Beiträge von yane

    Diese Frage kommt spätestens jeden zweiten Tag auf - lies Dich doch einfach mal durch die ganzen "Kastration ja oder nein"-Threads. Da findest Du genug Pro und Contra.

    Bei Dir kommt eine medizinische Indikation durchaus in Frage.

    Würde aber trotzdem eine Läufigkeit abwarten, wie es dann ist.

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    Ich habe schon gehört,daß in Skandinavien sehr streng gerichtet wird und die Anforderungen sowie das Niveau im Obedience sehr hoch sind.

    Auch in D ist die Anforderung im Obi so, dass ein Beinpaar "feststehen" sollte, da Hund sich nicht von der Stelle bewegen darf. Die Bewegungen vor und zurück werden addiert - entsprechend gibt es Punktabzug.
    Die Regelung, dass Hund am Ende da liegen soll, wo er zu Anfang lag und die Bewegungen dazwischen sind irrelevant, solange Hund eben zum Schluss an der Anfangsposition liegt, ist schon länger Vergangenheit.

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    überlegt jetzt nur ob es sinnvoller ist jetzt einen zu nehmen und dann in 2-4 Jahren noch einen oder einfach gleich zwei aus dem selben Wurf.

    Letzteres - ich würde sagen, dass schnauzermädel's Kommentar hinsichtlich doppelter Arbeit eher noch zu optimistisch angesetzt ist. Es dürfte wohl eher die vierfache Arbeit sein.
    Nicht nur, dass es die doppelte Anzahl an pieseln und Häufchen machen ist - selbstverständlich muss Welpi 2 immer dann, wenn man sich gerade Welpi 1 geschnappt und in den Garten verfrachtet hat - also darf man trotzdem wischen und Welpi 2 hat die Erfahrung gemacht, dass es ok und angenehm ist, im Haus zu machen. Schnappt man sich immer gleich beide, kann man davon ausgehen, dass man mindestens doppelt so häufig raus muss. Mindestens deshalb, weil Welpis - dann endlich im Garten (oder halt draussen) angelangt - vielleicht erst mal wieder so aufeinander konzentriert sind, dass sie vergessen, wozu sie eigentlich draussen sind.

    Dann der Punkt Erziehung - nicht nur, dass man mit 2 Welpis/Junghunden möglichst mindestens 1x täglich auch allein ne Runde gehen sollte, einfach dass Welpi lernt, nicht immer in geschwisterlicher Begleitung zu sein und es einfacher ist, Sachen wie Leinenführigkeit etc. jeweils einzeln beizubringen - auch die allgemeine Erziehung im Haus ist bei zwei Welpis deutlich anstrengender. Was dem einen als Dummheit nicht einfällt, kann man davon ausgehen, dass der andere drauf kommt.

    Dazu kommt, dass sich zwei Welpen als Spielpartner eigentlich genug sind. Ich weiss inzwischen von einer ganzen Reihe von Leuten, die zwei Welpen gleichzeitig genommen haben (musste nicht mal aus dem gleichen Wurf sein), dass die Welpen/Junghunde verhältnismässig lange gebraucht haben, um eine Beziehung zu Herrchen/Frauchen aufzubauen.

    Dazu kommt der Faktor "Rangordnung". Es KANN gut gehen mit gleichgeschlechtlichen, gleich starken, gleich alten Welpen/Junghunden, die dann erwachsen werden. Es kann aber auch kolossal schiefgehen.
    NUR - wenn es schiefgeht nützt eine Kastration so rein gar nichts. Auch Erfahrungswert. Selbst wenn nur einer oder beide kastriert sind.
    Gilt übrigens sowohl für Rüden als auch Hündinnen.

    Dagegen hat man es sehr viel einfacher, wenn zu einem bereits gut erzogenen 3-4jährigen Hund ein Welpi dazu kommt. Denn wenn der Ersthund gut erzogen ist, lernt Klein Welpi vieles schon fast automatisch durch "Abgucken" mit. Bsp. Abrufen.

    Wenn sie sich hinsetzt, ist sie nicht inkontinent. Denn sie pieselt ja dann bewusst und läuft nicht einfach aus.

    Ich würde sagen, das ist eine "Verhaltensgeschichte". Auf jeden Fall hat das auch nichts mit "sie testet dich aus" zu tun.
    Entweder sie war nie wirklich stubenrein oder sie steht extrem unter Stress durch die aktuelle Änderung ihrer Situation. Gib ihr doch einfach mal ein paar Tage Zeit.

    eigentlich wollte ich noch was anmerken, ging aber nicht mehr, deshalb neues Posting.


    Suncoin

    ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum Du so zickig reagierst.

    Du hast einen Fehler gemacht. Punkt. Niemand hier schreibt, dass er unfehlbar ist.
    Aber deine ganzen Beiträge hinterlassen einen Beigeschmack, als würdest Du nicht anerkennen, dass der Fehler bei Dir lag.

    Ich habe auch schon Fehler gemacht. Mehr als genug. Und ich kann froh sein, dass meine Hunde diese Fehler recht gut verzeihen und ausbügeln. ABER! Meine Hunde kennen mich. Letztendlich vertrauen sie mir. Und ich ihnen.

