Beiträge von xEzy

    Bei uns ist da neben dem Trockenfutter gekochtes, klein geschnittenes Pferd/Lamm der absolute Hit, da hab ich dann auch nicht so große Bedenken wenn's mal mehr wird (wenn deiner keine Allergie gegen Geflügel/Rind hat wär das vermutlich unkomplizierter). Ab und zu mit etwas Harzer Käse untergemischt 😄 aber da musste ich auch echt viel rumprobieren am Anfang.

    Aber wie macht ihr das als Belohnung? Schleppt ihr alles so mit? :D Oder was benutzt ihr da so?

    Ja, ich würde sehr gerne meine Türklingel ausschalten aber leider geht das bei uns nicht. Mein Schwager ist Elektriker und er sagte mir, dass er die komplette Wand aufmachen müsste, weil die Klingel durch so ein kleines Gitter in der Wand gesetzt ist und praktisch von außen nicht erreichbar sei. Hatten das Problem schon wegen Halloween! :D Leider neig ich immer dazu, dass ich ihn dann anmeckere. Nicht immer aber ich erwische mich schon oft dabei. Ich hab mal gehört, dass wenn es klingelt und er bellt, soll man eine Tupperdose mit Kieselsteinen oder dergleichen auf den Boden fallen lassen, damit er sich auf was anderes konzentriert oder kurz erschreckt und dann das Bellen unterlässt. Weiß allerdings nicht, ob das bei ihm so eine gute Entscheidung wär.

    Zu Problem B, ich habe mir son "Buch" gekauft oder viel mehr ist das Online, da bringt der Andre Henkelmann einem bei, wie man das ganze löst. Vieles hat bereits von dort geklappt (ua. funktioniert vieles bei unserem Hund mit nem Clicker sehr viel besser) und er sagt auch, dass ich 1 Woche reizarm mit ihm Gassi gehen soll und immer in Abständen ein Sitz einfordern soll und ihn belohnen soll. In der zweiten Woche soll man das ganze dann mit anderen Menschen/Hund aus sicherer Entfernung angehen und ebenfalls das Sitz einbauen. Bisher klappt das auch recht gut und vorhin war sogar eine Begegnung mit einem jungen Herrn auf der anderen Seite und mit einer Cap und er hat ihn nur ruhig angeschaut und hat weiter geschnüffelt.

    Ich bin nur immer am grübeln, was ich an Leckerlis gebe. Eine Zeit hatte ich einfach nur Trockenfutter benutzt aber viele sagen, dass man für bestimmte Sachen lieber hochwertiges benutzen soll. Etwas was der Hund sonst nicht bekommt und worüber er sich mehr freut.


    Und keine Sorge, lieber ausführliche Romane, als kurze, negative Sätze über eine tolle Hunderasse :D

    Naja, da gehört ein gut passender Maulkorb (er muss damit hecheln, gähnen und sich übergeben können) auf den Hund.
    Der Besuch hat aufzuhören, dem Hund die Hand in's Gesicht zu strecken und muss den Hund in Ruhe lassen, fertig.
    Auch die Oma, egal, wie gern sie ihn mag. Der Hund möchte das nicht, das muss man dann respektieren. Gibt ja keinen Grund, ihm da einen Kontakt aufzuzwingen.

    Die Türklingel wär bei mir schon längst abgestellt. Auf's Handy anrufen lassen statt dessen.

    Bzgl. eines Maulkorbes, wollen wir aktuell eh noch schauen. Nicht nur weil er aktuell so ist, wie er ist. Auch für den Urlaub etc. wäre das angebrachter. Das meiste hat auch erst angefangen, als wir das 1x mit ihm in Schweden war. Dort hat er selbst meine Schwiegereltern angebellt und angeknurrt und die liebt er eigentlich sonst über alles. Das Verhalten zeigt er auch nicht bei jeder Person, die uns besucht. Es schwankt wirklich stark. Generell hasse ich es eh, wenn man einen Hund einfach an den Kopf oder ins Gesicht langt.

    Leider kann man die Klingel bei uns nicht abstellen. In meiner Wohnung ging das immer aber in der meiner Verlobten, leider nicht :D

    Klingt wie eine Rassebeschreibung des Spitz' 😅

    Hab ich tatsächlich schon öfters gehört aber er war eigentlich immer das Gegenteil. Er ist sehr fleißig und Aufmerksam. Bellt sehr sehr sehr selten andere Hunde an (Außer er kennt sie schon und mag diese nicht) und auch andere Menschen ist er vorher immer mit einem Lächeln gegenüber getreten. Klar, er war schon immer son bisschen der Rebell und hat hier und da mal seine Grenzen getestet aber so wie man Spitze meist beschreibt, ist er keineswegs.

    Ich rate zu einem Training über Belohnung.

    Was schwebt dir denn vor? Aktuell versuche ich wieder etwas Routine reinzubekommen. Fangen von null an, da er aktuell wirklich stur ist. Sein Training absolviert er - fast - immer ohne Probleme. Nur aktuell funktioniert es beim ersten Sitz/Platz nicht mehr zu 100% (Maybe erneute Pubertät?)

