Ach mir ist auch was eingefefallen... eine Kollegin erzählte heute Mittag von ihrer französischen Bulldogge. 8 Jahre alt, Arthrose, starke Hautprobleme, Probleme im rechten Hinterbeim an der Gelenkpfanne. Die Hündin fing vor etwa zwei Wochen mit Humpeln an aber links. Es wurde innerhalb kurzer Zeit schlimmer und sie sind in die Tierklink. Dort wurde ein Kreuzbandriss links diagnostiziert, ein Schmerzmittel gegeben und ein OP-Termin in 5 Wochen ausgemacht. Grund: Die Hündin bekommt Cortison wegen starkem Dauerjuckreiz und das muss erst ausgeschlichen werden.
Tja und nun geht gar nix mehr. Die Hündin bewegt sich nicht mehr, frisst kaum noch, kotet und uriniert in die Wohnung. Kommentar der Klinik: Ja, die bekommt ja kein Cortison mehr, da frisst sie jetzt eben weniger. Ist nicht schlimm die paar Wochen. Und die Rasse ist eh dafür bekannt, zu simmulieren.
Gerade eben sind sie noch einmal zu ihrer Haustierärztin gefahren in der Hoffnung, dass sie noch ne Idee hat. Schmerzmittel bekommt die Hündin wohl. Aber da sie nicht frisst (n bissel Nassfutter aber das verträgt sie nicht und hat Durchfall seit Tagen, Trockenfutter rührt sie seit Tagen nicht an) klappt das mit den Schmerzmitteln auch nicht so gut.
Hat da jemand hier Erfahrung? Irgendwelche Tipps? Meine Kollegin hat Angst, die Hündin einschläfern lassen zu müssen, weil sie nur noch apathisch ist und sie nicht weiß, wie sie die (jetzt noch) 4 Wochen bis zur OP schaffen soll.