Beiträge von yane

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    sage "Dance!", bringe das Super-Leckerli vor seine Nase und führe es dann an ihm vorbei, Richtung Hinterteil, bis er sich dreht. "Fein, Dance*", Belohnung. Er macht es auch, aber wenn ich ihm das Kommado "Dance" gebe, ohne das Leckerli vor seine Nase zu bringen passiert nix.

    nun ja, das Signal für deinen Hund ist nicht "Dance" und die Übung ist nicht "Dreh dich im Kreis".

    Das Signal ist die Handbewegung und die Übung heisst "Folge dem Leckerlie" bzw. "Folge der Hand".

    Du wirst auf diese Weise die Hand vermutlich nie wirklich abgebaut bekommen, denn letztendlich ist das für den Hund das Signal.

    Oder wenn Du es tatsächlich schaffen solltest, die Hand abzubauen, dann nur durch sehr sehr kleine Schritte, was idR deutlich länger als 2-3 Wochen dauert.

    Im Prinzip folgende Schritte:
    - Hand mit Leckerlie im Kreis führen
    - Hand ohne Leckerlie im Kreis führen
    - kreisende Bewegung LANGSAM immer kleiner werden lassen
    - nur noch kreisender Finger
    - Einführen des Signalworts BEVOR das Körpersignal "kreisender Finger" kommt


    BTW: mit Clicker bei einem mässig shaping-erfahrenen Hund hat das Ganze ohne jegliche Hilfe (meinereiner sass mit Leckerlieschüssel auf dem Bett, Hund war vor dem Bett) 10 min gedauert von der ersten geklickten Kopfbewegung bis zum kompletten Drehen um die eigene Achse auf ein Wortsignal hin.
    Clicker hat schon so seine Vorteile :D

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    naja mein tierarzt hatte sicherlich die falsche vermutung nach beruhigungsmitteln, ihr habt gewiss recht.

    Jo, das sind dann immer die Überlegungen um das "Unerklärliche" erklärbar zu machen - und die sind idR eher falsch. Auch Tierärzte sind nur Menschen, das weiss ich zufällig aus eigener Erfahrung. Und zu viele Tierärzte haben von Hundeverhalten nicht wirklich Ahnung.


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    wenn man schon als kind immer in die hundeschule gegangen ist um dort zuzugucken und mit zumachen und später selber anzuleiten hat man gewiss weniger ahnung als jmd der älter ist und hundi zum hobby.

    jo, ich bin älter als Du, meine Hunde sind mein Hobby. Nichtsdestotrotz mache ich seit bald 10 Jahren Basis-Training, seit einigen Jahren Obedience-Training, habe alle möglichen Fortbildungen für Hundeausbildung, Hundeverhalten usw. besucht - selbst solche, auf die "Normalsterbliche" nicht kommen, da diese der Fortbildung von Tierärzten im Bereich Verhaltenskunde/Verhaltenstherapie vorbehalten sind.

    Und ich wage es deshalb auch, zu sagen, dass diese ganzen Welpentests nichts bringen.
    Schau Dir die Linien genau an, aus denen der zukünftige Welpe kommen soll. Schau Dir die Elterntiere an. Schau Dir die Aufzucht an. Und zwar nicht nur 1-2 Stunden. Sondern idealerweise TAGEWEISE. Ganz besonders, wenn man einen Hund für einen speziellen Verwendungszweck sucht.

    ich bin nicht Staffi, aber .....

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    Grundgehorsam soll trainiert werden, sowie Kommandos und die bindung zum Hund soll verstärkt werden.

    Leinenführigkeit gehört auch zum Grundgehorsam. Auch unter Ablenkung. Wenn Dir da eure Trainer keine Tipps geben können bzw. nicht daran gearbeitet wird .........


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    Die Hunde spielen vor Trainingsbeginn miteinander und nach den Übungen auch.

    Und da wunderst Du dich? Grundsätzlich würde ich persönlich meinen Hund weder vor noch nach dem Training mit anderen Hunden spielen lassen. Zunächst mal ist dein Hund noch recht jung, wie ich inzwischen gelesen habe. Mit 5 Monaten kann Hund sich sowieso nicht länger als ein paar Minuten konzentrieren. Und unter Ablenkung noch weniger. Eigentlich sollte in dem Alter erst mal Einzeltraining für 5-10 min angesagt sein und dann wieder runter vom Platz. Und erst Gruppentraining, wenn Hund soweit ist, dass er sämtliche Grundübungen ohne grössere Ablenkung wirklich kann.
    Dann powert sich Jungspund beim Spielen vorher ordentlich aus - Konzentration, wenn Hundi müde = 0, dazu braucht es keinen Hundeverstand - ist bei uns Menschen genauso. Versuch mal Integrale zu lösen oder ähnliches, wenn Du gerade 30 min Squash hinter Dir hast.