    Guten Tag,

    Lange Zeit schrieb ich hier nichts mehr, da wir eine Trainerin hatten und eigentlich auch alles super lief. Die Trainerin kostete uns 80€/h weshalb wir ua. nun nicht mehr haben. Leider fand ich heraus, dass ihr Training - nunja, nicht mehr ganz Zeitgemäß ist. Das Kommando "Fuß" erlernte er durchs zupfen an einer speziellen Leine (Sie wird um den Hals gelegt). Den Rückruf erlernte er durch ein zupfen an der Flexileine (Anfangs war ich verwirrt, funktionierte tatsächlich aber) Dann kam es dazu, dass er korrigiert wurde (Sie wollte ein bestimmtes Alter abwarten) das Korrigieren war wie folgend: Hund hörte nicht auf den Rückruf = Auf ihn zu laufen - emotionslos und mit einem Taschentuchpaket abwerfen. Naja, irgendwie habe ich nun die Befürchtung, dass dies mehr für Unstabilität sorgte und er nun mehr "Angst" oder "Unsicherheit" zeigt. Natürlich "kann" das alles auch damit zusammenhängen, dass er im Feb. erst 2 Jahre jung wird und jetzt wahrscheinlich seine 2nd Pubertät durchlebt aber deshalb wende ich mich mal an euch. Ihr könnt ruhig ehrlich sein und mit mir schimpfen, lieber ehrliche und fachkundige Kritik, als weiterhin Fehler (Falls es welche waren) bei der Erziehung.

    Hund: Mittelspitz (Größer als man denkt war als Welpe schon 5x so groß wie seine Geschwister), 2 Jahre jung und ein unkastrierter Rüde.

    Nun erstmal zu den gröbsten Problemen.

    Problem A - Türklingel

    Wenn jemand klingelt oder auch nur durch den Hausflur geht, dann dreht er meist vollkommen durch. Meistens bellt er sehr laut und ist wie von einer Tarantel gestochen und manchmal (Wenn Leute durch den Flur gehen) bellt er nur "leicht" also eher son kleines Grummeln - was auch vollkommen okay für mich ist. Für mich wirkt es aber, dass er komplett unter Stress ist, wenn jemand klingelt. Er wirkt wirklich panisch und fährt hoch. Leider weiß ich nicht, wie ich das in den Griff bekomme. Die Trainerin empfahl aus damals ein Halsband, was vibriert und dann piept, wenn er bellt aber das wirkt für mich eher wie Bekämpfung des Problems um jeden Preis, statt harmonische Erziehung.

    Problem B - Unkontrolliertes Verhalten (Manche würden sagen aggressiv aber ich empfinde es eher als Schutz?)

    Dieses Problem ist seit neuem erst vorhanden. Früher war es eher bei Kleinkindern, wenn sie ihn ungefragt anfassen wollten aber mittlerweile ist es fast bei jeder Person. Wenn ich rausgehe und jemand geht an mir vorbei: Aggressives bellen und auch knurren und er zieht zu der Person hin. Es wirkt praktisch so, als würde er mich beschützen MÜSSEN. Cap, Mützen oder Burkas/Kopftücher, mag er überhaupt nicht. Weihnachten hatten wir das Problem, dass die Oma meiner Frau zu Besuch war. Sie liebt ihn aber sieht ihn nicht so oft, da er nicht ins Pflegeheim darf. Bedeutet also, dass er sie vor ca. 1 Jahr das letzte Mal gesehen hat. Sie saß da und er fing sofort an sein Verhalten zu zeigen. Sie hielt langsam die Hand hin und er schnuppert erst dran, dann steht er da wie "versteinert" und sobald sich die Blicke treffen, schnappt er nach der Hand und bellt/knurrt. Er beißt aber nicht in die Hand oder zwickt. Er macht es genau so, dass der Abstand passt und nur signalisieren möchte, dass er das aktuell nicht so toll findet und "spricht" eine Warnung aus. Dieses Verhalten hat er aber erst seit ca. 4 Monaten.

    Problem C - Das altbekannte Problem - Leinenführung

    Das ist eines der kleinsten Probleme, sag ich mal. Er zieht schon recht stark, besonders dann, wenn er schnüffeln möchte oder an einer bestimmten Stelle lecken möchte. Er zieht so stark, dass wenn man nicht aufpassen würde, man sehr schnell auf dem Boden landet. Ich hab das bisher immer so gehandhabt, dass ich stehen blieb, sobald die Leine auf Spannung war und weiterging, wenn er sich umdrehte und einreihte. Leider scheint dies aber zu keinem großen Erfolg zu führen. Er weiß nun, dass er nicht ziehen soll, macht es nach der Einreihung aber trotzdem. Für mich ist das dann eher "Hund denkt ich bin ein Schlitten, den er ziehen muss" statt "Entspannte Gassi-Runde"


    Erstmal viel Text und hoffentlich könnt ihr mir dabei Helfen, dass unser Hund Ruhe findet. Für mich wirkt es nämlich so, als wüsste er zwar was Ruhe ist aber sein Nervensystem ist 24/7 online. Gerne dürft ihr Dinge kritisieren, sofern ihr dabei sachlich bleibt ist Kritik gerne gesehen :hugging_face:

    Ja. Er hängt 24/7 an uns. Außer wir sind in der Küche, da darf er nicht rein. Liegt dann aber im Flur und versucht immer langsam Richtung Küche zu robben :D

    Das ist sehr ungesund. Der randaliert vermutlich, weil er mit den fehlenden Regeln nicht klarkommt. Das ist totaler Stress für den Hund.

