Günther
das Problem mit dem "ganz durchlaufen" habe ich in meiner Anfängergruppe (ist aber schon ein paar Jährchen her, war in meinem alten Verein) und bei meinen eigenen Hunden so gelöst:
Gasse auf volle Breite, nur die letzten beiden Stangen rein, Hund zwischen die beiden Schienen absetzen, durch die letzten beiden Stangen durchrufen, bestätigen, das 2-3x, dann die nächsten beiden Stangen - wieder 2-3x, dann die nächsten Stangen, bis der Slalom auf voller Länge ist.
Wichtig dabei, von Anfang an ist die linke Stange die erste, also immer 2 Stangen reinsetzen.
Wenn Hund seitlich rausgeht, dann eben nochmal durchrufen oder ggf. nochmal 2 Stangen rausmachen und den Weg verkürzen.
In meinem alten Verein hatten wir gar keine Bögen. Inzwischen wäre mir das auch zu gefährlich und zu umständlich. Was mache ich bsp. wenn ich einen small-Hund und einen large-Hund bei den Anfängern habe? Dann muss ich immer die Bögen rauf und runter schieben je nach Grösse des Hundes?
Und wenn man dann so nen Chaoten hat, der die Bögen dazu nutzt, drüber zu springen?
BTW - zu deinem Argument, dass in einem Verein nur nach einem Grundsystem ausgebildet werden sollte ..... Problem wird halt immer sein, dass auch eure andere Trainerin durchaus ihre Argumente für die Bögen hat. Und wer will behaupten, dass dein System das bessere ist? Solange die Hunde bei Abschluss des Anfängerkurses, v.a. wenn die weiterführenden Kurse von anderen Trainern gehalten werden und die Gruppen sich dann mischen, alle das gleiche Niveau haben, sollte es doch egal sein, wie die einzelnen Trainer ausbilden. V.a. wenn es sich um eher kleinere Unterschiede handelt.
Und wenn die Teams der jeweiligen Trainer durch die Bank unterschiedliches Niveau haben, ergibt sich doch auf Dauer automatisch, welches die bessere Variante ist.