    Ehrlich gesagt würde ich keinen Möchtegern- Weissdergeier in irgendeiner Weise an meinen Welpen "rumtesten" lassen, wäre ich Züchter.

    Letztendlich hat man doch auch Augen im Kopf. Wenn man mehrfach bei den Welpen war, sich die Welpen auch längere Zeit genau angeschaut hat, sieht man schon, was Sache ist. Da darf man dann halt nicht nur 1-2x hinfahren und ne Stunde Welpen gucken gehen.

    Diese ganzen Tests sind reine Momentaufnahmen. Und wie schon geschrieben wurde - was sagt so ein Test aus, wenn bsp. der Wurfrüpel gerade kurz vorher rumgetobt hat und jetzt völlig ko ist?

    Wenn Welpi beim Züchter keine Anzeichen von Angst und Unsicherheit gezeigt hat, aber bereits 24 Stunden später bei euch - tja, dann würde ich mal sagen:
    Entweder habt ihr nicht genug Ahnung um ängstliches Verhalten beim Welpen schon beim Züchter zu erkennen - dann sollte man euch aber auch keine Welpentests machen lassen. Da könntet ihr die Welpis eher noch versauen.
    Oder ihr habt Klein Welpi bei euch gleich mal richtig schlechte Erfahrung machen lassen. Und wenn es nur reine Überforderung von Klein Welpi war.

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    Warum bist du überhaupt in der Hundeschule ??

    Sinn wäre doch, daß man dir hilft mit deinem Hund klarzukommen, dir Erziehungstipps gibt und Hilfe zur Selbsthilfe ?

    Was hält dich da, was lernt ihr überhaupt ?

    Die Frage hat sich mir gerade auch gestellt.

    Wenn ich will, dass mein Hund lernt, ordentlich an der Leine zu gehen, dann trainiere ich das. Und wenn ich dann nicht an der Stunde an sich teilnehmen kann ....... Pech.
    Eigentlich sollte man ja erwarten, dass eure Trainer euch da irgendwie unterstützen.

    Andere Frage. Wie lief denn die Welpenstunde so ab?
    Meiner Erfahrung nach ist so ein Verhalten typisch für Hunde, die auf dem Hundeplatz in der Welpenstunde so gut wie nur mit anderen Hunden gespielt haben. Und nur wenig Aktion mit dem HF stattgefunden hat.

    Patrick

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    Es ist doch so einfach einen Diskussionsthread zu diesem Thema zu er-
    öffnen.
    Warum muss man dazu immer den HH dieser Rassen in ihrem eigenen
    Thread vor den Kopf stossen?

    Weil ein eigener Diskussionsthread nichts bringt. Hatten wir in einem anderen Forum schon. Diejenigen, die es betrifft, nämlich die, die diese Mischlinge und ihre Vermehrer verherrlichen, lesen da ganz sicher nicht.

    Und wie falsch diese Verherrlichung ist, sieht man doch bei Lucyka - wenn jemand tatsächlich glaubt, anhand der FCI-Einteilung davon ausgehen zu können, ob ein Hund bzw. eine Rasse ein "Familienhund ohne Jagdtrieb" ist - wenn so viel Unwissenheit nicht zum Kopfschütteln wäre, könnte man glatt darüber lachen. Doch die Leidtragenden sind die Hunde. Schade, dass Du das nicht verstehen kannst.
    Denn die müssen die haltlosen Versprechungen ausbaden, die die Produzenten den Käufern machen. In den USA inzwischen oft genug mit dem Tod. Denn dort werden Hunde, die im Tierheim landen, nach kurzer Zeit eingeschläfert.

    Da werden die Produzenten in Australien verherrlicht, weil diese ja schon seit 25 Jahren "Doodles" produzieren - und demnach dann auch schon die "Doodles" von dort eine echte Rasse sind - Tegan Park, Sunny Hill, und wie sie alle heissen.

