Beiträge von GinaB

    Ich hatte hier auch einen "verwitweten" Senior, der nach dem Tod unserer Hündin ruhiger und mir in sich zurückgezogener erschienen ist.

    3 Monate später zog auch deshalb wieder ein Welpe ein, was ihm neue Lebensfreude, Futterneid und mehr Energie beschert hat, aber auch Konflikte bedeutet hat, die ich managen musste. Das hat bedeutet, dass ich ca nach einem Jahr mit jedem Hund allein/getrennt laufen musste oder jemand zweites mitkommen musste, weil ich sie nicht mehr nebeneinander führen konnte.

    Als der ältere Hund dann krank und teils inkontinent wurde, war es schon anstrengend, mit einem Junghund, der noch Training und Ausbildung brauchte, und zwei Kindern, die entsprechend auch Termine haben und wo man sich kümmern muss.

    Und ist der alte Hund dann überm Jordan, steht der junge Hund wieder allein da.

    Ich glaube das ist auch immer das Los, wenn man 2 Hunde hält... 😓 Danke für deine Erfahrung!

    Wir haben 4 Körbchen in der Wohnung und sie lagen immer zusammen. Nie getrennt!

    Was abera uch schlicht Kontrolle sein kann.

    Aber die Diskussion ist eh hinfällig, ihr habt doch schon lang entschieden, dass ihr den anderen Hund haben wollt und jede Regung des Althundes in die "sie will und braucht es auch" Richtung gedeutet wird.

    Steht einfach zu der Entscheidung und gut.

    Dann würde ich hier nicht nach Erfahrungen fragen, wenn wir uns entschieden hätten. Mein Wunsch wäre es aber nicht um jeden Preis.

    Danke für das teilen deiner Erfahrung! 😊

    Letztendlich klingt es ja bereits nach "ihr habt euch entschieden".

    Ich persönlich würde es wohl anders angehen. Meine Zeit und Energie in die alte Hündin stecken. Du sagst ja draußen blüht sie auf. Da wäre sie bei mir dann vermutlich viel Unterwegs und würde das volle Einzelprinzessinnenprogramm bekommen. Denn selbst wenn es Trauer ist, heißt das nicht, dass es so bleiben muss. Und auf eine neue Liebe in dem Alter würde ich auch nicht hoffen wollen.

    Das hängt aber viel mit persönlicher Einstellung zusammen.

    Was genau möchtest du hier denn gerne hören? Liest sich für mich persönlich etwas danach, als suchst du den Segen der anderen, obwohl du deine Entscheidung bereits getroffen hast. (Was absolut ok ist und nicht böse von mir gemeint ist!)

    Ich suche nach Erfahrungen auf meine Frage/Problem - Ob mit den Grundeigenschaften meiner Hündin und aus einem anfänglichen Desinteresse "Liebe" werden kann. Das wurde hier leider kaum beantwortet. Habe das Gefühl, dass es auf Grund der Rasse der Beiden, meine eigentliche Frage etwas in Hintergrund gerät.

    Ja, das könnte aber auch einfach Ruhe und Entspannung sein.

    Einfach mal nix tun und nicht ständig in Habt Acht sein zu müssen, was gerade passiert und was der andere Hund gerade macht.

    Wenn sie sich draußen normal verhält und frisst wie immer, klingt das für mich eher danach, dass sie grad die Ruhe genießt und eben nicht "trauert".

    Oder sie ist traurig und vermisst ihre Freundin.

    Als mein Rüde eine Woche in der Klinik war, hab ich meine Hündin nicht wiedererkannt. Sie war ziemlich neben der Spur, was sich schnell legte, als er wieder da war.

    Ich deute es auch eher als vermissen und nicht als Ruhe genießen. Ich habe hier 9 Jahre bedingungslose Liebe erlebt. Wir haben 4 Körbchen in der Wohnung und sie lagen immer zusammen. Nie getrennt! Ich möchte meiner Oma einfach die Chance geben, nicht "alleine" durchs restliche Leben zu müssen. Wenn sie das will, akzeptieren wir das! Aber ich fände es irgendwie falsch, es nicht zumindest zu probieren.

    Wir hätten auf jeden Fall gerne wieder einen Zweithund ABER unsere OEB geht natürlich vor. Sie ist aktuell Zuhause sehr ruhig und zurückgezogen. Das war sie vorher nicht. Sie hat gefühlt etwas Lebensfreude verloren... Daher war unser Gedanke zuschauen ob sie sich vielleicht, nach kurzer Eingewöhnung, doch wieder über einen Partner an ihrer Seite freuen würde. Sie kennt das allein sein ja überhaupt nicht mehr...

    Hat sie wirklich Lebensfreude verloren oder genießt sie es vielleicht, nicht ständig den starken Hund darstellen zu müssen (wegen Konkurrenz)?

    Das ist wirklich Lebensfreude. Ich habe noch nie so viel Traurigkeit in ihren Augen gesehen. Sie liegt im Körbchen und starrt einfach an die Wand. Das hat sie vorher nie. Beim Spazieren gehen ist alles in Ordnung. Da ist sie eigentlich wie immer.

