Beiträge von Merrie

    Lieber Himmel, gerade sehe ich erst, dass ja noch mehr darauf geschrieben haben. Ich hatte nur die Antwort von Hundundmehr gelesen. Ich wollte wirklich keine Diskussion anzetteln. Das ist mir jetzt sehr unangenehm.

    Manchmal drücke ich mich/man sich auch ungeschickt aus. Da darf man bitte nicht jedes Wort auf die Waagschale legen.

    Ja, okay. Danke für den Hinweis - ich weiß was du meinst, erkenne den Unterschied. Ich musste gerade echt mal überlegen, wie ich ich das früher so gemacht habe, mit den Hunden, die ich schon erwachsen übernommen und an Agility etc. heran geführt habe. Lange her. Da haben wir gerade beim Slalom anfangs tatsächlich mit Leckerchen "geführt". Ist aber auch schon etliche Jahre her.

    Jedenfalls war ich mit meiner jetzigen Hündin vorletztes Jahr bei einem Trainer zum Welpenkurs. Meine und der Labrador halt 5 Monate alt (ich hatte vorher tatsächlich nie Welpen) - mir fällt ein, dass Irmi auf meinen Ruf kam und ich sie dann mit Leckerchen belohnt habe auf Anraten des Trainers. Der Labby kam nicht. Ich weiß nicht, wie sie in weiteren Kursen geübt haben. Ich war nur zwei mal da weil am Ende immer alle Welpen gemeinsam spielen sollten - allerdings waren außer meiner nur große Rassen dabei obwohl gleich alt. Das war mir zu gefährlich, die hatten sie völlig überrannt (nur so am Rande bemerkt).

    rgendwie ist das faszinierend, wie sehr sich sowas hält. Haare sind totes abgestorbenes Gewebe. Wie und wie schnell es wächst ist Genetik... Da ändert keine Schere der Welt etwas daran. Natürlich kräuselt sich kurzes Fell mehr, wie langes Fell. Das liegt aber an dem Gewicht... Langes Haar ist schwerer und zieht Wellen in die Länge.

    Sag mal, stimmt es dann auch nicht, dass Pudelhaar dichter wird, wenn man mit ihnen viel raus geht bei schlechtem Wetter, bzw. Regen feuchte Luft etc? Das hab ich auch mal gelesen :exploding_head:

    Ich frag deshalb so blöd, weil ich schon Pudel gesehen habe wo man die Haut sieht zwischen den Locken und da dachte ich so bei mir "oh, ein Pudel der nur bei gutem Wetter raus darf...":smirking_face:

    Ich habe bisher nur still mitgelesen. Ich schließe mich euch allen an und kann nur mitteilen, dass ich froh bin, dass auf die Netiquette hingewiesen wird, ansonsten hätte ich vielleicht doch meine gute Kinderstube vergessen...

    Malti123 - wenn du schon Hunde hattest, müsstest du eigentlich wissen, dass man nicht voraussagen kann, wie sich ein Hund entwickelt, zumal sich nach der Pubertät einiges ändert. Du kannst allenfalls mal deine Züchterin fragen, wie die Elterntiere so drauf sind. Die Gene spielen ja auch eine Rolle neben der Erziehung. Allerdings - das wurde hier im Forum ja auch schon erwähnt - ist jeder Hund anders auch wenn es sich um die gleiche Rasse bzw. die gleichen Mischlinge handelt. Ich habe hier zwei Pudel, die unterschiedlicher nicht sein können.

    Was das Training ohne Belohnung (Leckerchen) betrifft, so habe ich schon einmal wen erlebt, der seinen Labrador (damals 5 Monate) ohne trainiert hat (er wollte die Verfressenheit des Labradors nicht fördern). Der Hund hat null gehört, hat auf Rufe gar nicht reagiert etc. Das Ende vom Lied - der Halter wurde immer lauter, ist zum Hund und hat ihn grob am Halsband gepackt und zu sich geholt...ich will damit sagen, für den Hund muss es sich lohnen zu kommen, es muss einen Grund geben, warum er kommen soll. Eben doch Leckerchen oder was anderes tolles. Ich hatte mal einen Hund, der fand Leckerchen doof, hat es aber geliebt als Belohnung den Ball geworfen zu bekommen. Vielleicht ist das eine Alternative für deinen Wauzi.

    Alles Gute für euch.

    Hallo zusammen,

    ich hoffe, ich nerve nicht allzu sehr mit meiner Fragerei in der letzten Zeit.:see_no_evil_monkey:

    JaNeinVielleicht hat ja neulich schon die Frage gestellt (bellen in geregelte Bahnen lenken) und ich würde hierzu auch gerne noch was wissen.