    Tja, und wenn man mal näher hinschaut, erfüllen alle diese "Züchter" die Kriterien, bei denen hier sofort Vermehrer gebrüllt würde, wenn es sich um einen VDH-Züchter handeln würde. Ich habe in diesem Forum genügend Beiträge gelesen, da wurde schon als "Vermehrer" bezeichnet, wer 5 Würfe und mehr in einem Jahr hatte. Und wir reden bei diesen Produzenten von einem Vielfachen an Würfen.
    Anscheinend ist das dann aber irrelevant, wenn es sich um Mischlingsproduktion handelt. Sei es in Australien, Holland oder Deutschland :???:

    Siehst Du - und genau da liegst Du falsch. Es gibt noch genügend Grosspudel mit massivem Jagdtrieb. Wie wollen die Doodle-Produzenten aus zwei Jagdhunderassen Hunde ohne Jagdtrieb züchten? Allein die Idee ist schon lächerlich.
    Und 25 Jahre reichen nicht, um aus einem Mix eine Rasse zu machen. Zumindest nicht, wenn wie bei den ganzen Doodles bis heute, sowohl in Australien, als auch USA, von Europa ganz zu schweigen immer noch direkte Labbi-Pudel-Mischlinge als "reinrassige" Doodles verkauft werden.

    Und selbst bei "langjährigen" Doodle-Produzenten findet man keine richtigen Ahnentafeln auf den Websites, die belegen, dass sie seit 25 nur noch "Doodle" mit "Doodle" verpaaren und keine Labbis oder Pudel mit reinkreuzen.

    Stattdessen findet man Pedigrees, bei denen dann innerhalb der letzten 3 Generationen nicht nur Pudel, sondern auch andere Rassen mitgemischt haben - Cocker Spaniel bsp. Auch berühmt dafür, dass sie keinen Jagdtrieb haben :D .

    Oder man findet so was:
    http://www.sunsethills.biz/Current%20Litt…t_puppies.shtml

    BTW - Dieser Kennel wird von dem von Dir so hochgelobten "Tegan Park"-Zwinger (die meintest Du doch wohl u.a. mit "seit 25 Jahren züchten") gerade als Ansprechpartner genannt, da ihnen wohl die Website abgestürzt ist.

    Wenn ein VDH-Züchter innerhalb von 5-6 Wochen 7 Würfe hätte ....... das Geschrei von wegen Vermehrer blablabla möchte ich sehen. Da wird ja schon "Vermehrer" geschrieen, wenn ein VDH-Züchter 7 Würfe in einem Jahr hat.
    Aber bei den Doodle-Produzenten darf man nix von wegen Vermehrer sagen, weil man dann ein ganz böser Mensch ist, der den armen "Doodle"-Haltern ihre Hunde nicht gönnt ............

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    ist es nicht sinnvoll, leichtführige hunde zu züchten, die einfach familienhunde sind und damit zufrieden sind? ohne jagd, hüten oder sonstige arbeiten, welchen kaum eine normalo-familie nachgeht oder nachgehen möchte?

    ach, und das garantiert so ein Labbi-Pudel-Mix?
    Lachhaft.

    Cerridwen

    es sagt ja niemand, dass die Tipps in Fennell's Buch schlecht sind. Das ist ja das Fatale. Viele ihrer praktischen Ratschläge funktionieren gut und sind auch richtig. Nur ihre Erklärungen sind, gelinde gesagt, hanebüchen. Und das ist das Problem. Wenn dann ein unbedarfter Hundeanfänger das liest, sich an ihre "Regeln" hält und feststellt "das wirkt" - was wird der wohl denken?
    Logisch, dass das, was im Buch steht, korrekt ist.

    Hätte sich Fennell rein auf praktische Anleitungen beschränkt so nach dem Motto "tut Hund dies, dann mach das" ...... dann wäre das Buch zumindest in Teilen ganz ok.

    Aber so ..... :gott:

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    der nicht haarende Poodle?

    Der nicht haarende Pudel/Poodle? Den gibt es schon längst, dazu braucht es keine Vermehrer.


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    Wird mehr verlangt, ist wucher und Kundennepperei.

    Wer das 1,5fache bis Doppelte von dem verlangt, was die Ausgangsrassen kosten, macht das sicher nicht just for fun.

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    Und zwar solange, wie sich auch entsprechend um Vor und Nachsorge gekümmert wird.

    Wird es aber nicht. Zunächst mal weiss ich zufälligerweise, was da u.a. für Pudel für die Produktion verwendet werden. Und wenn diese Produzenten nicht mal Halt davor machen, einen Grosspudel zur Zucht nehmen zu wollen, der Ektropium hat, HD C und noch dazu Kryptorchide ist ...............
    Von anderen Erbkrankheiten ganz zu schweigen.

    Ach was soll's. Glaubt ruhig das Märchen von der "seriösen Zucht".