Beiträge von yane

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    Meine Körpersprache ist denk ich schon präzise genug, aber ich habe einen Hund, der genau merkt, was in mir vorgeht, wenn ich unsicher werde und das ist vielleicht dahingehend unser Problem, welches ich ja schon angesprochen habe, Ausstrahlung!

    Ausstrahlung IST Körpersprache. Dein ganzer Körper - Haltung, Verhalten, Stimmlage, Sprechweise, Gestik, Mimik, Geruch/Ausdünstung - all das vermittelt die jeweilige Ausstrahlung, die Du rüberbringst. Und die nimmt Hund deutlich stärker wahr als Mensch, denn Hunde kommunizieren v.a. über Körpersprache. Wir Menschen als v.a. verbal orientierte Lebewesen nehmen Körpersprache idR nur so am Rande wahr. Es sei denn, wir sind speziell darauf geschult.

    Es reicht, wenn Du dir bewusst bist, dass dein Hund bei fremden Hunden pöbelt und Dir das unangenehm ist. Auch wenn Du weisst, dass er das aus Unsicherheit tut.

    IdR läuft es dann nämlich so ab - Mensch sieht fremden Hund, in dem Moment fängt er an zu denken "oh je, jetzt fängt Hund gleich wieder an mit seiner Pöbelei" - Mensch wird unsicher, Hund merkt das - und zack geht es los.

    sobald der "böse" Fremde weg ist, wird Mensch entspannt, Hund hört auf zu pöbeln und wird im Prinzip dadurch auch bestätigt - fremder Hund weg, Mensch entspannt => Situation ist ok. Und die Pöbelei hat gewirkt, da der fremde Hund ja weg ist.

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    staffy

    Du schreibst Dinge die locker 10 Jahre alt Sinn.
    Sogar Jan geht mit seinen Hunden spazieren, aber mit einem Ziel.
    Verbreite doch keine alten Geschichten ;-)

    Komisch, staffy beschreibt genau die Dinge, die Du in deinen letzten Postings als essentiell, wichtig, ..... dargestellt hast.
    Also verbreitest Du auch alte Geschichten?


    staffy

    bei der Diskussion wäre ich gern mal Zuschauer gewesen.

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    Achja - und als allererste Trainigsmaßnahme würde ich diesem Trainer erzählen, das Dein Hund nicht mehr im Bett schläft.

    der Tipp ist klasse :gut:

    pimpfi

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    Bisher haben sich Hundesportler darüber mehr oder weniger lustig gemacht, womit ich keine Probleme hatte, mein Hundetrainer hat mir immer wieder mehr oder weniger klar gemacht, dass unsere Bindungsprobleme (dahingehend, dass Karli draußen nicht immer bei der Sache ist ... aber nicht schwerwiegend) auch damit zu tun haben, dass die Rudelführung immer wieder in Frage gestellt wird, da er im Bett schläft.

    Das hast doch Du geschrieben, oder? Und das sind mittelalterliche Ansichten.

    Fakt ist, dein Hund hat laut deiner Aussage keine Probleme damit, dass Du dein Bett auch mal für Dich allein beanspruchst. Wie susami schon geschrieben hat, dann ist das absolut kein Thema.

    Zumal man sich ja immer wieder noch drum streiten kann, ob Mensch überhaupt Rudelführer sein kann, so von wegen ob zwischen zwei so unterschiedlichen Arten überhaupt ein Rudel gebildet wird. Der Einfachheit halber gehen wir jetzt mal davon aus, dass .... auch wenn ich selbst auch eher dazu neige, dass nicht.

    Auch innerhalb eines Rudels kommt es zu dem, was man "Kontaktliegen" nennt. Und das ist durchaus bindungsFÖRDERND. Deshalb machen das Rudelmitglieder ja.


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    manchmal denk ich schon, dass diese geklärt ist, aber es gibt auch situationen, wo ich merke, dass er sie immer wieder in frage stellt.

    was sind das für Situationen? Pöbeln?
    Was hat pöbeln mit Rangordnung zu tun?


