Beiträge von yane

    @wirgina

    Aruna meinte sicher nicht den Vorgang der Eingabe der Medikamente. Sondern die Nebenwirkungen, die die Medikamente über Jahre gesehen auf den Körper haben.
    Denn letztendlich läuft es darauf hinaus, dass man einem jungen ursprünglich gesunden Hund zeitlebens Medikamente geben muss, die man ohne die, eigentlich völlig unnötige, Kastration überhaupt nicht hätte geben müssen.

    Chanco

    Die Gebärmutter produziert in GERINGEN Mengen auch Hormone. Inwieweit sich das statistisch gesehen auf die Möglichkeit einer Inkontinenz auswirkt, kann ich Dir nicht sagen. Offensichtlich besteht durchaus die Möglichkeit, dass es zu einer Inkontinenz kommt.
    Normalerweise belässt man bei einer juvenilen Hündin die Gebärmutter, wenn keine krankhaften Veränderungen sichtbar sind. Man kann damit die Belastung durch die OP für die Hündin geringer halten - deutlich geringerer Bauchschnitt, weniger Wundfläche die heilen muss usw.

    Inkontinenz kann auftreten, muss aber nicht. Bei deiner Hündin ist es nun passiert. Und zwar bereits sehr jung und sehr heftig. Darauf komme ich gleich zurück.

    Inkontinenz kann homöopathisch behandelt werden oder mit verschiedenen "chemischen" Medikamenten, die alle durchaus ihre Nebenwirkungen haben. V.a. wenn sie langfristig gegeben werden. Was bei deiner Hündin wirkt, wirst Du nur durch ausprobieren rausfinden können. Evtl. indem ihr euch erst mal bei einem Tierarzt Rat holt, der eine homöopathische Zusatzausbildung hat.
    Wenn das nicht hilft, dann wird es wohl doch der "chemische Hammer" sein müssen.
    Wobei Dir auch klar sein muss, dass Inkontinenz in Folge einer Kastration durchaus AUCH therapieresistent sein kann. Also dass die gegebenen Medikamente überhaupt nicht wirken.
    Was auf euch zutrifft, kann nur die Zeit und das Ausprobieren der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zeigen.

    Womit wir bei deinem Hund speziell wären - Frühkastration in Verbindung mit extrem früh einsetzender und starker Inkontinenz. Ich kenne nur einige wenige Hündinnen auf die diese Kombination zutrifft.. Aber diese Hündinnen sind durch die Bank alle therapieresistent. Evtl. dass die Inkontinenz etwas abgeschwächt wurde. Aber ganz weg bekamen die TAs und Halter die Inkontinenz auch mit Medikamenten nicht weg.

    schnauzermädel

    meine Liebe, es ist mir durchaus bekannt, dass nicht jeder TA in der Lage ist, 100% perfekte Aufnahmen zu produzieren.
    Selbst in Giessen nicht - ich habe die Bilder meiner Hündin gesehen, die von der vetmed. Fakultät in Giessen als "gut genug für offizielle Aufnahmen" befunden wurden.

    Ich sage ja auch nicht, dass es nicht stimmt, dass die Lagerung noch optimiert werden könnte. Was dann evtl. auch dazu führen würde, dass der eine Gelenkspalt evtl. etwas besser aussehen würde.
    Wenn jedoch Laien, die mit Veterinärmedizin nichts zu tun haben, derartige Aussagen aufstellen, ist es mE kein Verbrechen nachzufragen, woher sie ihr "Wissen" denn nehmen. Würde ich an anderer Stelle auch tun.

    @SuB
    mit "Zuschauer" hatte ich schnauzermädel gemeint. Was das Bild betrifft - ich habe mir dazu meine Meinung schon länger gebildet. Allerdings werde ich ganz sicher nicht in einem öffentlichen Forum darüber diskutieren.

    Caro :2thumbs:


    Patrick
    ich glaube nicht, dass irgendjemand hier ein grösseres Problem mit gut gemachtem, gut organisiertem Auslandstierschutz hat, der die Punkte, die caro anspricht, nämlich Prävention/Beseitigung der Ursache durch Kastrationsprojekte und Aufklärung der Bevölkerung, zur Hauptsache hat, anprangert.

    Was aber in Frage gestellt wird sind Aktionen, die das Leid der Tiere noch vergrössern und allgemein keinen Nutzen haben. Wenn dann noch Kommentare a la "was macht es schon, wenn 4 Hunde beim Transport sterben, das wären sie sowieso, aber 16 andere haben überlebt" kommen, dann stellt sich mir schon die Frage, ob im "Tierschutz" inzwischen auch gilt "Der Zweck heiligt die Mittel" oder anders ausgedrückt "wenn es im Namen des Tierschutzes geschieht, ist Tierquälerei akzeptabel".

    Ganz einfach, es kommt hier von einigen Leuten das Kommentar, der Hund sei schlecht gelagert. Nicht nur von Dir.

    Und da würde ich doch ganz gern mal wissen, woran die Leute das festmachen und welche Qualifikation sie haben. Zumal hier dem Threadersteller durch derartige Aussagen das Vertrauen in seinen Tierarzt völlig kaputtgemacht wird. Denn der TE hat ja darauf vertraut, dass sein TA korrekte Aufnahmen macht und einschickt.

    Meine Zwergpudelhündin ist mit 11 Jahren noch locker die doppelte Strecke gerannt, wenn wir 10-12 km laufen waren. Und kam hinterher noch mit ihrem Ball an.

    Solange Du deinen Hund gut auftrainiert hast und anatomische Besonderheiten nicht dagegen sprechen, sollte dein Hund alles, was Du laufen kannst, problemlos mitmachen können. Auch wenn es sich dabei um 30 km oder gar Marathon handelt. Von einem Halbmarathon mal ganz zu schweigen.