    Jap. Sobald wir nur ein kleines bisschen zu weit weg sind, dreht er vollkommen durch. So ist er aber schon, seitdem wir ihn haben. Und wenn wir andere um Rat bitten, kommt alles bei rum aber nicht das, was dem kleinen hilft.

    Und da hast du nie erlebt, wie beissen abgestellt und der Welpe von was-auch-immer abgepflueckt wurde?

    Ich mein..wir reden von einem Mittelspitzwelpen und nicht von einem erwachsenen 90 kg Hund :nixweiss:


    Wenn er fuer sowas den Abhang nutzt, duerfte er bei mir u.a. nicht mehr auf den Abhang und wuerde (falls er es doch mal schafft) ins Leere springen. :nixweiss:

    'u.a.' weil ich bei beissen nicht nur auf 'Situation umgehen' setze.

    Ne du, tatsächlich hatte ich in diesem Alter andere Dinge im Kopf, als meiner Mutter bei der Erziehung eines Hundes zuzuschauen.

    Leider kennt sie ihn noch nicht. Sie möchte aber auch erstmal, dass wir uns alleine mit dem Kleinen beschäftigen und merken, worauf wir uns einlassen. Tipps ua. gibt sie uns trotzdem. Und wir hatten uns den Hund ausgesucht. Ders ja relativ klein :D Ich bin zwar Team Schäferhund aber die Frau hat sich durchgesetzt.

    Kann es sein, dass der kleine total überfordert und überreizt ist wenn er euch ständig beißt?

    Was macht ihr denn so mit ihm? Wie sieht der Tagesablauf aus? In welchen Situationen genau beißt er euch?

    Das ist auch meine Vermutung aktuell. Er findet nämlich selten Schlaf und ich muss ihn förmlich zwingen. Sobald wir uns bewegen, bewegt er sich mit. Selbst wenn wir liegen/sitzen, bewegt er sich immer mal wieder. Mittlerweile hat uns der Tierarzt dazu geraten, den Kleinen in die Box zu packen und eine Decke drüber, damit er schläft und sich ausruht.. Klingt für mich aber nicht nach einer Dauerlösung.

    Also eigentlich sollte es fuer jemanden, der Belgier kennt, nicht schwierig und normal sein, beissen abzustellen...

    Das selbe bzgl. Griff loesen/Welpen abpfluecken.

    Wie genau schafft es ein Mittelspitzwelpe (erwachsen mWn keine 40 cm hoch) sich im Ruecken eines erwachsenen Menschen festzubeissen?


    Mein Rat? Gescheiten Trainer suchen.

    Ist relativ einfach. Er geht auf den Abhang und springt runter und natürlich hängt er in der Kleidung.

    Ich kenne Belgier, richtig aber beiläufig. Ich habe mit denen Maximal Gassirunden gehabt. Die Erziehung geschah durch meine Mutter und nicht durch mich.

    Hallo Leute! :)

    Ich habe mal eine Frage an euch und hoffe, dass ihr mir da ein wenig helfen könnt.

    Vorweg: Ich bin mit Hunden aufgewachsen (Belgische Schäferhunde) und kenne ein Paar aber nicht alle "Problemchen".

    Meine Verlobte und ich haben seit ca. 3-4 Wochen den Kleinen Haku bei uns (Mittelspitz). Er sieht zwar süß aus und kuschelt gelegentlich gerne, ist aber ebenfalls ein sehr großer Rebell. In seinem Wurf war er der größte. Seine Geschwister waren eher "Kitten" Größe und er hingegen war schon Schäferhund-Welpe. Natürlich konnte er dementsprechend machen was er wollte, kann sich ja eh keiner verteidigen.

    So, nun zu unserem Problem. Der kleine beißt uns. Nicht gerade zimperlich. Hatten schon die ein oder andere tiefere Wunde. Mittlerweile ist er so schlimm, dass wenn wir mit ihm sein "ruhiges Örtchen" aufsuchen und er Pipi machen soll, er uns mit Anlauf in den Rücken springt und sich festbeißt. Er lässt nicht los, egal was wir machen.

    Tierarzt sagt, wenn es schlimm ist, sollen wir den Schanuzengriff machen. Trainerin sagt, dass er es nicht anders kennt und wir "gegenarbeiten" sollen. Sprich: Wenn er beißt, auf die Nase tippen (je nachdem wie feste er beißt - fester tippen) aber irgendwie klappt das nicht so ganz, da wir ihn nicht verletzen wollen.

    Jaulen, Raum verlassen und dergleichen zeigt keinerlei Wirkung bei ihm.

    Irgendwelche Ideen? Und ja, er hat Kauspielzeug.