    Mein Zwergpudel ist sieben Jahre alt aber erst seit ca. 5 Monaten bei uns. Er bellt halt auch sehr oft. Gerade auch nachts, wenn z.B. unser Sohn mal spät nach Hause kommt oder auch nur wenn er nochmal aus seinem Zimmer runter in die Küche geht oder so. Der Hund schläft bei uns mit im Schlafzimmer. Es ist halt nicht lustig wenn man so aus dem Tiefschlaf geweckt wird und dann schier nicht mehr einschlafen kann. :hear_no_evil_monkey:

    :face_with_monocle:Ich hätte gerne einen Rat wie ich ihm beibringen kann, entweder gar nicht mehr zu bellen in solchen Situationen, auch wenn wer ins Haus kommt, oder wenigstens damit aufzuhören, sobald ich ihm ein entsprechendes Signal gebe. Für mich ist das einfach auch deshalb sehr wichtig weil wir ja Camper sind. Da kann ich es echt nicht brauchen, wenn er ständig irgendwelche Leute oder Hunde anbellt, geschweige denn, wenn nachts mal wer am Wohnmobil vorbei geht. Ich würde das gerne vorweg hier zuhause trainieren.

    Nun hatte ja Märchen schon bei der Frage von JaNeinVielleicht Gegenkonditionierung erwähnt und Abbruchsignal hab ich auch schon mal wo gelesen. Ist eine dieser Methoden für uns geeignet? Wenn ja, wie wende ich sie in unserem Fall an oder soll ich ganz anders vorgehen?:thinking_face:

    Vielen Dank schon mal für's lesen und für den hoffentlich ein oder anderen Rat.

    Schön, dass es euch gibt!!!!

    Ich habe fast dasselbe Problem mit unserem 7-jährigen Zwergpudel, der seit knapp 5 Monaten bei uns lebt (ich hab das im Forum auch schon mal angesprochen). Er rastet völlig aus, wenn jemand ins Haus kommt, ob mit oder ohne Klingel, wohl auch vor Freude wenn unsere (erwachsenen) Kinder kommen. Auch ich kann ihn inzwischen ins Körbchen schicken. Aber auch er bellt da einfach erst mal weiter. Irgendwann beruhigt er sich.

    Wir gehen insgesamt ca. 2 Stunden laufen pro Tag und abends noch ein bisschen Training und Spiel. Das mach ich hauptsächlich mit unsere zweijährigen ZP-Hündin. Er kommt dann oft hinzu und ich integriere ihn dann.

    Mehrhund - ist er evtl. auch unterfordert? Seine Vorbesitzerin sagt, bei ihr habe er nur "rumgelegen" weil sie wenig Zeit für ihre Hunde hat. Sie war ganz erstaunt, was er an Tempo etc. drauf hat, als ich ihr mal ein Video von einem Spaziergang geschickt hatte.

    Im Büro ist er unglauglich brav - da kann kommen wer will - liegt im Körbchen und rührt sich nicht, auch wenn unser Sohn zur Arbeit kommt (er arbeitet mit in unserem Betrieb). Unser Sohn kommt morgens kurz ins Büro bevor er in die Werkstatt geht und begrüßt (streichelt) die Hunde. Da bewegt er sich nicht mal, reagiert null. Schon komisch der Unterschied.

    Ich habe inzwischen eine Hundetrainer kontaktiert - das dauert noch, bis er Zeit hat zu uns zu kommen.

    Märchen - wie funktioniert so eine Gegenkonditionierung?

    @ flying-paws Okay. Vielen Dank für den Tipp. Da muss ich mal recherchieren, wo ich so jemanden finde.


    Und - kurzes Update: Als ich zum Kochen rüber bin, ist sie nicht mit, kam dann aber eine halbe Stunde später mit meinem Mann, als er zum essen kam. Bei der Mittagsrunde war alles gut. Sie ist problemlos mitgegangen, ist über das Schneefeld gerast und entspannt und fröhlich im Sonnenschein gelaufen. Im Wald hat sie sich sogar einen Fichtenzapfen geholt um zu spielen. Später im Waldstück, wo ich sie an einer unübersichtlichen Stelle immer anleine, ist sie auch an dieser entspannt mitgelaufen.

    Hallo zusammen,

    Achtung! Ich hole etwas aus: Heute geht es um meine zweijährige Zwergpudelhündin. Sie mag momentan nicht mehr mit auf Spaziergänge. Sie hat Stress und Angst.

    Ich denke, es gibt auch einen Auslöser dafür. Vor ein paar Tagen bin ich die Abendrunde mit beiden gelaufen - erst ein Stück im Wald und dann auf die Straße. Da ca. 300 Meter an der stark befahrenen Bundesstraße, Leinen kurz. Irmi läuft allgemein nicht gerne an der Straße. Im Ort dann war sie gleich entspannter, Leine länger und die beiden am schnüffeln. An einer Laterne hat Monty plötzlich kurz aufgejault. Ich weiß nicht, ob er sich erschreckt hatte oder weh getan (genauso jault er wenn Irmi ihn ab zu zu maßregelt indem sie an seinem Ohr zieht - also kennt sie das Aufjaulen eigentlich). Für ihn war gleich wieder alles in Ordnung. Aber Irmi, au weja, Rute nach unten und nur noch an der Leine gezogen. Ich dachte, ich tu so, als wär nichts gewesen, hab nur gesagt "alles gut" und bin weiter. Wäre ich direkt nach Hause hätte ich ca. 20 Minuten gebraucht. Mein Gedanke war, ich geh jetzt einfach mal weiter und weiter, damit Irmi merkt alles okay. Also bin ich insgesamt noch ca. 40 Minuten gelaufen. Wahrscheinlich hätte ich das nicht tun sollen. Es wurde immer schlimmer mit ihr, sie hat gezogen, gezittert und gehechelt und wenn ich wegen Monty stehen geblieben bin, ist sie an mir hoch und wollte auf den Arm. Ehrlichgesagt hab ich sie dann auch kurz hoch genommen und versucht sie zu beruhigen. Keine Ahnung, ob ich damit die Angst verstärkt habe oder doch ein bisschen beruhigt.

