Und da sind wir wieder bei den unterschiedlichen Bedürfnissen und Einschätzungen: was für trainierte Reiseradler ein subjektiv empfundenes gemütliches Tempo ist, empfinden Fußgänger auf engem Raum zumeist ebenso subjektiv als schnell.
Es geht nicht darum, wie man was empfindet, sondern ob man mit seiner Geschwindigkeit und dichtem Vorbeifahren andere gefährdet. Dieses Bewußtsein fehlt zwar vielen leider inzwischen, aber die Gefährdung bleibt dennoch bestehen. Man kann auf Wegen, auf denen auch Fußgänger sind, halt nicht so schnell fahren wie man möchte, sondern sollte Rücksicht nehmen (wer das Wort heutzutage nicht mehr kennt, kann ja googlen).
Vor allem gibt es Regeln und Radler möchten von Autofahrern verständlicherweise auch nicht mit 50 cm Abstand überholt werden, auch wenn der BMWfahrer subjektiv das Gefühl hat, gemütlich durch die Strassen zu tingeln