Beiträge von SeelenhundRocky

    Hi Zusammen, ich habe eine Frage. Unserem Hund wurde aufgrund von Tumorverdacht im Juli die Milz entnommen. Der Eingriff verlief komplikationslos. Es war kein Krebs. Jetzt haben wir aufgrund von Schlappheit wieder ein Kontrollblutbild machen lassen.

    Es kam raus, dass die roten Blutkörperchen zu niedrig sind und das es in Richtung einer Anämie geht. Habt Ihr Erfahrungen ob es nach 4 Monaten noch an der Entnahme der Milz liegen kann oder ob es sich schon längst hätte wieder einspielen müssen? Kann es auch an der Ernährung liegen? Wir füttern aufgrund von IBD derzeit sehr einseitig. Bin schon wieder sehr in Sorge. Lieben Dank fürs lesen.

    Kommt auf weitere bzw. Vorerkrankungen an und warum die Milz entfernt wird. Die Hündin einer Bekannten war komplett gesund und hat die Milz rausgenommen bekommen. Ihr geht es damit seit vielen Jahren bestens.

    Wenn es akut wegen bösartigem Tumor(verdacht) ist, ist es von der Prognose oft schlechter.

    Wir wissen leider nicht genau was es ist. Er hat eine Umfangsvermehrung ca 1 cm groß. Ist aber seit es aufgefallen ist (letztes Jahr im Dezember) nicht gewachsen. Uns wurde trotzdem dazu geraten, die Milz zu entfernen. Wir hoffen natürlich das es gutartig ist.

    Hallo Ihr Lieben, nächste Woche ist es soweit mit der OP zur Milzentfernung. Ich hoffe so sehr, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Mich verwundert total dass es so wenige Beiträge darüber gibt wie und ob ein Hund nach der OP gut weiterleben kann bzw auch noch ein paar Jahre gut lebt. Man findet viel darüber, das nach der OP Komplikationen aufgetreten sind und es die Hunde nicht geschafft haben. Der Tierarzt klärt mich auch nicht wirklich über die Risiken auf. Habt Ihr Erfahrungen, oder kennt Ihr Hunde die es gut weggesteckt haben und die auch noch ein paar Jahre vor sich hatten? Ich brauche ein bisschen Zuspruch. Ich bin drauf und dran die OP abzusagen. Danke Euch. Liebe Grüße.

    Vielen Dank für Eure Antworten. Ich finde es so schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Wartet man ab, weil der Tumor noch klein ist, in der Hoffnung daß er nicht bösartig ist und erspart dem Hund die OP oder zieht man es durch und nimmt die Milz raus. Es ist halt einfach eine Organentnahme. Ich kann mir gar nicht vorstellen dass es ohne die Milz so einfach weitergehen kann. Ich bin so verwirrt. Morgen soll ich der Tierärztin unsere Entscheidung mitteilen.

    Es geht ganz wunderbar ohne Milz weiter! :streichel:

    Meiner Hündin wurde im März die Milz entfernt nach einem sehr ähnlichen Befund und im Alter von fast 13,5 Jahren. Sie hat die OP hervorragend verkraftet und sich schnell erholt. Ich kann deine Sorge verstehen; ich muss gestehen, dass meine Nerven am Tag der OP auch blank lagen - aber der Eingriff ist wirklich überschaubar und war bei Candy z.B. schon in ca. 15 Minuten vorbei. Hier kannst du ein bisschen zu unserem Fall nachlesen, wenn du magst:

    Dimmalimm
    28. Februar 2024 um 10:56

    Candy musste nur ein paar Stunden auf Station bleiben und ich konnte sie schon am frühen Nachmittag wieder mitnehmen, aber die Ärzte werden bestimmt wissen, was für den Hund das beste ist. Wichtig finde ich, dass du den Ärzten dort vertraust.

    Für mich persönlich war der Eingriff alternativlos (mir wurde auch angeboten, mit engmaschigen Kontrollen abzuwarten, was ich dann aber aufgrund des Alters nicht wollte). Eine Bauch-OP ist immer blöd, aber eine Bauch-OP mit rupturierter Milz ist einfach noch viel blöder.