    Einen Tag später wollte sie bei der Frührunde nicht so richtig mit, da ist sie mitten auf dem gewohnten Weg einfach stehen geblieben. Ich bin erst mal weiter und sie kam auf mein Rufen nicht hinterher. Ich also zurück, Hund angeleint und einfach mitgenommen. Sie sehr unentspannt mitgelaufen. Hier muss ich dazu sagen, dass seit ein paar Tagen im Wald, der hinter dem Bach neben dem Spazierweg liegt, früh morgens zurzeit Bäume gefällt werden. Laute Maschinen, Lichter die durch die Bäume scheinen. Da hatte sie vor dem oben erwähnten Vorfall höchstens mal gebellt, ist aber immer mit ohne Leine. Aber vielleicht ist das jetzt doch auch ein Trigger, dass sie nicht mehr mit will...

    Am gleichen Tag die Abendrunde - alles erst mal okay. Beide Hunde ohne Leine auch auf einem gewohnten Weg Richtung Sportplatz. Hier bin ich hinter dem Clubhaus rum und sie ist da schon stehen geblieben. Ich erst mal weiter - in der Zeit ist sie vor das Clubhaus gelaufen und wieder stehen geblieben. Ich bin mit Monty dann auf dem Weg weiter, in der Hoffnung, sie folgt uns. Hier gibt es die Möglichkeit zur Straße zu laufen und über diese Heim oder eine große Schleife auf dem Weg zurück zum Clubhaus und dann wieder nach Hause (vielleicht dachte sie, ich will über die verhasste Straße gehen). Ich hab mit der Taschenlampe alles abgescannt (es ist sehr übersichtlich, die Schleife verläuft um eine große Wiese - momentan Schneefläche), keine Menschen bzw. Hunde in Sicht. Ich wollte einfach testen, ob sie nachkommt. Leider hat sie das nicht gemacht. Hat sie unsere Schritte im knirschenden Schnee die ganze Zeit gehört, uns gesehen (Taschenlampe, Monty's Leuchthalsband) und deshalb einfach gewartet bis wir wieder bei ihr sind? Ich konnte sie ja auch sehen mit der Taschenlampe und vergewissern, dass sie immer noch da steht. Diese Runde hat ca. gut 5 Minuten gedauert. Als wir wieder bei ihr waren, hat sie erst mal Monty gemaßregelt. Ich hab sie ignoriert und wir sind nach Hause.

    Gestern Abend und heute Morgen habe ich sie jetzt einfach mal Zuhause gelassen, weil sie nicht mit wollte und bin mit Monty alleine los.

    Außerdem mag sie mittags auch nicht mehr mit rüber ins Haus wenn ich kochen gehe ( wir sind ja selbständig und haben den Betrieb direkt neben dem Wohnhaus). Ich nehme die Hunde dann immer mit und lasse sie dann raus in den Garten zum Lösen. Nach dem Essen gehen wir dann unsere Mittagsrunde. Hier war es vor ein paar Wochen so, dass genau in dem Moment als ich sie rausgelassen habe, zwei Düsenjäger über uns durch sind. Da hat sie sich erschrocken und ist gleich wieder rein. Am Tag darauf hat unser Holzofen laute Geräusche gemacht. Da ist sie ab nach oben (Monty ganz entspannt vor dem Ofen gesessen). Ob das die Auslöser sind, keine Ahnung. Jetzt mache ich es so, dass ich versuche, sie mit rüber zu nehmen und wenn sie nicht will, lasse ich sie im Büro und hole sie dann dort zur Mittagsrunde. Manchmal kommt sie aber auch mit.

    Habt ihr einen Rat, wie ich vorgehen soll. Sie ins Auto zu packen um irgendwo anders zu laufen schaffe ich zeitlich höchstens abends oder Sonntagnachmittag. Soll ich sie "zwingen" und an der Leine mitnehmen oder einfach mal ein paar Tage zuhause lassen und stattdessen drin geistig und durch Spiel auslasten? Lösen kann sie sich gut in unserem Garten. Und soll ich sie in der Mittagspause auch einfach weiter im Büro liegen lassen oder mich "durchsetzen" und sie mit rüber nehmen?

    Ich frage mich halt, ob unsere Beziehung gestört ist oder sie mir nicht mehr vertraut. Komisch, das alles. Sie ist eigentlich kein ängstlicher Hund.

    Im Oktober wurde sie kastriert - ich weiß nicht, ob das evtl. relevant ist.

    Vielen Dank für's Lesen und eure Ratschläge.