    Ich muss ehrlich sagen, mit dem, was ich zu den gesundheitlichen Baustellen der beteiligten Rassen weiß, würde ich mir keine junge FB zu einer alten OEB dazuholen, außer ich bin finanziell extrem auf Rosen gebettet.

    Es kann durchaus sein, dass sowohl die Frenchie als auch die Seniorin euch noch einiges an TA Kosten bescheren. Man steckt zwar nie drin, aber durch die Deformationen im Gesicht, Nasenlöcher, Gaumensegel etc plus Bandscheiben usw kann da schnell was 4stelliges zusammenkommen. Das Leid durch OPs und Rekonvaleszenz natürlich inklusive.


    Meine Meinung, ich persönlich würde der alten Dame einen ruhigen Lebensabend gönnen und mich nach deren Ableben nach einer gesündere Rasse umsehen, die als Familienhund den Kindern eine Freude machen kann.

    Ich hab die Erfahrung (mit meinem nicht sonderlich verträglichen Rüden) gemacht, dass es etwas völlig anderes für die Hunde ist, ob "man sich mal trifft", oder ob man zusammen lebt und somit aufeinander einstellt.

    Deshalb würde ich auf jeden Fall vorab ein Probewohnen vereinbaren. Und auch nicht nur ein, zwei Tage, sondern durchaus länger.

    Da du ja schon eine FB hattest, gehe ich davon aus, dass du weisst, worauf du dich evtl gesundheitlich einlässt. In deinem Fall würde mich tatsächlich etwas die Herkunft sorgen (privat, lebt mit Mutter zusammen, klingt nach Hundi sollte mal Welpen haben...ist nicht unbedingt die beste Voraussetzung).

    Ansonsten kann ich dich gut verstehen, ich würde heute auch keinen Hund mehr einzeln halten wollen

    Über das Gesundheitliche sind wir uns bewusst. Würden uns auch keinen Welpen mehr von der Rasse holen. Aber nun ist die Maus schon da und braucht ein neues Zuhause. Bei uns wäre sie vollversichert. Aber was du ansprichst, war auch mein Gedanke. Unsere OEB ist sehr speziell aber wenn sie sich mal auf eine neue Situation eingestellt hat, steht sie zu 100% dahinter. Wenn man das bei Hunden so ausdrücken kann. Daher war ein Probewohnen für mich auch der erste Gedanke. Ich könnte 2 Wochen Urlaub nehmen. Vermutlich könnte man in dieser Zeit abschätzen, ob es eine neue Liebe wird?

    Wir hätten auf jeden Fall gerne wieder einen Zweithund ABER unsere OEB geht natürlich vor. Sie ist aktuell Zuhause sehr ruhig und zurückgezogen. Das war sie vorher nicht. Sie hat gefühlt etwas Lebensfreude verloren... Daher war unser Gedanke zuschauen ob sie sich vielleicht, nach kurzer Eingewöhnung, doch wieder über einen Partner an ihrer Seite freuen würde. Sie kennt das allein sein ja überhaupt nicht mehr...

    Hallo Zusammen,

    dies ist mein erster Beitrag und ich hoffe, ich gebe alle wichtigen Infos weiter.

    Wir haben uns vor 10 Jahren eine OEB Hündin geholt und ca 1 Jahr später eine FB Hündin dazu. Beide unkastriert. Die Zwei waren ein eingespieltes Team und haben sich geliebt. Sie haben immer extrem die Nähe des Anderen gesucht, vor allem die OEB. Nun mussten wir unsere FB einschläfern lassen und haben eine ziemlich traurige OEB Zuhause. Für uns stand relativ schnell fest, dass wir gerne wieder einen Zweithund hätten. Nun zum Problem. Unsere OEB war schon immer eher desinteressiert an anderen Hunden. Freundliche Hunde Begegnung gab es eher selten. Sie ist doch sehr territorial. Die Geburt von unseren 2 Kindern hat das auch noch etwas verstärkt.

    Nun könnten wir aus dem weiteren Bekanntenkreis eine junge FB Hündin (1 Jahr, unkastriert) übernehmen. Wir waren auch schon gemeinsam auf einem neutralen Boden spazieren. Zu unserer Verwunderung, war unsere OEB recht entspannt. Sie hat zwar kein großes Interesse an der FB gezeigt aber war für ihre Verhältnisse recht "freundlich". Kein Gepöbel, Nackenhaare stellen oder so... Allerdings durfte die FB nicht an ihr Schnuppern. Da hat sie mit einem deutlichen Knurren gezeigt, dass sie das nicht will.

    Es besteht die Möglichkeit, dass wir noch öfter mit der FB spazieren gehen können, bevor wir sie übernehmen. Aber macht das überhaupt Sinn bzw besteht Hoffnung, dass unsere Oma nochmal einen neuen Hund lieben lernt? Die FB lebt aktuell noch mit ihrer Mama zusammen und ist in der Rangordnung unten. Ich denke sie würde sich problemlos unterwerfen.

    Ich bin auf eure Erfahrungen und Einschätzungen gespannt.