Beiträge von yane

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    Ich musste sie letzte Woche Mittwoch von ihren Leiden erlösen ...

    Ein banaler Anruf oder eine Email genügen denen nicht, NEIN; die brauchen eine Bestätigung vom Tierarzt, dass der "böse böse Kampfhund" auch wirklich tot ist und keinem mehr gefährlich werden kann.
    Hab ich die gefragt was denn wäre, wenn mein Hund eines einfachen natürlichen Todes gestorben wäre und ich KEINEN Nachweis vom TA erbringen kann ... dann sollte ich mir dennoch was ausstellen lassen vom TA.

    Was hat das mit SoKa zu tun?

    Musste ich bei uns für meinen Zwergpudel auch. Gilt bei uns grundsätzlich - wird ein Hund abgemeldet, muss ein Nachweis erbracht werden, dass der Hund nicht mehr gehalten wird.

    Das Bild ist zwar nicht wirklich gut zum Beurteilen, so von wegen von seitlich oben aufgenommen. Aber von der Perspektive sieht dein Hund für mich alles andere als zu dünn aus. Schon gar nicht wenn es sich dabei um einen 5 Monate alten Jungspund handelt. In dem Alter sollte Hundi knochig-schlacksig aussehen. So sieht der Hund auf dem Bild auf jeden Fall nicht aus.

    Und nein, nicht lieber 100 g mehr als 100 g zu wenig. Im Gegenteil. Lieber weniger als mehr. Und 600 g TroFu ist mE zu viel.
    Es gibt da so nen netten Satz "Junghunde soll man hochhungern". Da ist schon was dran.

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    Ich würde bei so einer Konstellation (alt und beratungsresistent ;) )in die Kategorie 9 beim FCI gucken!

    Das sind die Gesellschaftshunde, also Hunde, die nie eine besondere spezielle Aufgabe hatten,

    nicht alle Hunde der Gruppe 9 sind tatsächlich "Gesellschaftshunde, die nie eine besondere Aufgabe hatten".

    Der Pudel bsp. ist nach wie vor ein Wasserjagdhund. Mit entsprechenden Verhaltensweisen, Jagdtrieb usw.

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    der Kurze ist mega dominant,

    Dominanz ist keine Eigenschaft, sondern, wie naijra schon geschrieben hat, bezeichnet Dominanz das Verhältnis zweier Individuen in Interaktionen zueinander.

    Wo ein 8 Monate alter Jungspund schon so "dominant" sein soll, dass er unbedingt kastriert werden muss, würde mich echt interessieren.

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    Der Kurze wird kastriert, allerdings erst mit 18 Monaten. Bis dahin bekommt er die chemische Sterilisation.

    Mit welcher Begründung?

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    Ja, nicht mit rein, durch den laden, sondern vorne dran, aber schon in dem Laden, dorn

    Lies doch bitte, was ich geschrieben habe. Generell dürfen da keine Hunde rein. Nicht nur deiner nicht.

    Ansonsten gilt, was schon mehrfach geschrieben wurde - das Alleinsein muss man langsam aufbauen.

    Hi Anna,

    ich kann naijira nur komplett zustimmen.

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    unser Züchter will seine Welpen erst in der 12 Woche abgeben, damit sie eine gute "Grundprägung" bekommen, und die bekommen sie bei ihm.

    bzgl. Prägung hat naijra recht. Eine echte Prägephase a la "Gänseküken" gibt es bei Hunden nicht.
    Welpen haben verschiedene Phasen, in denen sie für bestimmte Umweltreize besonders empfänglich sind. In den ersten Lebenswochen sind das Umweltreize der direkten Umwelt bsp. bzgl. anderer Artgenossen, Menschen usw. Später dann mit zunehmender Aktivität der Welpen/Junghunde kommt dann die weitere Umwelt mit dazu. Wenn der Züchter eures Hundes da viel Arbeit investiert und wirklich darauf achtet, die Jungspunds mit den wichtigsten Umweltsituationen bekannt zu machen, dann ist das etwas, was euch keine Welpengruppe geben kann. V.a. wenn die Mutterhündin eine selbstsichere, instinktsichere Hündin ist. Die Mutterhündin kann ihren Jungspunds sehr viel besser die Umweltreize als "normal" beibringen als wir Menschen. Einfach durch ihr gelebtes Vorbild. Zudem lernen die Welpis, wie schon geschrieben wurde, den "Hundeknigge" deutlich besser, da sie 24 Stunden am Tag in der "Übungsstituation" sind. Im Gegensatz dazu wären sie bei euch 1-2x pro Woche in der Welpenstunde und dann hin und wieder noch Begegnungen mit anderen Hunden, was zum Erlernen des richtigen Verhaltens längst nicht so effektiv ist.