    Dieses Vertrauensverhältnis ist bei euch einfach noch nicht gegeben. Nach einer Woche, selbst mit hin und wieder "Urlaubsbekanntschaften" ist einfach noch keine Basis da, die so was hergibt.

    Und Hunde sind nun mal Raubtiere. Das Verhalten deines Hundes war/ist arttypisch. Auf so ein Verhalten musst Du immer gefasst sein. Auch bei deinem anderen Hund, den Du schon länger hast.

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    willst aber an seinen Knochen, ganz "chefmäßig"

    Auch Cheffe hat nicht das Recht, einem Rangniedrigeren einfach so Beute wegzunehmen. In jedem intakten Rudel wird der Rangniedrigere seine Beute gegen den Ranghöheren verteidigen.


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    Du warst in dem Moment einfach ein "Dritter", der sich am Knochen vergreifen wollte, und er hat aus Hundesicht völlig logisch reagiert!

    Genau.

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    damit sie lernt, schnappen ist doof, aber keiner nimmt ihr was weg. Und das mache ich heute noch nicht, wenn ich nicht NOCH was Besseres zu bieten habe!

    Genau. Mache ich auch bei meinen Hunden nur im äussersten Notfall. Aber meine Hunde haben über lange Zeit "Aus" gelernt und gelernt, dass "Aus" nicht heisst "Frauchen nimmt mir was weg", sondern "Frauchen hat vielleicht was Besseren als das, was ich gerade habe".


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    Aber es gibt eben Dinge, um die (jeder! auch wenns bei jedem was anderes sein kann) Hund nicht mit Dritten diskutieren möchte - und das mußt Du akzeptieren.

    V.a. muss man akzeptieren, dass das für ALLE Hunde gilt. Wenn der eigene Hund so ne treudoofe Tomate ist, die alles mit sich machen lässt - Glückwunsch. Der nächste Hund kann schon wieder ganz anders drauf sein.

    Die Kombination "kleine Kinder und Hund" sind immer gefährlich. Selbst mit dem eigenen Hund. Deshalb gilt grundsätzlich - entweder ich kann notfalls eingreifen oder Kind und Hund müssen räumlich getrennt sein.

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    Zumindest würde es hier so laufen...

    Nicht nur bei Dir :smile:

    lexi
    das habt ihr der Kleinen schon recht gut beigebracht - "wenn ich nicht aus dem Napf fresse, davor sitze und jammere, dann bekomme ich Aufmerksamkeit und Zuwendung"

    Also, Futter in den Napf, wenn Futter nach 10 min nicht gefressen ist, Napf weg. Pech gehabt.
    Es ist noch kein gesunder Hund vor nem vollen Futternapf verhungert. Wenn sie nicht zwischendurch aus dem Napf fressen würde, würde ich sagen, schau mal genau nach, nicht dass sie evtl. nicht vernünftig aus dem Napf fressen kann - ich denke da an eine Kiefer/Zahnfehlstellung.
    Da sie aber deiner eigenen Aussage nach dazu in der Lage ist, aus dem Napf zu fressen und dies auch tut - ist das Ganze mE eine reine Erziehungssache.
    In dem Fall erzieht sie allerdings euch :D .

    @Inna

    Du brauchst berechtigt nicht in Anführungszeichen stellen.

    Denn dieser Hinweis ist mehr als berechtigt. Dazu habe ich zu viel gesehen, was einen fast zum Heulen gebracht hat.
    Und diese Halter waren alle durch die Bank der Meinung

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    dass ich es einschätzen kann, ob es ihm gut oder schlecht geht.

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    Der erste Tierarzt hat sich leider aus seiner Lethargie nicht lösen können und uns außer der letzten Spritze auch nicht helfen wollen

    Hast Du dir schon mal überlegt, dass dieser Rat vielleicht der beste für den Hund gewesen wäre?

    Wir kennen deine Situation nicht, sehen den Hund nicht. Aber ich habe genug gesehen um zu wissen, was Tierbesitzer sich alles noch schönreden von wegen "meinem Hund geht es doch sonst gut, der freut sich doch noch so, hat Spass blablabla". Wo man als Aussenstehender BERECHTIGTERWEISE schon längst von Tierquälerei redet.

    Hi ricola,

    zunächst mal, es gibt keine Hobbyzüchter. Diejenigen, die richtig züchten, machen das aus Hobby. Der Rest sind Vermehrer.

    Silberne Labradore gibt es nicht - rein genetisch gesehen schon nicht möglich. Soweit ich weiss, sind die "silbernen Labbis" durch einkreuzen anderern Rassen, bsp. Weimaraner entstanden. Also im Prinzip Mischlinge und nicht ne besondere Farbe.

    Aufgrund der Tatsache, dass Labbis Modehunde sind, werden sie gerne von Leuten vermehrt, die damit Geld verdienen wollen. Deshalb käme für mich nur ein Labbi vom VDH in Frage - die Auflagen für VDH-Züchter sind gerade bei den Retrievern extrem hoch.


    @shenja
    die USA ist KEIN Mitgliedsland der FCI. Demzufolge gilt auch nicht der Rassestandard der FCI, sondern idR der Rassestandard des AKC (Gegenstück zu VDH bzw. FCI). Allerdings schliesst auch der Rassestandard des AKC andere Farben als "black, yellow and chocolate" aus.