    Vielen Dank für deine Antwort. :smiling_face_with_heart_eyes: Das baut mich etwas auf. Hat Candy denn heute irgendwelche Einschränkungen? Ist Sie irgendwie schwächer oder so?

    Ich sehe es eigentlich genauso wie ihr. Habe natürlich aber auch diese diversen Knötchen in der Leber in meinen Gedanken rumschwirren. Aber lt Tierarzt könnten das auch altersbedingt Regeneratsknoten sein. (Verändern sich aber in der Größe seit 2 Jahren nicht) Die Leberwerte sind auch erhöht. Daher soll auch eine Leberbiopsie gemacht werden. Rockys Allgemeinzustand ist auch nicht der beste. Was ihm so wirklich fehlt, findet auch niemand. Meine Angst ist einfach das wir Ihm die Milz entfernen lassen und dann doch noch ein ganz anderer Krebs irgendwo brodelt. Aber es stimmt schon. Warten bis was platzt ist auch keine Option.

    Vielen Dank für Eure Antworten. Ich finde es so schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Wartet man ab, weil der Tumor noch klein ist, in der Hoffnung daß er nicht bösartig ist und erspart dem Hund die OP oder zieht man es durch und nimmt die Milz raus. Es ist halt einfach eine Organentnahme. Ich kann mir gar nicht vorstellen dass es ohne die Milz so einfach weitergehen kann. Ich bin so verwirrt. Morgen soll ich der Tierärztin unsere Entscheidung mitteilen.

    Hallo liebe Community, schon länger bin ich ein stiller Mitleser, aber jetzt brauche ich mal etwas Zuspruch bzw Eure Erfahrungen. Wir haben einen 10 jährigen Parson Jack Russell. Seid er ein Jahr alt ist, immer wiederkehrende Magen Darm Probleme, IBD usw. Ein ständiges auf und ab. Letztes Jahr waren wir wieder zum Kontroll-Ultraschall vom Bauch. Dabei ist durch Zufall ein kleiner Rundherd in der Milz aufgefallen. (0,5mm) Es hieß wir sollen es beobachten und alle 4 Wochen wieder kommen. Das haben wir getan. Beim letzten Ultraschall im Mai wurde allerdings noch ein Zweiter Knoten(1cm) (wurde wahrscheinlich anfangs übersehen) entdeckt. Uns wurde geraten, wieder in 4 Wochen zur Kontrolle zu kommen. Diesmal haben sich die Knoten zwar von der Größe nicht verändert, allerdings wurde uns pauschal dazu geraten die Milz zu entfernen. Ich hatte irgendwie kein gutes Gefühl und war heute zur Zweitmeinung in einer großen Klinik. Die Knoten sind noch immer gleich von der Größe. Der kleine liegt ziemlich mittig und macht keine Sorge. Der größere liegt eher ungünstig am Milzrand und ragt sogar etwas darüber hinaus. Optisch sehen Sie wohl eher wie Zysten aus. Nicht pauschal bösartig. Aber wissen kann man es nie. Auch hier wurde und geraten die Milz zu entfernen und eine Leberbiopsie durchzuführen. (Hatte vergessen zu erwähnen, dass es auch hier kleine Veränderungen gibt, die allerdings lt. Tierarzt altersbedingt sein können).

    Der große Schock kam dann, als sie mir gesagt haben, dass Sie ihn nach der OP eine Nacht stationär aufnehmen möchten. Ich bin so hin und her gerissen und am verzweifeln. Soll ich ihm das alles echt antun? Diese große Bauch op? Er verträgt kaum ein Schmerzmittel. Ist dazu ein totaler Angsthund. Wie übersteht er denn die Nacht auf Station und wie soll ich das schaffen ohne durchzudrehen. Habt Ihr Erfahrungen mit Milz Ops und kennt ihr das auch, das Sie eine Nacht in der Klinik bleiben? Ich könnte nur heulen und hab schreckliche Angst.

    Ich danke Euch das ihr bis hier hin gelesen habt und ich würde mich freuen wenn mir jemand von seiner Erfahrung berichten kann. Danke.