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    Wir können sie immer besuchen, andere Hunde sind auch da

    Das ist doch perfekt.

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    Alldings habe ich von einer Bekannten gehört, die ihren Hund erst mit 13 Wochen bekommen hat, dass die "Bindung" eher schwierig war und sich langsamer entwickelte....

    Hat ganz sicher nichts mit dem Abgabealter zu tun, sondern mit der individuellen Mensch-Hund-Konstellation. Das beste Beispiel habe ich hier. Ich habe eine meiner Hündinnen mit knapp 5 Monaten vom Züchter geholt. Auch ein Züchter, der sehr viel Wert auf gute Sozialisierung gelegt hat. Die Jungspunds sind durch die Bank alle tolle Hunde geworden.
    Nele liebt ihre Züchter heute noch innig. Selbst mit über 8 Jahren tillt sie völlig aus, wenn sie ihre Züchter sieht.
    Aber bereits nach 1,5 Wochen wusste sie genau, dass sie jetzt bei uns lebt. Wir trafen ihre Züchter anlässlich einer Veranstaltung des Zuchtverbands. Nele schnappte erst mal völlig über und dann war sie den ganzen Tag zwischen all "ihren" Menschen unterwegs. Wobei wir auch zusammengesessen haben, zusammen spazieren waren usw. Abends dann haben wir ausgetestet was passiert. War ja ein eingezäunter Hundeplatz. Wir sind vor den Züchtern gegangen, Nele abgeleint, haben uns noch von den Züchtern verabschiedet, das Nelchen zwischen uns. Am Anfang war sie etwas hin und her gerissen, aber nachdem wir 20 m weg waren, kam sie ohne rufen, ohne locken uns nachgerannt.

    Wohlgemerkt, sie hatte es bei ihren Züchtern garantiert NICHT schlechter als bei uns.

    Und selbst alte Hunde können ihre Bindungen und Bezugspersonen innerhalb kurzer Zeit völlig ändern.

    zu 1. passt schon, wenn Hund in der zur Verfügung stehenden Zeit entsprechend ausgelastet wird und Kontakt hat.

    zu 2. Tennisbälle sind grundsätzlich keine gute Idee. Schadet zum einen den Zähnen, zum anderen sind da teilweise nicht ganz unbedenkliche Substanzen im Belag.
    Auslastung - idealerweise über richtiges Dummytraining. Ggf. noch diverse Hundesportarten. Muss auch nicht täglich ein ausgefeiltes Programm sein. Zumindest nicht im Sinne von "ausgefeilt = voll durchgeplant 4 STunden-Arbeitsprogramm".

    zu 3. Ganz klares NEIN. Es gibt keine seriösen Züchter, die Mischlinge züchten. Zumindest nicht mit Labrador.
    Es gibt seriöse Züchter, die reine Arbeits/Gebrauchshunde durch Mischen bestimmter Hunderassen züchten. Aber an diese Hunde kommt man als Otto-Normal-Hundehalter idR nicht dran.
    Höchstens dann wieder an die Mischungen, deren Produzenten auf den Zug aufgesprungen sind und jetzt versuchen, mit einem "guten Namen" Geld zu machen.

    Zudem kann man auch bei diesen Mischlingen nicht sagen, was rauskommt - Wundertüte eben.
    Man stelle sich mal eine Labrador-Border Collie-Mischung vor - je nachdem, welche Gene im einzelnen Welpen aus diesem Wurf überwiegen, kann man ggf. im Extrem einen Hund mit dem Aussehen eines Labradors und dem Wesen eines Border Collies erhalten oder umgekehrt. Die ganzen Graustufen dazwischen selbstverständlich auch. Da steckt man nicht drin.