Beiträge von MelIi

    Wir können nur raten:

    Babesiose

    Lymphom, vor vielen Jahren bei unserer ersten Hündin erlebt.

    Ich glaube gern, daß dies eine sehr schwere Situation ist, die sich ja schon einige Wochen hinzieht. Die entscheidene Frage mit wäre: hat dieser Hund überhaupt noch Lebensqualität?

    Wenn es ums Raten geht: ich denke auch an Lymphom, hatte ich aber nur bei Katze mit chronischer Anämie.

    ChatGPT sagt, ohne weitere Infos zu den Blutwerten kann man wenig sagen, aber typische versteckte Infektionsherde bei älteren Hunden seien (Durch Röntgen/US nicht immer aussschließbar):
    bakterielle Endokarditis
    Zahnwurzelabszess
    tiefer Weichteilabszess
    chronische Harnwegsinfektion

    Immunvermittelte Polyarthritis (IMPA)

    Kann aber genauso gut die anderen Ursachen (Babesiose, Tumore).sein. Blutbilddetails sind hier notwendig für Konkretisierung.

    Kenne das (bisher) nur aus der Katzenhaltung, aber Kristalle ohne Blasenentzündung sind mir in 25 Jahren Mehrkatzenhaushalt nicht untergekommen.Mag nicht blutig bzw. bakteriologisch sein, aber normalweise reizen die Kristalle die Blasenwände. Bin aber kein Experte und Euer TA wird da sicherlich die richtige Einschätzung mitbringen.

    Vermutlich sind es Struvitkristalle (wg vorher hohem pH-Wert). Spräche auch gg. kohlehydratreiche Ernäherung. Bei Cuper ist wirklich alles aus dem Lot 🥺

    Ich habe jetzt auch endlich mal Pupertätserfahrung: Plüschi ist heute zum Welpen, Marke 1 Wo. nach Einzug, regrediert - distanzlos, brettert in die Schleppleine, liefert falsche Antworten auf Kommandos (rechts ist links, Sitz ist Platz usw.), Welpenzoomis .... Und das mit dreifacher Masse ggü. Welpenzeit.

    Ich habe ihr spaßeshalber angedroht, sie zur Erziehung zu den Sri Lankischen Straßenhunden zu verschicken ☺️

    Immerhin fährt sie recht schnell wieder runter, und ab und an kommt auch die Erinnerung an "richtiges" Verhalten wieder durch. Ist also nicht alles weg 🫣

    Welpe kann das Abwehrverhalten allerdings leicht als Spiel interpretieren, heißt bei uns, dass Hund sich schon bei Katzenfauchen zurücknehmen soll (Abwenden, Weggehen), das unterstütze ich auch schon mal körpersprachlich mit Dazwischengehen.

    Ansonsten bleiben wir beim Schönfuttern: ruhiges, am besten sogar desintetessiertes Benehmen in gegenseitiger Anwesenheit wird mit Leckerchen belohnt. Anfangs sehe hochwertig, aktuell reicht Trofu.

    Plūschi musste heute wg. Zahnarztnotfall 40 Min im Auto warten, weil Mann und ich beide in die Praxis mussten. Hat sie brav gemeistert, hat auch nicht gebellt/gejammert! (War aber schon etwas gestresst am hecheln, als wir wiederkamen). Durfte sich dann erst noch lösen, bevor wir nach Hause gefahren sind.

    Vermutlich nicht ideal aufgebaut, aber Warten in Auto für kurze Zeit ist bei uns Alltag, das muss sie aushalten (lernen). Schönfutter funktioniert im Auto leider nicht.

    Wenn ich zu viel hier im DF lese, denke ich manchmal, ich mache vieles falsch oder nicht genau genug. Andererseits finde ich aber das Zusammenleben mit Plüschi im Großen und Ganzen problemlos. Ggf ändert sich das noch, daher finde ich vielen Diskussionen und Erfahrungsberichte interessant, auch weil es mir hilft, zu ùberlegen, ob ich was verbessern kann.

    Ich bin aber halt ein Pareto-Typ: 80% Ergebnis reicht mir, daher verlange ich vom Hund auch nicht mehr. Ist für uns gut genug ☺️ kann sein, dass mir das noch auf die Fùße fällt, weil mir als Hundeanfänger ggf Langzeiteffekte nicht transparent sind. Muss ich halt dann damit umgehen.