Es gibt Pilzsachverständige, die kann man übers Internet finden auf der Seite des dgfm. In Hamburg wäre da jemand in Dulsberg und zwischen Tonndorf und Rahlstedt.
Manche Naturzentren bieten geführte Pilzwanderungen an, in Hannover gab es das jedes Jahr, aber seit diesem Jahr ist der Herr leider in Rente und ein Nachfolger ist nicht in Sicht.
Bei Waldchampignons bin ich mir auch zu unsicher. Ich bin recht sicher, dass hier ganz viele davon stehen. Die riechen auch sehr sehr stark nach Anis. Aber ich habe Angst, mir da was giftiges mitzunehmen.
Das nächste Mal könnte man ja einen abschneiden und schauen, ob er gelblich wird. Aber wäre mir bestimmt trotzdem zu unsicher.
Paradole habe ich das letzte mal ja auch entsorgt. Zur Sicherheit. Die stehen hier überall rum. Aber panieren bei Pilzen mag ich nicht. Nur kleinschneiden und braten.
Wir haben die Pilze gestern noch gebraten weil es so viel war und du Platz im Kühlschrank eingeschränkt.
Heute mittag dann erneut gebraten und eben zum Abendessen noch einmal.
Soll man ja wohl nicht.
Eine Frage aber am Rande: Wenn die Pilze arg mit Flüssigkeit vollgesogen sind, schüttet ihr die Flüssigkeit ab oder bratet ihr so lange, bis alles weggekocht ist?
Wir waren vorhin noch einmal im Wald und haben ca. 3kg gemeine Rotfußröhrlinge gesammelt. Dieses Mal sind sie aber deutlich verwurmter. Hat ja aber auch eine Woche lang viel geregnet.
Wir haben auch ganz ganz viele andere Pilze gesehen aber uns nicht getraut, die mitzunehmen. Unter anderem "Champignons" (haben sehr sehr stark nach Anis gerochen). Und diesen gelben "Baumpilz", den Momo und Lotte vor 3 Seiten gepostet hatte. Das war mir aber auch zu heikel vom Geschmack her. Nachher versaut der alles.