseite in die Doodle-Produktion geht, wollen diese Vermehrer seriös sein und gesunde Hunde züchten????????
    :gott: :lachtot: :gott: