Bennis Hornhautulkus wird immer größer. Trotz cremen, salben, Augen reinigen.
Ich hab jetzt gelesen, dass es sehr schmerzhaft ist und zu einem Kollabieren des Auges führen kann. Links das ist ja noch klein (etwa 1mm) aber rechts das ist richtig groß, knapp 7mm würde ich sagen. Normal scheint es nicht so zu schmerzen (Benni bekommt ja an sich auch Schmerzmittel) aber wenn ich die Tropfen oder die Salbe reinmache, versucht er mit der Pfote übers Auge zu wischen oder reibt den Kopf auf den Boden.
Er sieht auch fast nichts mehr. Und gerade heute ist es mir schmerzhaft bewusst geworden. Tagsüber geht es noch, da kann er Schatten sehen und erkennt auch andere Hunde und kann recht gut damit umgehen. Aber es ist nun einmal die dunkle Jahreszeit. Das Morgengassi und heute auch das Nachmittagsgassi fanden im Dunklen statt. Und erst ist Benni den Bordstein "runtergefallen" weil er sich verschätzt hat und dann ist er unter jeder Laterne stehen geblieben und im Kreis gelaufen und wollte nicht weiter. Es war nicht schön, das mitanzusehen. Und dann denke ich an Gestern, als ich Benni etwas bremsen musste, weil er mit einer Hündin spielen wollte und 3, 4 m gerannt ist und sich wie ein Kreisel vor Freude um sich selbst gedreht hat und sie angesprungen ist.
Ich will nicht, dass es ihm schlecht geht. Aber gerade zu Hause und tagsüber macht er überhaupt nicht den Eindruck. Er läuft umher, springt auf die Couch, bettelt, schläft und träumt, ist interessiert wenn es irgendwo spannend ist und nervt, wenn er Aufmerksamkeit will.
Ich werde morgen mal mit der Tierärztin reden. Vielleicht hat sie noch irgendeine Idee. Ich weiß sonst nicht mehr weiter. Ob ein Hund sich mit 15 Jahren noch an Blindheit gewöhnt? Er ist ja auch fast Taub. Und die Blindheit alleine ist ja das eine, aber Schmerzen durch ein in sich zusammen fallendes Auge...davor graut es mir.
Ich weiß gerade echt nicht mehr weiter.