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    Derzeitiges Problem bei der Fährtenarbeit ist nicht die Fährte ansich, die arbeitet er wirklich total gut aus, sondern dass er sich bei den Gegenständen absichtlich (ich schreibe das so, weil es aus zuschauersicht so interpretiert wurde und das mehrfach) wegdreht, so nach dem motto .... düdelüdü... ich seh den Gegenstand nicht, dass ist mir jetzt zu blöd...

    wie ich weiter oben schonmal geschrieben habe, das ist KEIN Rangordnungsproblem. Dein Hund findet das Verweisen "blöd" oder hat es nie richtig gelernt. Vermutlich durch entsprechenden Trainingsaufbau.

    Ansonsten würde es mehr Sinn machen, erst mal die anderen kleineren Bausteine zu erwähnen, die euch noch Probleme machen.

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    Meine Frage ist jetzt, gibt es erfahrungen eurerseits, dass sich die Bindung, Teamarbeit bei euch wirklich noch einmal gebessert hat, nachdem Ihr den Hund aus dem Bett befördert habt?

    kurz und knapp - NEIN.


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    Derzeitiges Problem bei der Fährtenarbeit ist nicht die Fährte ansich, die arbeitet er wirklich total gut aus, sondern dass er sich bei den Gegenständen absichtlich (ich schreibe das so, weil es aus zuschauersicht so interpretiert wurde und das mehrfach) wegdreht, so nach dem motto .... düdelüdü... ich seh den Gegenstand nicht, dass ist mir jetzt zu blöd...

    Das wäre für mich ein Grund, das Training zu überdenken. V.a. in Bezug auf "Gegenstand verweisen". Wurde hier mit zu viel Druck, ggf. auch psychischem Druck, gearbeitet?


    Terry

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    bekomme gerade ne Gänsehaut: weil ein Hund, mit dem man eine Sportart macht damit er ausgelastet ist und es ihm auch Spaß macht, nicht so "funktioniert" wie er soll schmeist man ihn aus dem Bett?

    mich gruselt es immer mehr wenn ich solche "Tipps" lese. Das Eine hat mit dem Anderen gar nichts zu tun.

    geht mir genauso :schockiert: :gott:


    @Dorin

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    hast du dich schon mit Fährtenarbeit usw beschäftigt? ich war ja selber geschockt, dass diese Hund EIGTL in Zwingern- abseits des Menschen- gehalten werden SOLLTEN.. aber das machen noch viele so, um bestmögliche Erfolge erzielen zu können im Training, in Prüfungen usw.

    das hat nichts mit Fährtenarbeit zu tun. Diese Einstellung gibt es leider immer noch unter den alteingesessenen Hundesportlern. Aber auch früher gab es schon Hundesportler, die diese Ansicht nicht vertreten haben. Und deren Hunde nicht schlechter waren als die anderen.

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    Garantiert nicht!
    Das ist ein weitverbreiteter irrglaube.
    Meist wird der Hund den egoistischen Bedürfnissen des Halters angepasst.

    Ach, und Du meinst, ND nimmt sich dabei aus?
    Oder wie ist deine Antwort zu verstehen?

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    Das sehe ich genau so! .....nur leider wird es oft genug nicht praktiziert und die Bedürfnisse des Menschen weit über die Bedürfnisse des Hundes gesetzt.

    Da stimme ich Dir zu. Und wiederum, das gilt für alle Ausbildungsmethoden, "Lebensphilosphien" wie auch immer.

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    Bei ND steht die Beziehung zwischen Hund und Halter im Vordergrund. Gemeinsam kann man so ziemlich alles erreichen.

    Beziehung zwischen Mensch und Hund steht in JEDER Ausbildung im Vordergrund. Ohne gute Beziehung zwischen Mensch und Hund funktioniert keine Ausbildung wirklich gut.