Beiträge von Ocarina

    Komme gerade vom Tierarzt, Librela nachspritzen. Tierärztin hat in die Augen so Tropfen gemacht und festgestellt, dass er tatsächlich einen Hornhautulkus auf beiden Seiten hat. Es gab jetzt Salbe und Tropfen. Sie meinte aber, eventuell ist es eine Autoimmunreaktion und das Zeug hilft nicht mehr. Aber wir hoffen natürlich. Sie geht davon aus, dass Benni rechts so gut wie nichts mehr sieht.

    Ansonsten war sie aber begeistert von Bennis Zustand und meinte, sie glaubt, dass Weihnachten locker noch drin ist und das er viel besser drauf ist, als vor 3, 4 Monaten... Hm... Wenn sie es sagt. :ka:

    Zum Schluss gab es dann noch Muskelentspannung und Muskelaufbau mit so nem komischen Gerät. Fand Benni etwas doof aber seitdem läuft er viel besser.

    Ja, das ist wirklich übel. Mein Haare sind auch hüftlang und nach jedem Staubsaugen (wir haben ja einen Vorwerk und für mal Zwischendurch den AEG Akkusauger) muss ich die Bürste rausnehmen und alle Haare abschneiden. Selbst beim AEG (der hat ja eigentlich ne Schneidefunktion für Haare...klappt bei meinen Haaren aber überhaupt nicht). Das ist echt so ne Hassarbeit.

    Benni leckt. Und leckt. Und leckt. Wenn man ihn lässt auch stundenlang. Es ist gerade wieder echt schwierig. Und er läuft ganz schlecht. Scheinbar hat er nach der Osteo stärkere Muskelschmerzen, die ein paar Tage andauern. Das letzte Mal war es eine knappe Woche. Ich hoffe, dass es nach ein paar Tagen wieder besser wird.

    Ich mache mir aber Sorgen um sein rechtes Auge. Das sieht aus, als würde sich die Hornhaut auflösen (?). Ich hoffe mal, es tut zumindest nicht weh. Er will immer mal jucken mit der Pfote. Benni hat ja seit Monaten entzündete Augen (also schleimig, wie Bindehautentzündung) trotz sämtlicher Antibiosen und Mittel vom Tierarzt. Nichts hilft. Ich vermute daher, dass das Auge nun richtig angegriffen ist durch die Keime.

    Bei der nächsten Librela werde ich das mal anschauen lassen. Von Internetbildern her passt Hornhautulkus sehr gut. Genauso sieht es aus.

    Galgos

    Es tut mir sehr leid. Ich hoffe, ihr könnt die letzte Zeit noch etwas genießen.

    Für mich persönlich wären das zum Beispiel vor Anschaffung des Hundes 5000 Euro. Bei zwei Hunden dann 10.000 Euro. Bei drei oder mehr Hunden würde ich das wohl nicht erhöhen, da ich hoffen würde, dass nicht alle Hunde gleichzeitig etwas haben.

    Das ist aber eben nur mein ganz eigener Anspruch. Plus ca. 100 Euro pro Monat übrig für ein Hundekonto. Wenn ich das nicht leisten könnte, würde ein Hund nicht hier einziehen (unabhängig eben davon, dass hier sowieso keiner mehr einzieht). Andere sagen vielleicht, dass man gar kein Geld vorher braucht und jeden Monat mehr beiseite legt weil der Hund in jungen Jahren eher seltener etwas hat. Andere hatten schon zig Hunde, die bis auf Impfung oder so nie einen Tierarzt gesehen haben. Die sehen das auch noch einmal anders. Im Endeffekt trifft jeder Entscheidungen aufgrund seiner Erfahrungen. Hat er keine, muss er auf das Wissen anderer zurück greifen. Oder hoffen.

    Oh, bei mir hat bisher wirklich alles und jeder einen schriftlichen Nachweis verlangt :frowning_face:

    War damals auch doof weil ein Hund ebenfalls Zuhause starb, aber da wurde dann die Bescheinigung vom Bestatter anerkannt.

    Sie möchte wohl das Geld seit dem Tod rückerstattet haben, dafür sehe ich irgendwie schwarz :zipper_mouth_face:

    OK, das finde ich frech. Den Hund nicht anmelden und Kohle sparen und dann das Geld von der Versicherung holen wollen. Das geht gar nicht. Ich wünsche ihr eine möglichst lange Kündigungsfrist. :rolling_on_the_floor_laughing: :grinning_squinting_face:

    Ich werde nach Benni keinen Hund mehr halten. Hatte ich ja schon mehrfach erwähnt. Es ist mir schlicht und ergreifend zu teuer. Dabei war Benni ja bisher nicht einmal sooooo unglaublich teuer. Impfen, normale Untersuchungen, bezahlbares Spezialfutter, ein paar mal Vollnarkose wegen Kralle ziehen (je 200 Euro)

    , einmal Not-OP Darmverschluss (um die 1500 Euro inkl. Voruntersuchung und Nachsorge), zwei mal Zahnreinigung 300 Euro, Hodentumor und Kastration 800 Euro, Tumor- und Warzenentfernung 500 Euro. So grob aus dem Kopf in fast 15 Jahren.

    Und nun jeden Monat 350 Euro (inkl. Futter) dank Arthrose und Niereninsuffiziens und Herzinsuffiziens. Soll ich jetzt eine der Schmerzmittel weglassen? Oder die Physio? Das neue Spezialfutter? Der "Vorteil" ist, dass ich Benni jederzeit einschläfern lassen könnte. Einfach, weil es keine Besserung geben wird. Wir halten seit fast 6 Monaten in etwa den aktuellen Status (natürlich mit Höhen und Tiefen) und damit schon wieder 3 Monate länger, als der Kardiologe prognostiziert hat. :ka:

    Und weil ich so denke und so bin, schüttel ich den Kopf, wenn ich von Leuten lese oder höre, die selber kaum über die Runden kommen aber unbedingt ein Haustier haben wollen. Im Endeffekt muss es jeder selbst wissen. Die leidtragenden sind die Tiere.

    Die Messlatte wird eben immer Höher geschraubt.

    Man könnte ja fast meinen , dass für Hunde o. Katzen in Armen Ländern kein erfülltes Leben möglich ist. Ist es Es eigenartigerweise aber doch. Das ganze scheint wohl eher an der inneren Einstellung der jeweiligen Halter zu liegen.

    Oder an den Möglichkeiten. Ohne Medikamente wäre Benni schon seit 5 Jahren eingeschläfert weil er dank Arthrose nicht mehr hätte laufen können.

    Kinder bekommen ja oft mehr mit, als man so denkt.

    Die Tochter einer Freundin (damals zwei Jahre alt) hat im Schlafzimmer geschlafen und teilweise mit ihrem Kuscheltier sehr eindeutige Bewegungen im Bett gemacht weil Mama und Papa das ja auch machen. Es kann vielleicht sein, dass sie oder er das irgendwo gesehen haben.